Riedenburg: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Verkehr === | === Verkehr === | ||
Die [[Neutorstraße]] ist eine wichtige Hauptverkehrsverbindung in die [[Altstadt]]. Sie führt von [[Maxglan]] kommend durch das [[ | Die [[Neutorstraße]] ist eine wichtige Hauptverkehrsverbindung in die [[Altstadt]]. Sie führt von [[Maxglan]] kommend durch das [[Sigmundstor]] (Neutor) in die Altstadt. Eine zweite wichtige Verkehrsverbindung verläuft im Südosten des Stadtteils: Die [[Sinnhubstraße]], als Einbahnstraße von [[Nonntal]] kommend, führt entlang des Mönchs- und Rainbergs zur [[Leopoldskronstraße]]. Diese ist einerseits die Verbindung im Südosten, die nach Nonntal als Einbahnstraße führt, andererseits die Sinnhubstraße auch mit der Neutorstraße verbindet. Eine wichtige dritte Verkehrsverbindung ist die nach Südwesten führende [[Moosstraße]], die als längste gerade Straße der Stadt Salzburg gilt. | ||
Unmittelbar vor dem Neutor befinden sich die beiden Einfahrten in die [[Mönchsberggaragen]]. | Unmittelbar vor dem Neutor befinden sich die beiden Einfahrten in die [[Mönchsberggaragen]]. | ||
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==== Plätze ==== | ==== Plätze ==== | ||
[[Hildmannplatz]] | [[Hildmannplatz]] | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
''Riedenburg'' war der ursprüngliche Name für den Rainberg-Felsen (''a rupe que Ritinburc appellatur'', [[1139]]), der ringsum von moorigen mit Schilf bewachsenen Wiesen (= Ried) umgeben war. Der Felsen war schwer zugänglich wie eine Burg. Dem Grundbesitz nach war der Berg ein Teil des Sitzes Lind ([[Aiglhof]] in Mülln, der im späteren [[Mittelalter]] im Besitz der Familie [[Aigl]] ''zu Lind'' war und [[1604]] an das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] kam. Die Sümpfe (''Die Pferde sanken dort bis zum Bauch ein und verloren im Morast die Hufeisen'',“) wurden erst ab dem [[16. Jahrhundert|16.]] ins [[17. Jahrhundert]] trocken gelegt. Im 17. Jahrhundert wurden das [[Riedmoor]] (Niedermoor) von Riedenburg, ein nördlicher Ausläufer des großen [[Untersberger Moor]]es, trocken gelegt. | ''Riedenburg'' war der ursprüngliche Name für den Rainberg-Felsen (''a rupe que Ritinburc appellatur'', [[1139]]), der ringsum von moorigen mit Schilf bewachsenen Wiesen (= Ried) umgeben war. Der Felsen war schwer zugänglich wie eine Burg. Dem Grundbesitz nach war der Berg ein Teil des Sitzes Lind ([[Aiglhof]] in Mülln, der im späteren [[Mittelalter]] im Besitz der Familie [[Aigl]] ''zu Lind'' war und [[1604]] an das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] kam. Die Sümpfe (''Die Pferde sanken dort bis zum Bauch ein und verloren im Morast die Hufeisen'',“) wurden erst ab dem [[16. Jahrhundert|16.]] ins [[17. Jahrhundert]] trocken gelegt. Im 17. Jahrhundert wurden das [[Riedmoor]] (Niedermoor) von Riedenburg, ein nördlicher Ausläufer des großen [[Untersberger Moor]]es, trocken gelegt. | ||