Turn- und Sportverein Unken: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Infotabelle Sportverein
{{Infotabelle Ballverein
| image = [[Bild:TSV.jpg]]
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| kurzname = TSV
| kurzname = TSV Unken
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Der {{PAGENAME}} ist ein [[Pinzgau]]er Fußballverein in der [[2. Klasse Nord A]]. Unter neuer Führung präsentierte sich die Unkner in der Saison 2007/2008 sehr stark und zeigten, dass sie im oberen Spitzenfeld mitmischen können.  
Der '''Turn- und Sportverein Unken''' ist ein Fußballverein in der [[Pinzgau|Pinzgauer]] Gemeinde [[Unken]]. Die Kampfmannschaft des TSV Unken spielt seit der [[Fußballtabellen 2020/21#2._Landesliga_Süd|Saison 2020/2021]] in der [[2. Landesliga Süd]].


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Gegründet wurde der TSV Unken am [[16. Februar]] [[1957]] im [[Gasthaus Kirchenwirt (Unken)|Gasthaus Kirchenwirt]], ehemaliger Mayerwirt. Als erster Obmann des Vereins wurde Heinz Hubinger erkoren. Am [[29. Juni]] 1957 wurde der Verein schließlich bei der [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] eingetragen. Zwischen Frühjahr [[1958]] und August [[1963]] wurde der Fußballplatz auf der Fellnerau, wo sich bis nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ein Sportplatz mit Sandgrube für den Weitsprung, Reck und Kletterwand befand, errichtet. Der Bau des Fußballplatzes wurde durch zwei verheerende [[Hochwasser]] in den Jahren [[1959]] und [[1961]], welche den beinahe spielfertigen Platz erheblich beschädigten, unterbrochen.


Gegründet wurde der TSV Unken am 16. Februar 1957 im Gasthaus Kirchenwirt - ehemaliger Mayerwirt.  
Bereits eine Woche nach der offiziellen Fertigstellung des Sportplatzes fand das erste Meisterschaftsspiel des TSV Unken in der [[Fußballtabellen 1962/63#2._Klasse_A|Saison 1962/63]] statt. In der 2. Klasse A konnte man sich zwar über Siege gegen [[SK Adnet]], [[SV Anthering]] und den [[Post SV Salzburg]] freuen - trotzdem landete man am Ende der Debütsaison mit insgesamt drei Siegen, einem Unentschieden und achtzehn Niederlagen auf dem geschlagenen letzten Platz.  


=== Obmänner des Vereins ===
[[1976]] gewann der TSV Unken das Pokalfinale der 3. Klassen mit einem 4:1 Heimerfolg gegen den [[SSC Großgmain]]. In der folgenden [[Fußballtabellen 1976/77#3._Klasse|Spielzeit 1976/1977]] stieg der Verein als Zweitplatzierter der 3. Klasse, mit nur einem Punkt Rückstand auf Meister [[USK Hof]] in die 2. Klasse A auf, wo in der [[Fußballtabellen 1979/80#2._Klasse_Nord|Saison 1979/80]] der erste Vereins-Meisterschaftstitel gefeiert werden konnte. In der folgenden [[Fußballtabellen 1980/81#1._Klasse_Nord|Saison 1980/1981]] konnte in der [[1. Klasse Nord]] neuerlich auf Anhieb der Meistertitel errungen werden. In der Landesklasse (damals 5. höchste Spielklasse in Österreich) konnte man sich 15 Saisonen lange halten und erreichte im [[Fußballtabellen 1982/83#Landesklasse|Fußballjahr 1982/83]] mit einem dritten Platz hinter den Traditionsvereinen [[ASV Salzburg|ASV Salzburg]] und [[FC Puch]] das bislang beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte.
[[1957-1965]] [[Ing. Heinrich Hubinger]]


[[1965-1968]] [[Hermann Kofler]]
Aufgrund der akribischen Jugendarbeit und der dadurch immer größer werdenden Anzahl an Jugend-Nachwuchsmannschaften des TSV Unken war der Sportplatz an der Fellnerau schließlich den fußballerischen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Im Frühjahr [[1985]] entschied man sich deshalb zum Bau der neuen Sportanlage auf der "Post Gmoa", der ehemaligen Schottergrube des [[Familien Erlebnis Hotel Post Unken|Postwirt]]. Im Sommer [[1987]] wurde die neu angelegte Sportanlage, dem "Wetterkreuzstadion", zum 30-jährigen Vereinsjubiläum mit einem Festakt eröffnet werden.


