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: Ferdinand Moser (1909–1923)
 
: Ferdinand Moser (1909–1923)
 
: Franz Kommar (1923–1958)
 
: Franz Kommar (1923–1958)
: Josef Kiewek (1958–1971)
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: [[Josef Kiewek]] (1958–1971)
: Erwin Kiewek (1971–1996)
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: [[Erwin Kiewek]] (1971–1996)
    
Die Folgen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] brachten den Besitz als deutsches Vermögen unter öffentliche Verwaltung. Durch den Staatsvertrag 1955 ging das Unternehmen in den Besitz des österreichischen Staates über. Dieser hat das Werk 1958 verkauft. Unter schwierigen Verhandlungen erreichte Direktor Josef Kiewek, seit 1924 im Unternehmen, dass mit dem bewährten Stamm der bisherigen Mitarbeiter eine neue Firma gegründet wurde, die ''Marmor Industrie Kiefer Gesellschaft m.b.H.'', mit dem Sitz in Oberalm, und die Tradition des Werkes fortgesetzt werden konnte. Es begann eine starke Aufwärtsentwicklung mit dem Wiederaufbau in Österreich. Der Export lief erneut an. Durch stete Rationalisierung konnten neben vielen importierten, ausländischen Natursteinen wieder der einheimische Marmor des [[Untersberg]]s, des [[Adnet]]er und [[Golling]]er [[Konglomerat]]s verarbeitet werden. Die Kunststeinabteilung, die seit 1887 Marmor-Mosaikplatten erzeugte, wurde nach dem neuesten technischen Stand der Technik ausgebaut für die Herstellung von Kunststeinplatten, Stufen und Fassadenelementen, die Brecheranlagen für die Gewinnung von Marmorkörnungen zur Terrazzo-Herstellung erweitert.
 
Die Folgen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] brachten den Besitz als deutsches Vermögen unter öffentliche Verwaltung. Durch den Staatsvertrag 1955 ging das Unternehmen in den Besitz des österreichischen Staates über. Dieser hat das Werk 1958 verkauft. Unter schwierigen Verhandlungen erreichte Direktor Josef Kiewek, seit 1924 im Unternehmen, dass mit dem bewährten Stamm der bisherigen Mitarbeiter eine neue Firma gegründet wurde, die ''Marmor Industrie Kiefer Gesellschaft m.b.H.'', mit dem Sitz in Oberalm, und die Tradition des Werkes fortgesetzt werden konnte. Es begann eine starke Aufwärtsentwicklung mit dem Wiederaufbau in Österreich. Der Export lief erneut an. Durch stete Rationalisierung konnten neben vielen importierten, ausländischen Natursteinen wieder der einheimische Marmor des [[Untersberg]]s, des [[Adnet]]er und [[Golling]]er [[Konglomerat]]s verarbeitet werden. Die Kunststeinabteilung, die seit 1887 Marmor-Mosaikplatten erzeugte, wurde nach dem neuesten technischen Stand der Technik ausgebaut für die Herstellung von Kunststeinplatten, Stufen und Fassadenelementen, die Brecheranlagen für die Gewinnung von Marmorkörnungen zur Terrazzo-Herstellung erweitert.
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