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'''Phyllocnistis xenia''' M. Hering, 1936 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
 
'''Phyllocnistis xenia''' M. Hering, 1936 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
''P. xenia'' wurde erst am 28.10.2011 zum ersten Mal in Salzburg festgestellt und ist daher in der Liste von Embacher et al. (2011) noch nicht verzeichnet. Der Autor fand an diesem Tag eine bereits ausgewaschene Mine auf der Blattoberseite einer jungen Weißpappel in der Nähe der Überfuhr in der [[Stadt Salzburg]] im Gehölzstreifen am linken [[Salzach]]ufer ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). ''P. xenia'' ist morphologisch von ''[[Phyllocnistis labyrinthella]]'' nicht mit Sicherheit zu unterscheiden, verhält sich biologisch aber als eigenständige Art und wird hier auch als solche geführt.
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''P. xenia'' wurde erst am 28.10.2011 zum ersten Mal in Salzburg festgestellt und ist daher in der Liste von Embacher et al. (2011) noch nicht verzeichnet. Der Autor fand an diesem Tag eine bereits ausgewaschene Mine auf der Blattoberseite einer jungen Weißpappel in der Nähe der Überfuhr in der [[Stadt Salzburg]] im Gehölzstreifen am linken [[Salzach]]ufer ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). ''P. xenia'' ist morphologisch von ''[[Phyllocnistis labyrinthella]]'' nicht mit Sicherheit zu unterscheiden, verhält sich biologisch aber als eigenständige Art und wird hier auch als solche geführt.
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
Die Raupen von ''P. xenia'' fressen monophag an der Weißpappel (''[[Populus alba]]''), was den Hauptunterschied zu ''[[Phyllocnistis labyrinthella]]'' ausmacht. Die Raupen der letzteren Art fressen ausschließlich an den Blättern von ''[[Populus tremula]]'', der Zitterpappel. Beide Arten erzeugen an den Blättern ihrer Fraßpflanzen sehr lange und auffallend silberweiße, vielfach gewundene Gangminen mit dunkler Mittellinie, die sowohl auf der Ober- wie auch auf der Unterseite verlaufen können. Eine ungezielte Nachsuche nach weiteren Minen von ''P. xenia'' an Weißpappeln im Bereich der [[Stadt Salzburg]] verlief bisher ergebnislos, doch erlaubt der Mangel an Daten keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung. Geeignete Lebensräume finden sich in Salzburg hauptsächlich in den Auwaldresten an der [[Salzach]] nörlich der [[Stadt Salzburg]], sowie am Unterlauf der [[Saalach]].
 
Die Raupen von ''P. xenia'' fressen monophag an der Weißpappel (''[[Populus alba]]''), was den Hauptunterschied zu ''[[Phyllocnistis labyrinthella]]'' ausmacht. Die Raupen der letzteren Art fressen ausschließlich an den Blättern von ''[[Populus tremula]]'', der Zitterpappel. Beide Arten erzeugen an den Blättern ihrer Fraßpflanzen sehr lange und auffallend silberweiße, vielfach gewundene Gangminen mit dunkler Mittellinie, die sowohl auf der Ober- wie auch auf der Unterseite verlaufen können. Eine ungezielte Nachsuche nach weiteren Minen von ''P. xenia'' an Weißpappeln im Bereich der [[Stadt Salzburg]] verlief bisher ergebnislos, doch erlaubt der Mangel an Daten keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung. Geeignete Lebensräume finden sich in Salzburg hauptsächlich in den Auwaldresten an der [[Salzach]] nörlich der [[Stadt Salzburg]], sowie am Unterlauf der [[Saalach]].