Im Jahre [[1937]] zog das bisher im neuen Mauthaus untergebrachte Zollamt Schwarzbach auf Anweisung des Reichsfinanzministeriums in eine direkt an der Grenze neu erbaute Baracke. Gleichzeitig wurden in den Grenzorten Wohnungen für die Zollbediensteten erbaut. Die in charakteristischen Dreiergruppen errichteten Häuser im schlichten Heimatstil prägen einige bayerische Ortsbilder, wie etwa in Schwarzbach, Weißbach, Marzoll und Pidingerau bis heute. Im Jahr 1937 mussten die 25 Beamten des Zollamts über 187 000 Fahrzeuge abfertigen, zu denen noch viele Fußgänger und an Sonn- und Feiertagen bis zu 800 Radler kamen. Im Jahr darauf nahm eine Grenzpolizeistation ihren Dienst auf. Am [[31. März]] [[1939]], erst ein Jahr nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich, wurde das Zollamt Schwarzbach geschlossen. Die [[Reichsautobahn|Autobahn von München]] wurde auf österreichischer Seite über den Walserberg weiter gebaut und der dort bis dahin geltende Linksverkehr abgeschafft. | Im Jahre [[1937]] zog das bisher im neuen Mauthaus untergebrachte Zollamt Schwarzbach auf Anweisung des Reichsfinanzministeriums in eine direkt an der Grenze neu erbaute Baracke. Gleichzeitig wurden in den Grenzorten Wohnungen für die Zollbediensteten erbaut. Die in charakteristischen Dreiergruppen errichteten Häuser im schlichten Heimatstil prägen einige bayerische Ortsbilder, wie etwa in Schwarzbach, Weißbach, Marzoll und Pidingerau bis heute. Im Jahr 1937 mussten die 25 Beamten des Zollamts über 187 000 Fahrzeuge abfertigen, zu denen noch viele Fußgänger und an Sonn- und Feiertagen bis zu 800 Radler kamen. Im Jahr darauf nahm eine Grenzpolizeistation ihren Dienst auf. Am [[31. März]] [[1939]], erst ein Jahr nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich, wurde das Zollamt Schwarzbach geschlossen. Die [[Reichsautobahn|Autobahn von München]] wurde auf österreichischer Seite über den Walserberg weiter gebaut und der dort bis dahin geltende Linksverkehr abgeschafft. |