[[1968-1978]] [[Simon Ager]]
Der Abstieg in die [[1. Klasse Nord]] in der Saison [[Fußballtabellen 1995/96#2._Landesliga_Nord|1995/1996]] hätte für den Verein beinahe das endgültige Aus bedeutet. Ab der [[Fußballtabellen 1998/99#2._Landesliga_Nord|Saison 1998/99]] sah man sich gezwungen, eine Spielgemeinschaft mit dem [[SSC Großgmain]] einzugehen. Nach nur zwei Jahren wurde die Spielgemeinschaft wieder aufgelöst, worauf hin der TSV Unken ab der [[Fußballtabellen 1999/2000#2._Klasse_Nord_A|Spielzeit 1999/2000]] in der untersten Salzburger Spielklasse, der [[2. Klasse Nord A]] antrat. Der lange verwehrte Aufstieg in die [[1. Klasse Nord]] konnte schließlich in der [[Fußballtabellen 2010/11#2._Klasse_Nord_A|Saison 2010/2011]], mit einem 5:2-Sieg im Entscheidungsspiel am letzten Spieltag gegen den direkten Aufstiegskandidaten [[USV Perwang]] errungen werden. Nach teils durchwachsenen Spielzeiten musste der TSV Unken in der [[Fußballtabellen 2015/16#1._Klasse_Nord|Saison 2015/2016]] mit dem vorletzten Platz erneut den Gang in die unterste Salzburger Spielklasse antreten. Aus diesem Grund entschied sich der Vorstand des Vereins für einen Wechsel in die [[2. Klasse Südwest]], in der man in der darauf folgenden [[Fußballtabellen 2016/17#2._Klasse_Süd/West|Saison 2016/2017]] mit insgesamt 23 Siegen, einem Unentschieden und keiner einzigen Niederlage überlegen den Meistertitel und somit den direkten Aufstieg in die [[1. Klasse Süd]] erreichen konnte.


[[1978-1988]] [[Reinhold Fuchs]]
Aufgrund der [[Covid-19|Covid-19-Pandemie]] wurde die [[Fußballtabellen 2019/20#1._Klasse_Süd|Saison 2019/2020]] zunächst per ÖFB-Entscheid, vom 12. März 2020, 10:10 Uhr<ref>Aktuelle Informationen zum Corona-Virus | oefb.at, online unter: https://www.oefb.at/oefb/Information-Corona-Virus (11.08.2023)</ref> ausgesetzt und mit ÖFB-Präsidiumsbeschluss vom 15. April 2020 vollständig abgebrochen und annulliert. Nachdem sich jedoch der [[FC Zell am See]] aufgrund finanzieller Probleme freiwillig von der [[Salzburger Liga]] in die [[2. Klasse Südwest|2. Klasse Süd/West]] zurückstufen ließ, stieg der TSV Unken in die 2. Landesliga Süd auf, da nicht der Abbruchstand sondern die [[Fußballtabellen 2018/19#1._Klasse_Süd|Platzierung des Vorjahres]] (3. Platz hinter den beiden Direktaufsteigern [[FC St. Martin am Tennengebirge|FC St. Martin/Tgb.]] und [[USV Hüttschlag]]) herangezogen wurde.
== Vereinsfarben ==
Als Vereinsfarben wurden bei der Gründung die Farben Grün-Weiss gewählt, da einer der Gründungsmitglieder, nämlich Kassier Rudolf Gruber, ein glühender Anhänger des Wiener Traditionsvereins SK Rapid Wien war und diese Farben deshalb auch im Vereinswappen des TSV Unken aufscheinen sollten.


