Michael-Haydn-Gedenkstätte: Unterschied zwischen den Versionen

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{{geschlossen}}Die '''Michael-Haydn-Gedenkstätte''' war eine Gedenkstätte in [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter, die Klosteranlage|Klosteranlage der Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]  an den in [[Salzburg]] tätig gewesenen Musiker und Komponisten [[Johann Michael Haydn]].
 
{{geschlossen}}Die '''Michael-Haydn-Gedenkstätte''' war eine Gedenkstätte in [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter, die Klosteranlage|Klosteranlage der Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]  an den in [[Salzburg]] tätig gewesenen Musiker und Komponisten [[Johann Michael Haydn]].
  
== Beschreibung ==
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== Geschichte ==
Die Michael-Haydn-Gedenkstätte befand sich im mittleren der drei Durchgänge zwischen dem [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof ]] und dem [[Hof Kolleg St. Peter|Hof des Kollegs St. Peter]] in der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] ([[Salzburg]]er [[Altstadt]]). In der 2013 geschlossenen Ausstellungsräumen wurden über 150 Exponate zu Michael Hadyn gezeigt.
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Im Haus Festungsgasse 4 war bereits eine Gedenkstätte an Michael Haydn eingerichtet gewesen, vermutlich ab 1872, als auch die Gedenktafel an der Fassade angebracht wurde. Sie befand sich in seinem ehemaligen Schreib- und Studierzimmer, das im 2. Stock in Richtung Westen gelegen hatte. Das Haus selber wurde schon 1426 erwähnt und war u.a. einmal im Besitze Bürgermeister [[Ruprecht Lasser]]s und 1585–1655 von Alexander [[Grimming]] und dessen Erben. Die Abbrucharbeiten am Haus begannen am 24. März 1892, es musste der Talstation der ''[[Festungsbahn|Tröpferlbahn]]'' weichen. Dabei war man bemüht, die alte Fassade mit der Gedenktafel zu erhalten,<ref>[[Johann Evangelist Engl|Johann Ev. Engl]]: ''Michael Haydn’s Wohn- und Sterbehaus'', in: [[Salzburger Volksblatt]] Nr. 70 S. 2, Nr. 71 S. 3 und Nr. 72 S. 2f. (Ausgaben 28.–30. März 1892).</ref> während danach für lange Zeit keine Gedenkstätte mehr an den Komponisten erinnerte.
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1984 wurde von der ''Johann Michael Haydn-Gesellschaft'' und der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzabtei St. Peter]] eine neue Gedenkstätte errichtet. Sie befand sich im mittleren der drei Durchgänge zwischen dem [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof ]] und dem [[Hof Kolleg St. Peter|Hof des Kollegs St. Peter]] in der Erzabtei St. Peter ([[Salzburg]]er [[Altstadt]]). In der 2013 geschlossenen Ausstellungsräumen wurden über 150 Exponate zu Michael Hadyn gezeigt.
  
 
Seit 2014 ist die Gedenkstätte im [[DomQuartier Salzburg]] intergriert, zeigt aber lediglich nur mehr etwa eine Hand voll Ausstellungsstücke zum Leben und Wirken Michael Haydns.
 
Seit 2014 ist die Gedenkstätte im [[DomQuartier Salzburg]] intergriert, zeigt aber lediglich nur mehr etwa eine Hand voll Ausstellungsstücke zum Leben und Wirken Michael Haydns.

Version vom 26. Februar 2020, 21:15 Uhr

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Die Michael-Haydn-Gedenkstätte war eine Gedenkstätte in Klosteranlage der Benediktiner-Erzabtei St. Peter an den in Salzburg tätig gewesenen Musiker und Komponisten Johann Michael Haydn.

Geschichte

Im Haus Festungsgasse 4 war bereits eine Gedenkstätte an Michael Haydn eingerichtet gewesen, vermutlich ab 1872, als auch die Gedenktafel an der Fassade angebracht wurde. Sie befand sich in seinem ehemaligen Schreib- und Studierzimmer, das im 2. Stock in Richtung Westen gelegen hatte. Das Haus selber wurde schon 1426 erwähnt und war u.a. einmal im Besitze Bürgermeister Ruprecht Lassers und 1585–1655 von Alexander Grimming und dessen Erben. Die Abbrucharbeiten am Haus begannen am 24. März 1892, es musste der Talstation der Tröpferlbahn weichen. Dabei war man bemüht, die alte Fassade mit der Gedenktafel zu erhalten,[1] während danach für lange Zeit keine Gedenkstätte mehr an den Komponisten erinnerte.

1984 wurde von der Johann Michael Haydn-Gesellschaft und der Erzabtei St. Peter eine neue Gedenkstätte errichtet. Sie befand sich im mittleren der drei Durchgänge zwischen dem Stiftshof und dem Hof des Kollegs St. Peter in der Erzabtei St. Peter (Salzburger Altstadt). In der 2013 geschlossenen Ausstellungsräumen wurden über 150 Exponate zu Michael Hadyn gezeigt.

Seit 2014 ist die Gedenkstätte im DomQuartier Salzburg intergriert, zeigt aber lediglich nur mehr etwa eine Hand voll Ausstellungsstücke zum Leben und Wirken Michael Haydns.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Johann Ev. Engl: Michael Haydn’s Wohn- und Sterbehaus, in: Salzburger Volksblatt Nr. 70 S. 2, Nr. 71 S. 3 und Nr. 72 S. 2f. (Ausgaben 28.–30. März 1892).