Schranne (Getreidespeicher): Unterschied zwischen den Versionen
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==Die beiden Schrannen-Gebäude in der Stadt Salzburg== | ==Die beiden Schrannen-Gebäude in der Stadt Salzburg== | ||
Schon 1696 war von Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun die [[städtische Getreideschranne]] am Mirabellplatz gegenüber dem Schloss Mirabell (Ecke) Schrannengasse) erbaut worden, um im Belagerungsfall ausreichend Nahrungsmittel für die | Schon 1696 war von Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun die [[städtische Getreideschranne]] am Mirabellplatz gegenüber dem Schloss Mirabell (Ecke) Schrannengasse) erbaut worden, um im Belagerungsfall ausreichend Nahrungsmittel für die Bevölkerung zu besitzen. | ||
Das große [[landschaftliche Schrannengebäude]] an der | Das große [[landschaftliche Schrannengebäude]] an der Südseite der heutigen Stadtpfarrkirche St. Andrä in der Neustadt errichtete Fürsterzbischof Colloredo von 1788 bis 1790. Es wurde beim großen Stadtbrand am 30. April 1818 teilweise erstört, aber danach wieder aufgebaut. In der Folge wurde hier aber als bald nicht mehr Getreide gelagert, sondern diente als Depot für verschiedenste Gegenstände. | ||
In den Schrannen wurde aber nicht nur Getreide gelagert. Das Getreide musst hier auch ständig betreut werden und durch Verkauf und Zukauf ständig erneuert werden. | |||
Auch entwickelten sich im Umfeld der Schrannen bald Getreidemärkte. Am Schrannentag oder am Tag davor durfte dabei Getreide nur verkauft werden, wenn es zuvor in der Schranne selbst gelagert worden war. Aus solchen Getreidemärkten entwickelte sich bald die [[Schranne (Markt)|Schranne]] als Wochenmarkt. | Auch entwickelten sich im Umfeld der Schrannen bald verschiedenste Getreidemärkte. Am Schrannentag oder am Tag davor durfte dabei Getreide nur verkauft werden, wenn es zuvor in der Schranne selbst gelagert worden war. Aus solchen Getreidemärkten entwickelte sich bald die [[Schranne (Markt)|Schranne]] als Wochenmarkt. | ||
[[Kategorie:Stadt Salzburg]] | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] | ||