Alfred Tschulnigg: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | '''Alfred Tschulnigg''' (* [[1919]]; † [[1999]]) war ein [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfeldener]] Malermeister, Restaurateur, Mitbegründer und langjähriger Kustos des [[Museum Schloss Ritzen|Museums Schloss Ritzen]] in [[Schloss Ritzen]]. | + | '''Alfred Tschulnigg''' (* [[7. November]] [[1919]] in [[Saalfelden]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/saalfelden/TFBXVIII/?pg=223 Taufbuch der Pfarre Saalfelden, Band XVIII, S. 212.]</ref>; † [[1999]]) war ein [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfeldener]] Malermeister, Restaurateur, Mitbegründer und langjähriger Kustos des [[Museum Schloss Ritzen|Museums Schloss Ritzen]] in [[Schloss Ritzen]]. |
== Leben == | == Leben == | ||
| Zeile 13: | Zeile 13: | ||
== Familie == | == Familie == | ||
| − | + | Alfred Tschulnigg war der Sohn des Malermeisters und Restaurators [[Richard Tschulnigg]] (* 1885; † 1928) und seiner Frau Theresia, geborene Kronlachner (* 1886; † 1950). | |
| − | + | Seit [[1949]] war er verheiratet mit Johanna, geborene Hosthammer. Sein Sohn [[Peter Tschulnigg]] (* 1954) ist Maler und Fotograf sowie Mitbegründer des [[Jazzfestival Saalfelden|Jazzfestivals Saalfelden]]. | |
== Restaurierungen und eigene Arbeiten == | == Restaurierungen und eigene Arbeiten == | ||
| Zeile 31: | Zeile 31: | ||
* [https://www.buchbindereifuchs.at/druckwerkstatt/fliegende-blaetter.html www.buchbindereifuchs.at], ein Beitrag zum 100. Geburtstag mit einem Bild des Künstlers | * [https://www.buchbindereifuchs.at/druckwerkstatt/fliegende-blaetter.html www.buchbindereifuchs.at], ein Beitrag zum 100. Geburtstag mit einem Bild des Künstlers | ||
* [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/saalfelden/TFBXVIII/?pg=223 Geburtseintrag] -Matricula Online | * [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/saalfelden/TFBXVIII/?pg=223 Geburtseintrag] -Matricula Online | ||
| − | |||
== Quelle == | == Quelle == | ||
* [https://www.saalfelden.at/Ausstellung_und_Buchpraesentation_Alfred_Tschulnigg_ www.saalfelden.at 14.11.2019], abgefragt am 5. April 2020 | * [https://www.saalfelden.at/Ausstellung_und_Buchpraesentation_Alfred_Tschulnigg_ www.saalfelden.at 14.11.2019], abgefragt am 5. April 2020 | ||
| + | ==== Einzelnachweise ==== | ||
| + | <references/> | ||
| − | {{SORTIERUNG: Tschulnigg, Alfred}} | + | {{SORTIERUNG:Tschulnigg, Alfred}} |
[[Kategorie:Person]] | [[Kategorie:Person]] | ||
[[Kategorie:Person (Geschichte)]] | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] | ||
Version vom 10. Juni 2021, 20:04 Uhr
Alfred Tschulnigg (* 7. November 1919 in Saalfelden[1]; † 1999) war ein Saalfeldener Malermeister, Restaurateur, Mitbegründer und langjähriger Kustos des Museums Schloss Ritzen in Schloss Ritzen.
Leben
Tschulniggs Leben war nach Heimkehr 1947 aus sowjetischer Gefangenschaft vom Begriff „Heimat“ geprägt. Bei seinen Wanderungen brachte er Natureindrücke in Aquarellen zum Ausdruck. Sie zeigen heute, wie sehr die landschaftlichen und baulichen Eingriffe den Siedlungsraum Saalfelden seither verändert haben.
Alfred Tschulnigg wollte nach dem Abzug der amerikanischen Besatzungstruppen 1955 den Fremdenverkehr wieder beleben. Das war mit seinem Wunsch nach Verschönerung verbunden. Er wurde Spezialist für Fassadengestaltungen, wobei sein Talent für Farben und Proportionen weit über Salzburg hinaus nach Bayern und bis nach Frankfurt am Main gefragt war.
Er war maßgeblich an der Entstehung des Pinzgauer Heimatmuseums beteiligt und machte sich auch als Restaurator bedeutender Kirchen einen Namen.
Seine Wandbilder, Fensterumrahmungen und Hausbeschriftungen an Hunderten von öffentlichen und privaten Gebäuden prägen bis heute das Erscheinungsbild vieler Pinzgauer Ortschaften und gehören zum regionalen Kulturerbe.
Tschulniggs Nachlass besteht aus weit über 1 300 Aquarellen, Entwürfen und Zeichnungen und ist Bestandteil der Sammlung Christian Fuchs. Im Museum Schloss Ritzen befinden sich etwa 30 Werke, zahlreiche Einzelstücke sind in Privatbesitz.
Familie
Alfred Tschulnigg war der Sohn des Malermeisters und Restaurators Richard Tschulnigg (* 1885; † 1928) und seiner Frau Theresia, geborene Kronlachner (* 1886; † 1950).
Seit 1949 war er verheiratet mit Johanna, geborene Hosthammer. Sein Sohn Peter Tschulnigg (* 1954) ist Maler und Fotograf sowie Mitbegründer des Jazzfestivals Saalfelden.
Restaurierungen und eigene Arbeiten
- um 1960: Das Gnadenbild in der Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau Geburt erhielt von Alfred Tschulnigg eine Neufassung und einen durchbrochenen neuen Strahlenkranz, umgeben von Engeln.
- 1960: Örgenbauernkreuz
- 1961: Sgraffito am Gemeindeamt von Weißbach bei Lofer und Nusserkapelle
- 1968: Wandbild Platzbäck
- 1982: Marterl Weikersbacher Köpfl- Bild neu gemalt
- 1985: Bildstock Sonnleitengut - Restaurierung
- 1986: Dorfkapelle Oedt
- 1989: Bildstock Maria Luschary
- ? Bildstock Ölberg
Weblink
- www.buchbindereifuchs.at, ein Beitrag zum 100. Geburtstag mit einem Bild des Künstlers
- Geburtseintrag -Matricula Online
Quelle
- www.saalfelden.at 14.11.2019, abgefragt am 5. April 2020