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[[Datei:Des Erzbischofs Legionäre Schlacht bei Belgrad.jpg|thumb|An der Belagerung von Belgrad durch die Österreicher im Jahre 1789 nahmen auch Salzburger Truppen teil.]]
 
[[Datei:Des Erzbischofs Legionäre Schlacht bei Belgrad.jpg|thumb|An der Belagerung von Belgrad durch die Österreicher im Jahre 1789 nahmen auch Salzburger Truppen teil.]]
[[Datei:Des Erzbischofs Legionäre.jpg|thumb|Im [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]] galt Waffentreue auch für die geistlichen Erzbistümer. Salzburg ist auf der symbolischen Darstellung der Reichsstände auf einem Kupferstich von 1606 rechts unten vertreten.]]
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[[Datei:Des Erzbischofs Legionäre.jpg|thumb|Im "[[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]] galt Waffentreue auch für die geistlichen Erzbistümer. Salzburg ist auf der symbolischen Darstellung der Reichsstände auf einem Kupferstich von 1606 rechts unten vertreten.]]
 
'''Des Erzbischofs Legionäre''' berichtet über Salzburger, die als Soldaten im Ausland den Kopf für den [[Fürsterzbischof]] hinhalten mussten.  
 
'''Des Erzbischofs Legionäre''' berichtet über Salzburger, die als Soldaten im Ausland den Kopf für den [[Fürsterzbischof]] hinhalten mussten.  
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== Schutz vor den Osmanen ==
 
== Schutz vor den Osmanen ==
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Schon die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen [[1453]] hatte die Salzburger Herrscher bewogen, zehn Prozent des eigenen Volks zu bewaffnen und mit Söldnern aufzustocken. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]], aus dem sich Salzburg heraushalten konnte, führte unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] zu einem Ausbau der [[Befestigung der Stadt Salzburg|Befestigungen]] und zu einem ständig bereiten Heer, das in der alten [[Thürnitz]]“ im Bereich des heutigen [[Ferdinand-Hanusch-Platz]]es in der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt]] stationiert war. Einsätze außerhalb des Landes blieben nicht aus.
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Schon die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen [[1453]] hatte die Salzburger Herrscher bewogen, zehn Prozent des eigenen Volks zu bewaffnen und mit Söldnern aufzustocken. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]], aus dem sich Salzburg heraushalten konnte, führte unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] zu einem Ausbau der [[Befestigung der Stadt Salzburg|Befestigungen]] und zu einem ständig bereiten Heer, das in der alten "[[Thürnitz]]“ im Bereich des heutigen [[Ferdinand-Hanusch-Platz]]es in der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt]] stationiert war. Einsätze außerhalb des Landes blieben nicht aus.
    
== Salzburger Blutvergießen auf dem Balkan ==
 
== Salzburger Blutvergießen auf dem Balkan ==
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Hunderte Salzburger kämpften gegen das Osma­nische Reich und waren [[1683]] auch an der Befrei­ung [[Wien]]s beteiligt. ''Auf den Schlachtfeldern von Mohács, Belgrad, an der Zenta und am Balkan lie­ßen Salzburger Reichskontingente in den folgen­den eineinhalb Jahrzehnten unter kaiserlichen Feldherren für das Weiterbestehen des Abend­landes ihr Leben''“, erklärt Militärhistoriker Kurt Mitterer.
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Hunderte Salzburger kämpften gegen das Osma­nische Reich und waren [[1683]] auch an der Befrei­ung [[Wien]]s beteiligt. "''Auf den Schlachtfeldern von Mohács, Belgrad, an der Zenta und am Balkan lie­ßen Salzburger Reichskontingente in den folgen­den eineinhalb Jahrzehnten unter kaiserlichen Feldherren für das Weiterbestehen des Abend­landes ihr Leben''“, erklärt Militärhistoriker Kurt Mitterer.
    
== Im Clinch mit den Franzosen ==
 
== Im Clinch mit den Franzosen ==
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== Im Einsatz für den Frieden ==
 
== Im Einsatz für den Frieden ==
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Die militärische Tradition der Salzburger Soldaten im Auslandseinsatz wird auch in der Gegenwart fortgesetzt – freilich unter geänderten Vorzeichen. Im Vordergrund steht die Mitarbeit des [[Bundesheer]]es bei der Friedenssicherung. ''Für uns selbstverständliche Errungenschaften wie Sicherheit und Demokratie werden keine 500 Kilometer von der österreichischen Staatsgrenze täglich auf die Probe gestellt. Es ist eine herausfordernde und ehrenvolle Aufgabe zugleich, im Verbund mit weiteren europäischen Soldaten ein geregeltes Miteinander der Bevölkerung abzusichern''“, berichtet der [[Militärkommandant von Salzburg|Salzburger Militärkommandant]] [[Anton Waldner]], der bis [[2018]] ein Jahr lang als Kommandant der multinationalen Truppe der EU 800 Soldaten aus 19 Ländern in [[Bosnien und Herzegowina|Bosnien]] befehligte.
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Die militärische Tradition der Salzburger Soldaten im Auslandseinsatz wird auch in der Gegenwart fortgesetzt – freilich unter geänderten Vorzeichen. Im Vordergrund steht die Mitarbeit des [[Bundesheer]]es bei der Friedenssicherung. "''Für uns selbstverständliche Errungenschaften wie Sicherheit und Demokratie werden keine 500 Kilometer von der österreichischen Staatsgrenze täglich auf die Probe gestellt. Es ist eine herausfordernde und ehrenvolle Aufgabe zugleich, im Verbund mit weiteren europäischen Soldaten ein geregeltes Miteinander der Bevölkerung abzusichern''“, berichtet der [[Militärkommandant von Salzburg|Salzburger Militärkommandant]] [[Anton Waldner]], der bis [[2018]] ein Jahr lang als Kommandant der multinationalen Truppe der EU 800 Soldaten aus 19 Ländern in [[Bosnien und Herzegowina|Bosnien]] befehligte.
    
== Quelle ==
 
== Quelle ==