S'Kloane Brauhaus in der Kastner's Schenke: Unterschied zwischen den Versionen

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"Wir kennen uns schon seit der Schulzeit", sagt Maislinger. Die Wandlung der Gaststätte habe sich vor allem nach Einführung der 0,5-Promille-Regelung 1998 bewährt. Damals habe man den Rückgang des Weinkonsums sehr stark verspürt. Weil: "Den Männern sind zwei Halbe Bier lieber als ein Vierterl Wein", erklärt Johann Maislinger, der seit [[1985]] Jahren am Fuße des [[Kapuzinerberg]]es werkt.
"Wir kennen uns schon seit der Schulzeit", sagt Maislinger. Die Wandlung der Gaststätte habe sich vor allem nach Einführung der 0,5-Promille-Regelung 1998 bewährt. Damals habe man den Rückgang des Weinkonsums sehr stark verspürt. Weil: "Den Männern sind zwei Halbe Bier lieber als ein Vierterl Wein", erklärt Johann Maislinger, der seit [[1985]] Jahren am Fuße des [[Kapuzinerberg]]es werkt.


[[Datei:Brauanlage im Lokalinnern.jpg|thumb|Bier-Brauanlage im Lokalinnern]]
Für die Brauanlage wurde ein Eck des Lokals geopfert. Stolze 400 Liter fasst der Sudkessel. Alle zwei bis drei Wochen wird angeheizt, umgerührt und eingebraut. Dann herrscht für zwei Tage Vollbetrieb in der Gasthausbrauerei. Gelagert wird das Bier in einem blitzsauberen Keller, den man unter dem Hinterhof nicht vermuten würde. Dorthin gelangt der Gerstensaft über lange Leitungen. Nach 24 bis 30 Stunden im offenen Gärbottich wird das frische Bier in die Tanks gepumpt, wo 3000 Liter Platz haben. Mehr als 115.000 Euro haben "die zwoa Hansen", wie sie mitunter genannt werden, in die Technik investiert. Die viele Handarbeit, die in zwei Jahren in das Werkl gesteckt wurde, ist da freilich nicht eingerechnet.
Für die Brauanlage wurde ein Eck des Lokals geopfert. Stolze 400 Liter fasst der Sudkessel. Alle zwei bis drei Wochen wird angeheizt, umgerührt und eingebraut. Dann herrscht für zwei Tage Vollbetrieb in der Gasthausbrauerei. Gelagert wird das Bier in einem blitzsauberen Keller, den man unter dem Hinterhof nicht vermuten würde. Dorthin gelangt der Gerstensaft über lange Leitungen. Nach 24 bis 30 Stunden im offenen Gärbottich wird das frische Bier in die Tanks gepumpt, wo 3000 Liter Platz haben. Mehr als 115.000 Euro haben "die zwoa Hansen", wie sie mitunter genannt werden, in die Technik investiert. Die viele Handarbeit, die in zwei Jahren in das Werkl gesteckt wurde, ist da freilich nicht eingerechnet.