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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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''S. ruficapitella'' kann so wie die übrigen an Eichen lebenden ''Stigmella''-Arten nicht über die Fraßspuren ihrer Raupen faunistisch nachgewiesen werden. Es ist die Zucht der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] notwendig. Daher ist die Art bisher in Salzburg auch nur aus [[Kasern]] in rund 435 [[M ü. A.|m Höhe]] (Zone I, [[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]], nach Embacher et al. 2011) bekannt. Hier konnten allerdings bereits mehrere [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] erhalten werden, sodass die Generationsfolge mit zwei Generationen pro Jahr gut belegt ist. Dabei fliegen die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] im April und Mai, sowie im August, während die Raupen im Juli und von September bis Oktober auftreten. Die Puppe überwintert. Natürlicher Lebensraum am Fundort ist ein sonniger Waldrand eines Buchen-Fichten-Tannen-Mischwaldes ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015).
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''S. ruficapitella'' kann so wie die übrigen an Eichen lebenden ''Stigmella''-Arten nicht über die Fraßspuren ihrer Raupen faunistisch nachgewiesen werden. Es ist die Zucht der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] notwendig. Daher ist die Art bisher in Salzburg auch nur aus [[Kasern]] in rund 435 [[M ü. A.|m Höhe]] (Zone I, [[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]], nach Embacher et al. 2011) bekannt. Hier konnten allerdings bereits mehrere [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] erhalten werden, sodass die Generationsfolge mit zwei Generationen pro Jahr gut belegt ist. Dabei fliegen die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] im April und Mai, sowie im August, während die Raupen im Juli und von September bis Oktober auftreten. Die Puppe überwintert. Natürlicher Lebensraum am Fundort ist ein sonniger Waldrand eines Buchen-Fichten-Tannen-Mischwaldes ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
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Die Raupen minieren in Salzburg in den Blättern von ''[[Quercus robur]]'', der Stieleiche ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015), in ihrem sonstigen Verbreitungsgebiet aber auch in anderen sommergrünen Eichen-Arten. Die Minen sind allerdings von denen der verwandten Arten nicht zuverlässig zu unterscheiden. Obwohl bisher nur von einem Fundort in Salzburg bekannt, ist eine Gefährdung der Art im Land nicht anzunehmen, da geeignete Lebensräume um die [[Stadt Salzburg]] ausreichend zur Verfügung stehen und die Art an den Orten ihres Vorkommens nicht selten zu sein scheint.
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Die Raupen minieren in Salzburg in den Blättern von ''[[Quercus robur]]'', der Stieleiche ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015), in ihrem sonstigen Verbreitungsgebiet aber auch in anderen sommergrünen Eichen-Arten. Die Minen sind allerdings von denen der verwandten Arten nicht zuverlässig zu unterscheiden. Obwohl bisher nur von einem Fundort in Salzburg bekannt, ist eine Gefährdung der Art im Land nicht anzunehmen, da geeignete Lebensräume um die [[Stadt Salzburg]] ausreichend zur Verfügung stehen und die Art an den Orten ihres Vorkommens nicht selten zu sein scheint.
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==