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Das '''Kreuz am Gailenbachweg''' ist ein Kreuz im Salzburger Stadtteil [[Lehen]].
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Das '''Kreuz am Gailenbachweg''' ist ein [[Flurkreuz]] im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]].
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Über Datum und Gründe der Errichtung ist nichts überliefert. Ursprünglich befand sich das Kreuz auf der gegenüberliegenden Seite der [[Ignaz-Harrer-Straße|Ignaz-Harrerstraße]], um 1910/11 sei es umgefallen und zerbrochen, worauf es von ihrer Familie instandgesetzt und an den heutigen Platz versetzt worden sei. Der Corpus wurde von der Restauratorin [[Ursula Mair]] restauriert, Kreuzstamm und Kasten wurden in den [[1990er|1990-er]] Jahren erneuert.
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Über Datum und Gründe der Errichtung ist nichts überliefert. Ursprünglich befand sich das Kreuz auf der gegenüberliegenden Seite der [[Ignaz-Harrer-Straße]], um 1910/11 sei es umgefallen und zerbrochen, worauf es von ihrer Familie instandgesetzt und an den heutigen Platz versetzt worden sei. Der Korpus wurde von der Restauratorin [[Ursula Mair]] restauriert, Kreuzstamm und Kasten wurden in den [[1990er]]-Jahren erneuert.
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==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Das 4m hohe Kreuz steht im schmalen westseitigen Gartenbereich des Hauses Ignaz-Harrer-Straße 71. Es ist aus Nadelholz gefertigt, der Corpus wird von einem auf drei Pfetten ruhenden Holzschindeldach geschützt. Zusammen mit den rautenförmig gefügten Brettern der Hinterwand bildet es einen Kasten mit blaugrauem Hintergrund. Am Schaft des Kreuzes ist unten eine Laterne angebracht. Die Skulptur des Gekreuzigten im Dreinageltypus entspricht mit seiner Haltung, den vom Haupt ausgehenden vergoldeten Strahlen und dem Lendentuch einer spätbarocken Standardform. Diese wurde noch lange bis ins 19. Jahrhundert verwendet.
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Das vier Meter hohe Kreuz steht im schmalen westseitigen Gartenbereich des Hauses Ignaz-Harrer-Straße 71. Es ist aus Nadelholz gefertigt, der Korpus wird von einem auf drei Pfetten ruhenden Holzschindeldach geschützt. Zusammen mit den rautenförmig gefügten Brettern der Hinterwand bildet es einen Kasten mit blaugrauem Hintergrund. Am Schaft des Kreuzes ist unten eine Laterne angebracht. Die Skulptur des Gekreuzigten im Dreinageltypus entspricht mit seiner Haltung, den vom Haupt ausgehenden vergoldeten Strahlen und dem Lendentuch einer spät[[barock]]en Standardform. Diese wurde noch lange bis ins [[19. Jahrhundert]] verwendet.
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==Quelle==
 
==Quelle==
[https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=3703#.XZ__fGbgocA Marterl.at]
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* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=3703#.XZ__fGbgocA Marterl.at]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Religion]]
 
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