Margarethe Schallmoser: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt)
 
Zeile 6: Zeile 6:
 
Warum sie am Beginn des Kriegsjahres [[1943]] in die Fänge der Gestapo oder Kripo geriet liegt wahrscheinlich an einer Denunziation. Gewiss ist, dass die Neunzehnjährige in das Polizeigefängnis gesperrt und nicht vor Gericht gestellt wurde.
 
Warum sie am Beginn des Kriegsjahres [[1943]] in die Fänge der Gestapo oder Kripo geriet liegt wahrscheinlich an einer Denunziation. Gewiss ist, dass die Neunzehnjährige in das Polizeigefängnis gesperrt und nicht vor Gericht gestellt wurde.
  
Margarethe Schallmoser wurde am [[6. Februar]] [[1943]] vom Polizeigefängnis am Rudolfsplatz in das Frauen-KZ Ravensbrück deportiert, dort als Häftling Nr. 22813 registriert und am 22. Mai 1944 ermordet. Der Tod der Zwanzigjährigen ist im Matrikelbuch der Pfarre Strobl vermerkt.  
+
Margarethe Schallmoser wurde am [[6. Februar]] [[1943]] vom Polizeigefängnis am Rudolfsplatz in das Frauen-KZ Ravensbrück deportiert, dort als Häftling Nr. 22813 registriert und am [[22. Mai]] [[1944]] ermordet. Der Tod der Zwanzigjährigen ist im Matrikelbuch der Pfarre Strobl vermerkt.
 +
 
 
==Quelle==
 
==Quelle==
 
[http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Schallmoser,Margarethe&hilite=schallmoser Stolpersteine Salzburg]
 
[http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Schallmoser,Margarethe&hilite=schallmoser Stolpersteine Salzburg]

Version vom 10. September 2019, 04:14 Uhr

Stolperstein für Margarethe Schallmoser (Salzburg).jpg

Margarethe Schallmoser (*30. Dezember 1923 in Strobl , † 22. Mai 1944 im KZ Ravensbrück (ermordet)) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Sie war das Kind des Ehepaares Maria Anna und Franz Schallmoser, der von Beruf Schuhmacher war. Ihre Tochter war ein Jahr lang Zögling im Mädchenheim St. Josef in Salzburg-Nonntal. In der Zeit des NS-Regimes arbeitetesie als Dienstmädchen an wechselnden Orten.

Warum sie am Beginn des Kriegsjahres 1943 in die Fänge der Gestapo oder Kripo geriet liegt wahrscheinlich an einer Denunziation. Gewiss ist, dass die Neunzehnjährige in das Polizeigefängnis gesperrt und nicht vor Gericht gestellt wurde.

Margarethe Schallmoser wurde am 6. Februar 1943 vom Polizeigefängnis am Rudolfsplatz in das Frauen-KZ Ravensbrück deportiert, dort als Häftling Nr. 22813 registriert und am 22. Mai 1944 ermordet. Der Tod der Zwanzigjährigen ist im Matrikelbuch der Pfarre Strobl vermerkt.

Quelle

Stolpersteine Salzburg