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Schon in den Jahren [[1421]] und [[1479]] wird in Urkunden ein Jagdtier-Garten in Hellbrunn erwähnt. Im Jahr [[1424]] wird berichtet, dass nicht selten eine [[Salzburger Erzbischöfe|erzbischöflicher]] Jagd auf Fischweihern und Vogelherden stattfand.  
 
Schon in den Jahren [[1421]] und [[1479]] wird in Urkunden ein Jagdtier-Garten in Hellbrunn erwähnt. Im Jahr [[1424]] wird berichtet, dass nicht selten eine [[Salzburger Erzbischöfe|erzbischöflicher]] Jagd auf Fischweihern und Vogelherden stattfand.  
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[[1612]] begann Fürsterzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems]] mit der Planung von Schloss Hellbrunn sowie der Parkanlagen. [[1619]] wurde der Tierpark fertiggestellt. Wie die Chronik berichtet, fanden 100 Stück [[Rothirsch|Rotwild]], eine Steingaiß, ein Vogelhaus, ein Fasanengarten, zwei Kraniche, drei Steinhühner und 1 000 Schildkröten im Tiergarten Hellbrunn Platz. Darunter waren auch Käfige mit [[Bär|Bären]], [[Wolf|Wölfen]], [[Luchs|Luchsen]], verschiedenen Adlerarten, Kraniche und Störche. Bis ins [[18. Jahrhundert]] lebten auch [[Biber]] im [[Hellbrunner Park]]. Im Jahr [[1690]] wurden von Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] in den [[Hellbrunner Au (Landschaftsschutzgebiet)|Hellbrunner Auen]] "''zur Erhöhung des Jagdvergnügens und Bereicherung der Tafelgenüsse Edelfasane ausgesetzt''".
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[[1612]] begann Fürsterzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems]] mit der Planung von Schloss Hellbrunn sowie der Parkanlagen. [[1619]] wurde der Jagdwild-Garten fertiggestellt. Wie die Chronik berichtet, fanden 100 Stück [[Rothirsch|Rotwild]], eine Steingaiß. Außerdem wurde auf engem Raum ein Vogelhaus, ein Fasanengarten, zwei Kraniche, drei Steinhühner und angeblich 1 000 Schildkröten gehalten. Vorübergehend waren auch Käfige mit [[Bär|Bären]], [[Wolf|Wölfen]], [[Luchs|Luchsen]] gehalten. Bis ins [[18. Jahrhundert]] lebten auch [[Biber]] im Raum Hellbrunn. Im Jahr [[1690]] wurden von Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] in den [[Hellbrunner Au (Landschaftsschutzgebiet)|Hellbrunner Auen]] "''zur Erhöhung des Jagdvergnügens und Bereicherung der Tafelgenüsse Edelfasane ausgesetzt''".
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Um [[1803]] befanden sich noch 33 [[Steinbock|Steinböcke]] in der Anlage. [[1807]] wurden besonders seltene Arten des Hellbrunner Tiergartens - Gold-, Silberfasane und weiße Hirsche - nach Wien überstellt.
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Um [[1803]] befanden sich noch 33 [[Steinbock|Steinbockmischlinge]] in der Anlage. [[1807]]. Die weißen Hirsche wurden später nach Wien überstellt.
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[[1960]] gründete eine Reihe führender Salzburger Persönlichkeiten den "''Verein Freunde des Salzburger Tiergartens Hellbrunn''", der später in "''Salzburger Tiergarten Hellbrunn''" umbenannt wurde. Dadurch konnte [[1961]] der ''"Bergwelt-Zoo"'' Salzburg für Besucher geöffnet werden. Der Verteilung der einzelnen Tierarten auf der Erde liegen bestimmte Lebensgesetze zu Grunde. Hauptattraktionen waren Steinbock und [[Gämse]] (Steinwild), Axis-, Sambar-, Kashmir-, und Weißlippenhirsch (Rotwild), Silberfuchs, Dickhorn-, Mufflon- und Mähnen-Schaf, Shetlandpony, Wildschweine, Schneeziege, Alpaka und Lama, Yak-Rind und Moschustier, amerikanische Wapiti, Schwarzwedelhirsch und Elch, sowie der Anden-Hirsch, Schwarz-, Braun-, Kragen- und [[Alpenbär]], Murmeltiere, Hermelin und Mauswiesel, [[Fischotter]], [[Kolkrabe]], [[Alpendohle]], [[Steinadler]], Habichtsadler, Zwergadler, [[Gänsegeier]] und [[Bartgeier]].
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[[1960]] gründete eine Reihe führender Salzburger Persönlichkeiten den "''Verein Freunde des Salzburger Tiergartens Hellbrunn''", der später in "''Salzburger Tiergarten Hellbrunn''" umbenannt wurde. Dadurch konnte [[1961]] der ''"Bergwelt-Zoo"'' Salzburg für Besucher geöffnet werden. Zuerst standen einheinmische Tiere des Berg- und Alpenlanges im Vordergrund. Der Verteilung der einzelnen Tierarten auf der Erde liegen bestimmte Lebensgesetze zu Grunde. Hauptattraktionen waren Steinbock und [[Gämse]] (Steinwild), Axis-, Sambar-, Kashmir-, und Weißlippenhirsch (Rotwild), Silberfuchs, Dickhorn-, Mufflon- und Mähnen-Schaf, Shetlandpony, Wildschweine, Schneeziege, Alpaka und Lama, Yak-Rind und Moschustier, amerikanische Wapiti, Schwarzwedelhirsch und Elch, sowie der Anden-Hirsch, Schwarz-, Braun-, Kragen- und [[Alpenbär]], Murmeltiere, Hermelin und Mauswiesel, [[Fischotter]], [[Kolkrabe]], [[Alpendohle]], [[Steinadler]], Habichtsadler, Zwergadler, [[Gänsegeier]] und [[Bartgeier]].
    
[[1966]] begannen Zoo-Direktor [[Heinrich Windischbauer]] und [[Eduard Paul Tratz]], Direktor des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]], mit dem "''Wildparkprojekt für Wisente und Wildpferde''". Im selben Jahr gründete Windischbauer eine Gänsegeierkolonie, die bis heute besteht.  
 
[[1966]] begannen Zoo-Direktor [[Heinrich Windischbauer]] und [[Eduard Paul Tratz]], Direktor des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]], mit dem "''Wildparkprojekt für Wisente und Wildpferde''". Im selben Jahr gründete Windischbauer eine Gänsegeierkolonie, die bis heute besteht.  
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