Änderungen

K
Textersetzung - „Salzburg“ durch „Salzburg“
Zeile 21: Zeile 21:  
"Professor" werden, das wollte er schon als Bub. Auf dem Weg dorthin hat er immer mindestens zwei Stufen auf einmal genommen. "Wenn man weiß, was man will, ist man zielstrebiger unterwegs", sagt er. Das bedeutete: Studium der Chemie und Biochemie an der TU Graz, dann fünf Jahre Forschung in San Diego. "Den Aufenthalt in Kalifornien habe ich mir gut ausgesucht: Sonne, Sand und Meer", sagt er augenzwinkernd. "Echt cool" sei die dort herrschende Forschungskultur und der Kontakt zu vielen brillanten Leuten gewesen.
 
"Professor" werden, das wollte er schon als Bub. Auf dem Weg dorthin hat er immer mindestens zwei Stufen auf einmal genommen. "Wenn man weiß, was man will, ist man zielstrebiger unterwegs", sagt er. Das bedeutete: Studium der Chemie und Biochemie an der TU Graz, dann fünf Jahre Forschung in San Diego. "Den Aufenthalt in Kalifornien habe ich mir gut ausgesucht: Sonne, Sand und Meer", sagt er augenzwinkernd. "Echt cool" sei die dort herrschende Forschungskultur und der Kontakt zu vielen brillanten Leuten gewesen.
   −
Ein bisschen mehr vom amerikanischen Leistungsprinzip sähe Robert Schwarzenbacher gern an österreichischen Universitäten. Die Professur in Salzburg nahm er nicht so sehr um der Karriere willen an: "Wir müssen so ehrlich sein und sagen, dass wir in der Forschung nicht vorn mitspielen. Nicht einmal im Mittelfeld. Aber ich dachte trotzdem, es ist eine Chance. In [[Salzburg]] kann ich vieles gestalten und vor allem jungen Talenten Rüstzeug für ihre Arbeit mitgeben. Sie werden ja unsere künftigen Probleme lösen müssen. Professoren sollen Geld herankarren und Arbeitsplätze in der Wissenschaft schaffen. Wenn wir in Österreich die medizinische Zukunft mitbestimmen wollen, müssen wir uns auskennen und jetzt mit dabei sein."
+
Ein bisschen mehr vom amerikanischen Leistungsprinzip sähe Robert Schwarzenbacher gern an österreichischen Universitäten. Die Professur in Salzburg nahm er nicht so sehr um der Karriere willen an: "Wir müssen so ehrlich sein und sagen, dass wir in der Forschung nicht vorn mitspielen. Nicht einmal im Mittelfeld. Aber ich dachte trotzdem, es ist eine Chance. In Salzburg kann ich vieles gestalten und vor allem jungen Talenten Rüstzeug für ihre Arbeit mitgeben. Sie werden ja unsere künftigen Probleme lösen müssen. Professoren sollen Geld herankarren und Arbeitsplätze in der Wissenschaft schaffen. Wenn wir in Österreich die medizinische Zukunft mitbestimmen wollen, müssen wir uns auskennen und jetzt mit dabei sein."
    
Das ihm zugeteilte universitäre "Kammerl" im Haus [[Billrothstraße]] 11 sieht allerdings nicht nach Bleiben aus: Ein Häufchen papierene Unterlagen, ein Computer, keine Bücher, ein Rucksack unter dem Tisch. Leichtes Gepäck also für den Weitermarsch. Robert Schwarzenbacher lacht schallend: "Alles, was wichtig ist, befindet sich im Kastl und in den Datenbanken. Wie es weitergeht, lasse ich offen. Ich habe hier Verantwortung übernommen und ich möchte das fertigmachen, was ich angefangen habe. Ich möchte dann gehen, wenn ich hier nicht mehr gebraucht werde."
 
Das ihm zugeteilte universitäre "Kammerl" im Haus [[Billrothstraße]] 11 sieht allerdings nicht nach Bleiben aus: Ein Häufchen papierene Unterlagen, ein Computer, keine Bücher, ein Rucksack unter dem Tisch. Leichtes Gepäck also für den Weitermarsch. Robert Schwarzenbacher lacht schallend: "Alles, was wichtig ist, befindet sich im Kastl und in den Datenbanken. Wie es weitergeht, lasse ich offen. Ich habe hier Verantwortung übernommen und ich möchte das fertigmachen, was ich angefangen habe. Ich möchte dann gehen, wenn ich hier nicht mehr gebraucht werde."