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'''Phyllonorycter corylifoliella''' (''Tinea corylifoliella'' Hübner, 1796) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
 
'''Phyllonorycter corylifoliella''' (''Tinea corylifoliella'' Hübner, 1796) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
''P. corylifoliella'' wurde in Salzburg bisher nur im [[Flachgau]], in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone) und II (nördliche Kalkalpen) nach Embacher et al. (2011) festgestellt. Allerdings wurde die Art noch nicht gezielt gesucht und ist daher vermutlich viel weiter verbreitet. Dafür spricht auch die Höhenverbreitung, die von 400-1000 m dokumentiert ist ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). Die Art bewohnt Laubmischwälder, deren Ränder, sowie Gärten und Parks. In Salzburg treten vermutlich zwei Generationen im Jahr auf. [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden jedenfalls im August, Raupen im Juli und September gefunden.
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''P. corylifoliella'' wurde in Salzburg bisher nur im [[Flachgau]], in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone) und II (nördliche Kalkalpen) nach Embacher et al. (2011) festgestellt. Allerdings wurde die Art noch nicht gezielt gesucht und ist daher vermutlich viel weiter verbreitet. Dafür spricht auch die Höhenverbreitung, die von 400-1000 m dokumentiert ist ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). Die Art bewohnt Laubmischwälder, deren Ränder, sowie Gärten und Parks. In Salzburg treten vermutlich zwei Generationen im Jahr auf. [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden jedenfalls im August, Raupen im Juli und September gefunden.
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
Die Raupen von ''P. corylifoliella'' fressen lebenslang in einer oberseitigen Faltenmine in den Blättern verschiedener Laubgehölze. In Salzburg wurden sie bisher an Birne (''[[Pyrus communis]]'') gefunden, kommen höchstwahrscheinlich aber auch an Birken-Arten (''Betula'' sp.) vor. Darüber hinaus ist über die Lebensweise der Art in Salzburg nichts bekannt. Wegen der weiten Verbreitung geeigneter Lebensräume und Futterpflanzen im Land ist eine Gefährdung nach derzeitiger Kenntnis auszuschließen, auch wenn die Datenlage bisher recht dürftig ist.
 
Die Raupen von ''P. corylifoliella'' fressen lebenslang in einer oberseitigen Faltenmine in den Blättern verschiedener Laubgehölze. In Salzburg wurden sie bisher an Birne (''[[Pyrus communis]]'') gefunden, kommen höchstwahrscheinlich aber auch an Birken-Arten (''Betula'' sp.) vor. Darüber hinaus ist über die Lebensweise der Art in Salzburg nichts bekannt. Wegen der weiten Verbreitung geeigneter Lebensräume und Futterpflanzen im Land ist eine Gefährdung nach derzeitiger Kenntnis auszuschließen, auch wenn die Datenlage bisher recht dürftig ist.