Monika Frisch: Unterschied zwischen den Versionen
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* Bis [[2017]] war sie Salzburger Rekordhalterin im Marathon mit 02:51:39 Stunden ([[26. Oktober]] [[1985]], Graz), ehe sie von [[Cornelia Stöckl-Moser]] abgelöst wurde. | * Bis [[2017]] war sie Salzburger Rekordhalterin im Marathon mit 02:51:39 Stunden ([[26. Oktober]] [[1985]], Graz), ehe sie von [[Cornelia Stöckl-Moser]] abgelöst wurde. | ||
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Ja, darf denn das sein? Eine noch nicht ganz 13-Jährige gewinnt einen Marathonlauf und wird sogar österreichische Meisterin? Wird da nicht einem jungen Menschen die Kindheit verhaut und die Zukunft verbaut? Am Nationalfeiertag des Jahres [[1983]] schlug der Sieg der Salzburgerin Monika Frisch beim Wiener Marathonlauf hohe Wellen. Vater Walter Frisch wurde mit Fragen und Anschuldigungen überhäuft, gab aber stets nur eine Antwort: "Für uns ist das Laufen ein Mittel zur Erhaltung der Gesundheit". | Ja, darf denn das sein? Eine noch nicht ganz 13-Jährige gewinnt einen Marathonlauf und wird sogar österreichische Meisterin? Wird da nicht einem jungen Menschen die Kindheit verhaut und die Zukunft verbaut? Am Nationalfeiertag des Jahres [[1983]] schlug der Sieg der Salzburgerin Monika Frisch beim Wiener Marathonlauf hohe Wellen. Vater Walter Frisch wurde mit Fragen und Anschuldigungen überhäuft, gab aber stets nur eine Antwort: "Für uns ist das Laufen ein Mittel zur Erhaltung der Gesundheit". | ||
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Den Weg an die Spitze des Unternehmens verfolgte Frisch ebenso zielstrebig wie die 42.195 Marathon-Kilometer: Matura mit Auszeichnung, Studium samt Auslandsaufenthalten flott durchgezogen, Praxis im kaufmännischen Bereich der Austro Control (Luftraumüberwachung) gesammelt, Einstieg bei IFK (die Abkürzung steht für die Firmengründer Ingenieure Frisch und Klauser). Handel mit Blitzschutzdrähten, Starkstromkabeln oder Lichtwellenleitern gehört ebenso zum Fachgebiet wie der Einsatz eines mächtigen Kabelverlegepfluges direkt an Baustellen. In die derzeit laufende Debatte über die Verlegung von Starkstromleitungen unter die Erde will sich Monika Frisch nur mit einem Satz beteiligen: "Technisch möglich ist sehr viel". | Den Weg an die Spitze des Unternehmens verfolgte Frisch ebenso zielstrebig wie die 42.195 Marathon-Kilometer: Matura mit Auszeichnung, Studium samt Auslandsaufenthalten flott durchgezogen, Praxis im kaufmännischen Bereich der Austro Control (Luftraumüberwachung) gesammelt, Einstieg bei IFK (die Abkürzung steht für die Firmengründer Ingenieure Frisch und Klauser). Handel mit Blitzschutzdrähten, Starkstromkabeln oder Lichtwellenleitern gehört ebenso zum Fachgebiet wie der Einsatz eines mächtigen Kabelverlegepfluges direkt an Baustellen. In die derzeit laufende Debatte über die Verlegung von Starkstromleitungen unter die Erde will sich Monika Frisch nur mit einem Satz beteiligen: "Technisch möglich ist sehr viel". | ||
Für die Freizeit gilt bei ihr das Motto: "Einmal Sport, immer Sport". Den Wettkampfsport beendete sie zwar schon mit dem Eintritt in das Studium ("die Ausbildung war mir wichtiger"), aber für Bergsteigen, [[ | Für die Freizeit gilt bei ihr das Motto: "Einmal Sport, immer Sport". Den Wettkampfsport beendete sie zwar schon mit dem Eintritt in das Studium ("die Ausbildung war mir wichtiger"), aber für Bergsteigen, [[Mountain Biking]] und Klettern muss immer Zeit sein. Unverständlich ist für sie, welche Bedeutung das Doping bekommen hat: "Doping ist immer kontraproduktiv und war bei mir nie ein Thema. Das einzige Doping vor einem Marathonlauf, das war eine Portion Nudeln." | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||