Zoo Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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* 2008: Unbekannte öffneten Schiebetüren im Nashornhaus. Einer Pflegerin, die morgens das Haus betrat, geschah glücklicherweise nichts. | * 2008: Unbekannte öffneten Schiebetüren im Nashornhaus. Einer Pflegerin, die morgens das Haus betrat, geschah glücklicherweise nichts. | ||
* 2010: Zwei Kattas (Lemuren-Art) gelang die Flucht - sie werden in der Bar des [[Hotel Grünauerhof|Hotels Grünauer Hof]] in [[Wals]] wieder eingefangen. | * 2010: Zwei Kattas (Lemuren-Art) gelang die Flucht - sie werden in der Bar des [[Hotel Grünauerhof|Hotels Grünauer Hof]] in [[Wals]] wieder eingefangen. | ||
* 5.6. 2012: Zwei junge Geparden-Weibchen sorgten in den frühen Morgenstunden für große Aufregung. Die beiden Raubkatzen waren in der Nacht aus dem Zoo Salzburg ausgerissen, die Rufe der Mutter haben die beiden Ausreißer schließlich zur freiwilligen Rückkehr bewegt. In jüngster Zeit begaben sich mehrmals in der Nacht Jugendliche zur Mutprobe in den Zoo, was | * 5.6. 2012: Zwei junge Geparden-Weibchen sorgten in den frühen Morgenstunden für große Aufregung. Die beiden Raubkatzen waren in der Nacht aus dem Zoo Salzburg ausgerissen, die Rufe der Mutter haben die beiden Ausreißer schließlich zur freiwilligen Rückkehr bewegt. In jüngster Zeit begaben sich mehrmals in der Nacht Jugendliche zur Mutprobe in den Zoo, was durch Foto-Fallen nachgewiesen wurde. In der Nacht auf Dienstag wurde ihren Angaben zufolge eine Tür zum Geparden-Gehege aufgebrochen. Die Türe lag im nicht zugänglichen Bereich des Tiergartens und war so auch nicht besonders gesichert. Grebner vermutet, dass die Aktion auf das Konto dieser Jugendlichen geht. Allerding wäre die Außentüre in der Schlossmauer wohl doch besser zu sichern. Gegen 06:30 Uhr langte bei der Polizei der Notruf ein, die Polizei verständigte den Tiergarten. Aus Ausreißer gehörten einem Wurf aus dem Vorjahr an imd hatten noch engen Kontakt zur Mutter. Die Pfleger entdeckten die beiden Geparden auf einer Wiese Richtung Anif. Sie sind den täglichen Umgang mit Menschen gewöhnt und verhielten sich ruhig. Die Tierpfleger hatten ein Narkosegewehr für den Notfall dabei, obwohl die Tiere in der Regel für den Menschen harmlos sind. Das Muttertier, das zwar das Gehege, nicht aber den Tiergarten verlassen hatte, rief nach den beiden Ausreißern, die den Rufen folgten und so in Begleitung der Pfleger wieder Richtung Zoo marschierten. Ein Schlosser schnitt ein Eisengitter der Zoomauer mit einer Flex auf. Gegen 08:30 Uhr waren Raha und Juvi schließlich wieder daheim in ihrem Gehege. Indes haben sich die Tierschützer zu Wort gemeldet. Die Haltung solcher Raubtiere in Gehegen sei nicht ihrer Art entsprechend: "''Diese Tiere benötigen viele Quadratkilometer Lebensraum und nicht nur einige Quadratmeter''", so der [[Verein Pfotenhilfe]]. | ||
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