Volksschule Grödig: Unterschied zwischen den Versionen

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| Name der Schule: ||Volksschule Grödig
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| Adresse: ||[[Otto-Glöckl-Straße (Grödig)|Otto-Glöckl-Straße]] 8<br /> 5082 [[Grödig]]
| Adresse: ||[[Otto-Glöckel-Straße (Grödig)|Otto-Glöckel-Straße]] 8<br /> 5082 [[Grödig]]
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| Website: ||[http://www.vs-groedig.salzburg.at www.vs-groedig.salzburg.at]
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| Telefon: ||(0 62 46) 7 22 63-10
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| Direktorin: ||Dipl.-Päd. [[Sabine Hoheneder]]
| Direktorin: ||Dipl.-Päd. [[Doris Stadler]], BEd
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Die '''Volksschule Grödig''' ist eine [[Salzburger Volksschulen|Grundschule]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Grödig]].
Die '''Volksschule Grödig''' ist eine [[Salzburger Volksschulen|Grundschule]] in der [[Flachgau]]er Marktgemeinde [[Grödig]].
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Im Jahr [[1791]] wurde in Grödig ein neues Schul- und Mesnerhaus errichtet.-->
Die Ursprünge der Volksschule Grödig gehen auf das [[17. Jahrhundert]] zurück. Um 1700 begann die Mesner-Familie Kapeller mit der Unterrichtung von Kindern in ihrer Wohnung im Mesnerhaus, dem heutigen ''Heimathaus''. Schließlich wurde [[1790]] der Heuboden im ersten Stock um 200 [[Gulden|fl]] zum Schulzimmer umgebaut. Im Jahr [[1850]] wurde auf Kosten der Gemeinde das Obergeschoss des Schul- und Mesnerhauses gemauert und erhielt ein Stiegenhaus.
 
Seit [[1869]] war der Schulbesuch verpflichtend. [[1879]] wurde die Schule zweiklassig. Im Laufe des Schuljahres wurde nordwestlich des Schulhauses ein Anbau errichtet, der im Erdgeschoss eine zweite Lehrerwohnung und im Obergeschoss einen Schulraum umfasste. [[1889]] wurde die Schule dreiklassig. [[1902]] kaufte die Marktgemeinde Grödig das Gebäude. [[1905]] wurde für eine vierte Klasse ein Nebengebäude, das ''neue Schulhaus'', errichtet. [[1907]] wurde die Schule fünfklassig. [[1909]] erweiterte man das neue Schulhaus um einen Anbau mit Klassenzimmer und Handarbeitsraum. [[1910]] gab es bereits sechs Klassen.
 
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde in mehreren Baracken des [[Lager Niederalm|Barackenlagers Niederalm]] eine Schule für Flüchtlingskinder eingerichtet. Neun deutschsprachige Schüler kamen an die Volksschule. [[1921]] eröffnete die [[Volksschule Fürstenbrunn|Zweigschule]] in [[Fürstenbrunn]]. Im [[Zweiten Weltkrieg]] wurden im neuen Schulhaus Flüchtlinge untergebracht, von denen bei einem Bombentreffer am [[17. November]] [[1944]] 67 Menschen starben. Das ''neue Schulhaus'' wurde zerstört, die Ruine wurde am [[30. März]] [[1948]] abgetragen.
 
Während der Renovierung des alten Schulhauses fand der Unterricht in den Gasthäusern Noppinger, Bräu, Rackl und Schnöll statt. Am [[4. Jänner]] [[1949]] wurde das neu renovierte Schulhaus mit acht Klassenräumen wieder bezogen. Die Baukosten betrugen eine Million [[Schilling]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 118.</ref> Noch 1949 wurde die Schule zehnklassig. [[1952]] wurde die Volksschule Grödig zur Lehrerausbildungsschule.
 
[[1962]], endgültig 1968, wurde die Volksschuloberstufe abgeschafft. Die Schule wurde wieder achtklassig. [[1966]] kam ein Polytechnischer Lehrgang dazu, den [[Karl Goetz]] mit 20 Schülern übernahm.
 
[[1971]] bis [[1972]] wurden zwei [[Hauptschule Grödig|Hauptschulklassen]] im Schulhaus untergebracht. In dieser Zeit gastierten zwei Volksschulklassen in der [[Volksschule Fürstenbrunn]]. [[1972]] übersiedelte der Polytechnische Lehrgang in das Hauptschulgebäude.
 
[[1974]]? erhielt die neunklassige Schule eine Vorschulklasse. Von [[1982]] bis [[1990]] war die Schule zehnklassig. Da zusätzlich eine Vorschulklasse geführt wurde, war eine vierte Klasse im Hauptschulgebäude untergebracht. Im September [[1984]] übersiedelte die gesamte Schule in das neue Schulgebäude an der [[Otto-Glöckel-Straße (Grödig)|Otto-Glöckel-Straße]]. Das alte Schulgebäude wurde [[1990]] renoviert und bietet heute als Heimathaus zahlreichen Grödiger Vereinen eine Heimstätte.


