Feigwurz: Unterschied zwischen den Versionen

Dr. Reinhard Medicus (Diskussion | Beiträge)
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== Merkmale ==
== Merkmale ==
Die kleine Waldpflanze wird 10-30 cm hoch. Die  Blätter glänzen fettig (in der Schweitz heißt die Pflanze daher auch Glitzerli), sie sind rundlich bis leicht herzförmig, die bodenständigen haben dabei einen leicht geschweift-zähnigen Rand, die oberen sind eckig gezähnt.  Die Blütenblätter des Frühjahrsgeophyten  (sie blüht im März und April) besitzen 8 bis 12 Kronblätter, die um 3 cm im Durchmesser besitzen. Nach der Blüte zeigen sich in den Blattachsen Brutknöllchen.
Die kleine Waldpflanze wird 10-30 cm hoch. Die  Blätter glänzen fettig (in der Schweitz heißt die Pflanze daher auch Glitzerli), sie sind rundlich bis leicht herzförmig, die bodenständigen haben dabei einen leicht geschweift-zähnigen Rand, die oberen sind eckig gezähnt.  Die Blütenblätter des Frühjahrsgeophyten  (sie blüht im März und April) besitzen 8 bis 12 Kronblätter, die um 3 cm im Durchmesser besitzen. Nach der Blüte zeigen sich in den Blattachsen Brutknöllchen.
== Unterarten ==
Von der Feigwurz sind in Österreich zwei Unterarten bekannt:
* Die gewöhnliche Feigwurz Ranunculus ficaria bulbifera mit beblätterten Blütenstielen und ohne bodenständige Blattrosette. Sie besitzt Brutknöllchen.
* Die Nacktstängel-Feigwurz, die im Osten Österreichs (Niederösterreich, Wien Burgenland als gefährdete Unterart selten vorkommt mit einer grundständigen (oder kurz gestielten) Blatt-Rosette und einem unbeblätterten Stängel. Se besitzt keine Brutknöllchen.


== Vorkommen ==
== Vorkommen ==