Josef Mühlmann: Unterschied zwischen den Versionen
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Als Arthur Seyß-Inquart 1940 zum „Reichskommissar der besetzten Niederlande“ bestellt wurde, berief er Kajetan Mühlmann nach Den Haag, damit er auch hier Kunstschätze „für das Reich sichere“. Josef Mühlmann wurde zum Leiter der Außenstelle Paris der Den Haager "Dienststelle Mühlmann" berufen, wo er wiederum für "Arisierungen" und damit für NS-Kunstraub zuständig war. | Als Arthur Seyß-Inquart 1940 zum „Reichskommissar der besetzten Niederlande“ bestellt wurde, berief er Kajetan Mühlmann nach Den Haag, damit er auch hier Kunstschätze „für das Reich sichere“. Josef Mühlmann wurde zum Leiter der Außenstelle Paris der Den Haager "Dienststelle Mühlmann" berufen, wo er wiederum für "Arisierungen" und damit für NS-Kunstraub zuständig war. | ||
Ein kleiner Teil der aus den Niederlanden und aus Frankreich geraubten Meisterwerke landete gegen Ende des Krieges im [[Schloss Mittersill]], wo ein KZ-Außenlager des Stammlagers [[KZ Mauthausen]] bestand. | Ein kleiner Teil der aus den Niederlanden und aus Frankreich geraubten Meisterwerke landete gegen Ende des Krieges im [[Schloss Mittersill]], wo ein KZ-Außenlager des Stammlagers [[KZ Mauthausen]] bestand. | ||
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] war er von Oktober [[1945]] bis September [[1948]] als Hilfskraft des Städtisches Museum Salzburg sowie als Restaurator des [[Salzburg Museum|Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] tätig. Von [[1952]] bis [[1955]] war er erster Kustos der Salzburger Residenzgalerie. | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||