Defereggental: Unterschied zwischen den Versionen
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== Das Defereggental und Salzburg == | == Das Defereggental und Salzburg == | ||
Das Defereggental gehörte Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum Salzburg]]. In dieser Geschichte stellt die [[Die Vertreibung der evangelischen Christen aus dem Defereggental|Vertreibung der evangelischen Christen aus dem Defereggental]] das dunkelste Kapitel der Salzburger [[Fürsterzbischöfe]] dar. Allein in [[Hopfgarten im Defereggental]] musste dabei rund 200 Bewohner ihre Heimat verlassen. | Das Defereggental gehörte Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum Salzburg]]. Die Salzburger Herrschaft endete erst im Jahr 1803. In dieser Geschichte stellt die [[Die Vertreibung der evangelischen Christen aus dem Defereggental|Vertreibung der evangelischen Christen aus dem Defereggental]] das dunkelste Kapitel der Salzburger [[Fürsterzbischöfe]] dar. Allein in [[Hopfgarten im Defereggental]] musste dabei rund 200 Bewohner ihre Heimat verlassen. | ||
Der Familienname [[Stemberger]] wird von der Schwaige Stemmering (Stemberg) im Defereggental, Gemeinde St. Veit in Defereggen, abgeleitet. | Der Familienname [[Stemberger]] wird von der Schwaige Stemmering (Stemberg) im Defereggental, Gemeinde St. Veit in Defereggen, abgeleitet. | ||
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[[Professor]] [[Ernst Florian Winter]] (* [[1923]]; † [[2014]]) war ein Schwiegersohn von [[Georg Ludwig von Trapp]] und lebte zuletzt als Bergbauer im Defereggental, wenn er nicht gerade im Ausland war. | [[Professor]] [[Ernst Florian Winter]] (* [[1923]]; † [[2014]]) war ein Schwiegersohn von [[Georg Ludwig von Trapp]] und lebte zuletzt als Bergbauer im Defereggental, wenn er nicht gerade im Ausland war. | ||
Aus dem Bereich der Lasörlinggruppe im Defereggental stammt mit 2 420 m ü. A. die bisher höchstgelegene Sichtung einer [[Kreuzotter]]. | Aus dem Bereich der Lasörlinggruppe im Defereggental stammt mit 2 420 m ü. A. die bisher österreichweit höchstgelegene Sichtung einer [[Kreuzotter]]. | ||
== Weblink == | == Weblink == | ||