=== Schulleiter und Direktoren ===
=== Schulleiter und Direktoren ===
* 192x–1938: [[Anton Rinnberger]]
{| class="toccolours" cellpadding="4" cellspacing="0" style="margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%; float:right;"
 
|-
* 194x–1965: OSR Anton Rinnberger (erneut)
! colspan=2 bgcolor="#EFEFEF" align="center"| Schülerzahl
* [[1965]]–19xx: [[Hubert Becker]]
|-
* 199x–2003: [[Ute Hofmann]]
| align="center"| 1904 || align="right"| 278
* [[2003]]–20xx: [[Josef Stempfl]]
|-
* seit 201x: [[Sabine Hoheneder]]
| align="center"| 1913 || align="right"| 385
|-
| align="center"| 1924 || align="right"| 222
|-
| align="center"| 1933 || align="right"| 293
|-
| align="center"| 1940 || align="right"| 207
|-
| align="center"| 1949 || align="right"| 276
|-
| align="center"| 1962 || align="right"| 254
|-
| align="center"| 1974 || align="right"| 287
|-
| align="center"| 1993 || align="right"| 254
|-
| align="center"| 2000 || align="right"| 215
|-
| align="center"| 2010 || align="right"| 173
|-
| align="center"| 2021 || align="right"| 221
|-
|}
* [[1791]]–1796: [[Franz Neumair]]
* [[1796]]–1798: [[Chrysanth Wallner]]
* [[1798]]–1800: [[Josef Eigner]]
* [[1800]]–1802: [[Ignaz Haller]] sen.
* [[1802]]–1834: [[Franz Haller (senior)|Franz Haller]] sen. <!--nebenbei 1808 Landwehrer, 1811 Bierunteraufschläger, 1812 Ochsensteuereinnehmer, 1816 Organist zu St. Leonhard, 1827 Armenrechnungsführer-->
* [[1834]]–1838: [[Franz Haller (junior)|Franz Haller]] jun.
* [[1838]]–1839: [[Paul Günther]] (Schulprovisor)
* [[1839]]–1853: [[Lorenz Klaus]]
* [[1853]]–1855: [[Michael Köck (Schulleiter)|Michael Köck]]
* [[1856]]–1868: [[Wilhelm Mayrwieser]]
* [[1868]]–1871: [[Ludwig Schaffler]]
* [[1871]]–1884: OL [[Johann Schroll]]
* [[1884]]-1895: [[Adolf Ecker]]
* [[1895]]–1896: [[Alois Pölzl]]
* [[1896]]–1918: OL [[Rudolf Fraßl]]
* [[1919]]–1930: OL [[Leonhard Tusch]]
* 1930–1938: [[Anton Rinnberger]]
* <!--[[13. März]] -->[[1938]]–1938: [[Bernhard Acher]]
* [[1938]]–194x: OL [[Josef Rauch]]
<!-- Oberlehrer [[Josef Radlegger]] 1929–1960-->
* [[1945]]–1965: OSR Anton Rinnberger (erneut)
* [[1965]]–1979: OSR [[Hubert Becker]]
* <!--[[1. September]]-->[[1979]]–2003: [[Ute Hofmann]] <!--geborene Radlegger?-->
* [[2003]]–2015: OSR [[Josef Stempfl]]
* [[2015]]–2020: [[Sabine Hoheneder]]
* seit [[1. September]] [[2020]]: [[Doris Stadler]]


== Weblinks ==
== Weblinks ==
{{homepage|http://www.vs-groedig.salzburg.at}}
{{homepage|http://www.vs-groedig.salzburg.at}}
== Quelle ==
== Quellen ==
{{homepage|http://www.vs-groedig.salzburg.at}}
{{homepage|http://www.vs-groedig.salzburg.at}}
== Fußnoten ==
* [[Anton Behacker|Behacker, Anton]] (Hrsg.): ''Materialien zur Geschichte der Volksschulen des Herzogtumes Salzburg''. Salzburg (Mayr) 1912, S. 71f.
* [[Joseph Reitsamer|Reitsamer, Joseph]]: ''Grödig im Pulsschlag unserer Zeit'', in: ''Festschrift zur Markterhebung von Grödig''. Marktgemeinde Grödig 1968.
* [[Franz Spechtler|Spechtler, Franz]]: ''Volksschule Grödig 1790–1990''. In: [[Walter Aumayr|Aumayr, Walter]], [[Josef Brettenthaler]] und [[Horst Haslauer]] (Red.): ''Grödig. Aus der Geschichte eines alten Siedlungsraumes am Untersberg''. Marktgemeinde Grödig (Eigenverlag) 1990.
 
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>


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[[Kategorie:Volksschule]]
[[Kategorie:Volksschule]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Grödig]]
[[Kategorie:Grödig|Volksschule]]