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Das Präsidium des ÖAAB tagte im Oktober 1945 zum ersten Mal.
 
Das Präsidium des ÖAAB tagte im Oktober 1945 zum ersten Mal.
 
Beim ersten Landestag wurde [[Hermann Rainer]] zum Landesobmann gewählt.
 
Beim ersten Landestag wurde [[Hermann Rainer]] zum Landesobmann gewählt.
1946 begann man mit dem Aufbau von Orts- und Betriebsgruppen.  
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1946 begann man mit dem Aufbau von Orts- und Betriebsgruppen.
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===Die 50er===
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Die Arbeit des ÖAAB am Anfang der 50er-Jahre war geprägt von zahlreichen gesetzlichen Initiativen zur Sozialpolitik wie etwa dem Arbeitszeitgesetz, dem Mutterschutzgesetz und dem ASVG. Die Vision des „Volks von Eigentümern“ wurde mit Überlegungen zur Gewinnbeteiligung von Mitarbeitern fortgesetzt. Auch der Familienlastenausgleich, das ASVG, mit dem Arbeitnehmer bei Krankheit, Invalidität, Arbeitslosigkeit und in der Pension finanziell abgesichert werden, wurden erfolgreich durchgesetzt.
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===Die 60er===
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Der ÖAAB setzt seinen neuen Schwerpunkt auf die Bildungspolitik. Vom Kindergarten bis zur Hochschule, von der Erwachsenenbildung bis zum beruflichen Wiedereinstieg von Müttern nach der Karenz werden detaillierte Vorschläge erarbeitet.1966 trägt erstmals eine Frau in Österreich Ministerverantwortung: Grete Rehor, ÖAAB-Bundesobmann-Stellvertreterin, wird Sozialministerin in der ÖVP-Alleinregierung.
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===1980er-Jahre===
 
===1980er-Jahre===
 
1981 stand in Salzburg die Idee des „Arbeitnehmerschutzbriefes“ im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Jeder Arbeitnehmer konnte sich seine Rechte schriftlich versichern lassen, so wurde die in der Arbeiterkammer geforderte Rechtsvertretung vorweggenommen. Der ÖAAB Salzburg initiierte zahlreiche finanzielle Verbesserungen für Arbeitnehmer, nicht zuletzt zählte dazu auch die Forderung nach Schaffung eines Mindestlohnes. Aber auch eine verbesserte Regelung der Ladenschlusszeiten, ein Jugendbeschäftigungsplan sowie die Reform der Sozialpartnerschaft standen im Mittelpunkt der Bemühungen der Landesgruppe. In schulpolitischer Hinsicht sollten die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Chancengleichheit in Salzburg starkes Gewicht bekommen.  
 
1981 stand in Salzburg die Idee des „Arbeitnehmerschutzbriefes“ im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Jeder Arbeitnehmer konnte sich seine Rechte schriftlich versichern lassen, so wurde die in der Arbeiterkammer geforderte Rechtsvertretung vorweggenommen. Der ÖAAB Salzburg initiierte zahlreiche finanzielle Verbesserungen für Arbeitnehmer, nicht zuletzt zählte dazu auch die Forderung nach Schaffung eines Mindestlohnes. Aber auch eine verbesserte Regelung der Ladenschlusszeiten, ein Jugendbeschäftigungsplan sowie die Reform der Sozialpartnerschaft standen im Mittelpunkt der Bemühungen der Landesgruppe. In schulpolitischer Hinsicht sollten die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Chancengleichheit in Salzburg starkes Gewicht bekommen.  
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