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Das Gut zu Saal war erzbischöfliches Lehen. Die erste urkundlich gesicherte Nachricht bezieht sich auf Oswald Eisenstang, der im Jahr [[1423]] als Besitzer genannt wird. Dessen Vorfahre Otte de Eisenstang wird um die Mitte des [[14. Jahrhundert]] als Amtmann der Herren von Goldeck urkundlich erwähnt. Um das Jahr [[1455]] heiratet Heinrich Hackl Margarethe, die Tochter des Oswald Eisenstang und kommt damit in den Besitz eines Teiles von Saal. Die weitere Besitzerreihe ist bekannt.  
 
Das Gut zu Saal war erzbischöfliches Lehen. Die erste urkundlich gesicherte Nachricht bezieht sich auf Oswald Eisenstang, der im Jahr [[1423]] als Besitzer genannt wird. Dessen Vorfahre Otte de Eisenstang wird um die Mitte des [[14. Jahrhundert]] als Amtmann der Herren von Goldeck urkundlich erwähnt. Um das Jahr [[1455]] heiratet Heinrich Hackl Margarethe, die Tochter des Oswald Eisenstang und kommt damit in den Besitz eines Teiles von Saal. Die weitere Besitzerreihe ist bekannt.  
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Sigmund Aman von Judendorf, der Saal von den Gläubigern des verstorbenen David Hackl erworben hat, bringt zusammen mit seiner Frau Felicitas, geborene Grimming von Niederrain, im Jahr [1606]] das Schloss in seine heutige bauliche Form, woran eine Marmortafel mit Wappen und Inschrift oberhalb des östlichen Eingangs noch heute erinnert. Auch die weiteren Besitzer sind beurkundet.  
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Sigmund Aman von Judendorf, der Saal von den Gläubigern des verstorbenen David Hackl erworben hat, bringt zusammen mit seiner Frau Felicitas, geborene Grimming von Niederrain, im Jahr [[1606]] das Schloss in seine heutige bauliche Form, woran eine Marmortafel mit Wappen und Inschrift oberhalb des östlichen Eingangs noch heute erinnert. Auch die weiteren Besitzer sind beurkundet.  
    
Durch Einheirat kommt Schloss Saal schließlich an die heutige Besitzerfamilie Rieder. In den 70er-Jahren des [[20. Jahrhundert]] erleidet die ganze Anlage samt Meierei und Stallgebäuden  entscheidende Einbußen: [[1970]] wurde zuerst das jüngere der beiden Wirtschaftsgebäude mit der Firsttramdatierung  [[1828]] abgerissen, im Jahr darauf auch das ältere mit der Firsttramdatierung von [[1586]] und wurden durch einen neuen Stallbau ersetzt.
 
Durch Einheirat kommt Schloss Saal schließlich an die heutige Besitzerfamilie Rieder. In den 70er-Jahren des [[20. Jahrhundert]] erleidet die ganze Anlage samt Meierei und Stallgebäuden  entscheidende Einbußen: [[1970]] wurde zuerst das jüngere der beiden Wirtschaftsgebäude mit der Firsttramdatierung  [[1828]] abgerissen, im Jahr darauf auch das ältere mit der Firsttramdatierung von [[1586]] und wurden durch einen neuen Stallbau ersetzt.
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