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1945 versuchten verbliebene Spieler und Funktionäre des ehemaligen [[FC Altstadt]], diesen zu reaktivieren. Spieler wie Fritz Feitzinger, Oskar Ludl, Leopold Danhofer, Karl Winzer, Hermann Ganzera, Josef Karlstätter, Reinhold Kräter, Hans Schafleitner, Alois Fankhauser und Ludwig Scheiber, die noch dem FC Altstadt angehörten, angeführt von den "neuen Köpfen" Augustin Weis und Toni Haidenthaler einigen sich auf den Namen ''FC Rot-Weiß-Rot''. Doch bereits im Dezember 1945 wurde von [[Augustin Weis]] (Obmannstv.) und [[Anton Haidenthaler]] (Obmann, Sportlicher Leiter) der ''Union FC Salzburg'' ins Leben gerufen. Hermann Schlager als Schriftführer und Fritz Feitzinger als Kassier komplettieren den ersten Vorstand.  
 
1945 versuchten verbliebene Spieler und Funktionäre des ehemaligen [[FC Altstadt]], diesen zu reaktivieren. Spieler wie Fritz Feitzinger, Oskar Ludl, Leopold Danhofer, Karl Winzer, Hermann Ganzera, Josef Karlstätter, Reinhold Kräter, Hans Schafleitner, Alois Fankhauser und Ludwig Scheiber, die noch dem FC Altstadt angehörten, angeführt von den "neuen Köpfen" Augustin Weis und Toni Haidenthaler einigen sich auf den Namen ''FC Rot-Weiß-Rot''. Doch bereits im Dezember 1945 wurde von [[Augustin Weis]] (Obmannstv.) und [[Anton Haidenthaler]] (Obmann, Sportlicher Leiter) der ''Union FC Salzburg'' ins Leben gerufen. Hermann Schlager als Schriftführer und Fritz Feitzinger als Kassier komplettieren den ersten Vorstand.  
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In seinem ersten Spiel gewann der UFC gegen den ATSV Maxglan im Februar 1946 5:2. Verstärkt mit aus deutschsprachigen Gebieten geflohenen Volksdeutschen sorgte er bei den drei großen Vereinen ([[1. SSK 1919|SSK]], [[SAK 1914|SAK]] und [[Austria Salzburg|Austria]]) schon bald für großes Kopfzerbrechen. Nachdem der SFV seit August 1946 ausländische Spieler mittels provisorischer Spielberechtigung spielen ließ, stellte der ÖFB mit Antwortschreiben vom 07. Juni 1947 auf Anfrage des SFV klar, daß nur ausländische Spieler mit Freigabe ihres Landesverbandes an Spielen teilnehmen durften.<ref>Salzburger Nachrichten, 16. Juni 1947</ref> Dies Betraf besonders stark den UFC, der bereits einige Achtungserfolge erzielen konnte, welcher mitten unter der Saison 1946/47 sechs Stammspieler (u.a. Karl Matter, Georg Wenner, Anton Krammer, Josef Lorenz und Martin Spieß) so lange ersetzen mußte bis deren Freigabe mit Ende Juli beim SFV einlangte <ref>Salzburger Volkszeitung, 30. Juli 1947</ref> und schließlich nur den vierten Endrang belegte. Mit Franz Wintschalek, Rudi Götz, Fritz Müller, Franz Zlatohlawek oder Franz Burghardt verstärkte sich der UFC mit Spielern aus Ostösterreich und eroberte drei Landesmeisterschaften (1948, 1949, 1950), einen Pokalsieg (1948) und wurde bester Salzburger Verein in der neu erschaffenen Tauernliga.
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In seinem ersten Spiel gewann der UFC gegen den ATSV Maxglan im Februar 1946 5:2. Verstärkt mit aus deutschsprachigen Gebieten geflohenen Volksdeutschen sorgte er bei den drei großen Vereinen ([[1. SSK 1919|SSK]], [[SAK 1914|SAK]] und [[Austria Salzburg|Austria]]) schon bald für großes Kopfzerbrechen. Nachdem der SFV seit August 1946 ausländische Spieler mittels provisorischer Spielberechtigung spielen ließ, stellte der ÖFB mit Antwortschreiben vom 7. Juni 1947 auf Anfrage des SFV klar, daß nur ausländische Spieler mit Freigabe ihres Landesverbandes an Spielen teilnehmen durften.<ref>Salzburger Nachrichten, 16. Juni 1947</ref> Dies Betraf besonders stark den UFC, der bereits einige Achtungserfolge erzielen konnte, welcher mitten unter der Saison 1946/47 sechs Stammspieler (u.a. Karl Matter, Georg Wenner, Anton Krammer, Josef Lorenz und Martin Spieß) so lange ersetzen mußte bis deren Freigabe mit Ende Juli beim SFV einlangte <ref>Salzburger Volkszeitung, 30. Juli 1947</ref> und schließlich nur den vierten Endrang belegte. Mit Franz Wintschalek, Rudi Götz, Fritz Müller, Franz Zlatohlawek oder Franz Burghardt verstärkte sich der UFC mit Spielern aus Ostösterreich und eroberte drei Landesmeisterschaften (1948, 1949, 1950), einen Pokalsieg (1948) und wurde bester Salzburger Verein in der neu erschaffenen Tauernliga.
    
Überalterung, Verletzungspech, Auswanderungen von Spielern nach Amerika und Spielerabgänge wie etwa Toni Krammer zum SAK oder Rudi Götz zur Austria beendeten den Höhenflug des seit 1950 nur mehr FC Salzburg heißenden Vereins. 1957 bleibt keine andere Wahl als sich mit der [[SV Danubia Salzburg]] zusammenzuschließen. Der neue Vereinsname lautet nun UFC Salzburg-Danubia. In den nächsten Jahren findet sich der UFC als Paternosterklub wieder, Abstiegen folgen Aufstiege und wiederrum Abstiege.
 
Überalterung, Verletzungspech, Auswanderungen von Spielern nach Amerika und Spielerabgänge wie etwa Toni Krammer zum SAK oder Rudi Götz zur Austria beendeten den Höhenflug des seit 1950 nur mehr FC Salzburg heißenden Vereins. 1957 bleibt keine andere Wahl als sich mit der [[SV Danubia Salzburg]] zusammenzuschließen. Der neue Vereinsname lautet nun UFC Salzburg-Danubia. In den nächsten Jahren findet sich der UFC als Paternosterklub wieder, Abstiegen folgen Aufstiege und wiederrum Abstiege.