Reinhalteverband Fuschlsee-Thalgau: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
==Allgemeines== | ==Allgemeines== | ||
| − | Um die Abwasserreinigung auch weiterhin sicherzustellen und an den Stand der Technik anzupassen, wurde bereits im Jahr [[1993]] das Büro Schüffl-Forsthuber beauftragt, eine neue Kläranlage für ca. 35.000 EW zu planen, welche die strengen Bestimmungen des Wasserrechtsgesetzes einhält | + | Um die Abwasserreinigung auch in dieser sich wirtschaftlich und einwohnerzahlmäßig stark entwickelnden Region weiterhin sicherzustellen und an den Stand der Technik anzupassen, wurde bereits im Jahr [[1993]] das Büro Schüffl-Forsthuber beauftragt, eine neue Kläranlage für ca. 35.000 EW zu planen, welche die strengen Bestimmungen des Wasserrechtsgesetzes einhält. |
| − | Letzte Ausbaustufe der Kläranlage Fuschlsee Thalgau in der heutigen Form (Stand 2009) wurde 2002 fertiggestellt. | + | Für den Mondsee stellen daher die Abwässer aus dem Zuflußgebiet der Fuschlerache keine Belastung dar. |
| + | |||
| + | Letzte Ausbaustufe der Kläranlage Fuschlsee Thalgau in der heutigen Form (Stand 2009) wurde 2002 fertiggestellt. Das hier angewendete Abwassersystem enthält keine Beimengung von Regenwasser (kein Mischwassersystem). | ||
Vor einigen Jahren wurde das "Endprodukt" der Kläranlage, der Klärschlamm, noch von Bauern auf den Feldern ausgebracht. Inzwischen wurde aus Umweltschutzgründen diese Verwertung eingestellt. Nicht zuletzt auch, weil der Klärschlamm zu erheblicher Geruchsbelastung führte. Nun wird der Klärschlamm durch Zentrifugen extrahiert und in Heizkraftwerken verbrannt. | Vor einigen Jahren wurde das "Endprodukt" der Kläranlage, der Klärschlamm, noch von Bauern auf den Feldern ausgebracht. Inzwischen wurde aus Umweltschutzgründen diese Verwertung eingestellt. Nicht zuletzt auch, weil der Klärschlamm zu erheblicher Geruchsbelastung führte. Nun wird der Klärschlamm durch Zentrifugen extrahiert und in Heizkraftwerken verbrannt. | ||
Version vom 9. Juli 2009, 10:47 Uhr
Diese Vorlage wird im SALZBURGWIKI nicht mehr verwendet (siehe SALZBURGWIKI Diskussion:Forum Inhalt#Stub, Personenstub)
Dieser Artikel ist leider sehr kurz. Wenn du mehr zum Thema weißt, mache aus ihm bitte einen guten Artikel.
Dem 1973 gegründeten Reinhalteverband Fuschlsee-Thalgau gehören die Gemeinden Eugendorf, Fuschl am See, Hof bei Salzburg, Koppl, Plainfeld und Thalgau an.
Allgemeines
Um die Abwasserreinigung auch in dieser sich wirtschaftlich und einwohnerzahlmäßig stark entwickelnden Region weiterhin sicherzustellen und an den Stand der Technik anzupassen, wurde bereits im Jahr 1993 das Büro Schüffl-Forsthuber beauftragt, eine neue Kläranlage für ca. 35.000 EW zu planen, welche die strengen Bestimmungen des Wasserrechtsgesetzes einhält.
Für den Mondsee stellen daher die Abwässer aus dem Zuflußgebiet der Fuschlerache keine Belastung dar.
Letzte Ausbaustufe der Kläranlage Fuschlsee Thalgau in der heutigen Form (Stand 2009) wurde 2002 fertiggestellt. Das hier angewendete Abwassersystem enthält keine Beimengung von Regenwasser (kein Mischwassersystem).
Vor einigen Jahren wurde das "Endprodukt" der Kläranlage, der Klärschlamm, noch von Bauern auf den Feldern ausgebracht. Inzwischen wurde aus Umweltschutzgründen diese Verwertung eingestellt. Nicht zuletzt auch, weil der Klärschlamm zu erheblicher Geruchsbelastung führte. Nun wird der Klärschlamm durch Zentrifugen extrahiert und in Heizkraftwerken verbrannt.
Bildergalerie
- Klärtechnik RIMG0020.jpg
Schlammbewegungsanlage