[[1988-1995]] [[Eduard Wimmer jun.]]
== Vereinsleitung ==
 
=== Obmänner  ===
[[1995-1996]] [[Martin Friedl]]
* 1957–1965 Ing. Heinrich Hubinger
 
* 1965–1968 Hermann Kofler
[[1996-2008]] [[Gerhard Pfaffenbichler]]
* 1968–1978 Simon Ager
 
* 1978–1988 Reinhold Fuchs
=== Sportliche Abteilung ===
* 1988–1995 Eduard Wimmer jun.
* Sportdirektor: [[Gerhard Pfaffenbichler]]
* 1995–1996 Martin Friedl
* Jugendleiter:  [[Rudi Dankl]]
* 1996–2011 [[Gerhard Pfaffenbichler]]
* Jugendleiterstv. [[Jörg Gerstner]]
* seit 2011 Harald Möschl
* Jugendleiterstv. [[Bernhard Berger]]
 
== Spieler und Trainer ==
===Bekannte Spieler===
Christian Fernsebner ('''Torhüter'''),
Alexander Lohfeyer ('''Torhüter''')
 
 
Gunther Faller ('''Abwehr'''),
Martin Herbst ('''Abwehr'''),
Harald Eder ('''Abwehr'''),
Erwin Dankl ('''Abwehr'''),
Christoph Niederberger ('''Abwehr'''),
Axel Färbinger ('''Abwehr'''),
Hannes Stahl ('''Abwehr'''),
Herbert Lohfeyer ('''Abwehr'''),
Alex Ellmauer ('''Abwehr''')
 
 
Andreas Frommelt ('''Mittelfeld'''),
Michael Roth ('''Mittelfeld'''),
Harald Möschl ('''Mittelfeld'''),
Stefan Leitinger ('''Mittelfeld'''),
Hannes Pfaffenbichler ('''Mittelfeld'''),
Bernhard Posch ('''Mittelfeld'''),
Tobias Wimmer ('''Mittelfeld'''),
Robert Gruber ('''Mittelfeld'''),
Andreas Hasenauer ('''Mittelfeld'''),
Alois Stahl ('''Mittelfeld'''),
Robert Flatscher ('''Mittelfeld'''),
Franz Ellmauer ('''Mittelfeld''')
 
 
Christian Kamml ('''Stürmer'''),
Florian Wimmer ('''Stürmer'''),
Beni Kagerer ('''Stürmer'''),
Thomas Langbauer ('''Stürmer'''),
Werner Leitinger ('''Stürmer'''),
Mathias Herzmayer ('''Stürmer''')


=== Funktionäre (Stand Februar 2025) ===
* Obmann: Harald Möschl
* Obmann Stv.: Axel Färbinger
* Jugendleiter: Simon Richter
* Jugendleiter Stv.: Tino Küchenhoff
* Sektionsleiter: David Sturm
* Sektionsleiter Stv.: Jens Gerstner
* Kassier: Christoph Niederberger
* Kassier Stv.: Harald Eder
* Schriftführer: Alois Stahl
* Schriftführer Stv.: Laurenz Wimmer


=== Trainer===
=== Trainer===
* Helmut Hauptmann seit Herbst 2007
* Trainer: Stefan Endstrasser
* Michael Barek (Co-Trainer) seit Herbst 2007
* Co-Tainer: Anton Huber
 
==  Titel und Erfolge ==
=== Titel ===
*'''1975/1976''' Pokalsieger der 3. Klasse Nord
 
*'''1976/1977''' Vizemeister der 3. Klasse
 
• Aufstieg in die 2. Klasse Nord
 
*'''1979/1980''' Meister der 2. Klasse Nord
 
*'''1980/1981''' Meister der 1. Klasse Nord
               
• Aufstieg in die Landesklasse (damals 4. höchste Spielklasse in Österreich)


Vizemeister im Herbst
== Titel und Erfolge ==
=== Titel/Aufstiege ===
* 1975/1976 Pokalsieger der 3. Klasse Nord
* 1976/1977 Vizemeister der 3. Klasse 
** Aufstieg in die 2. Klasse Nord
* 1979/1980 Meister der 2. Klasse Nord
* 1980/1981 Meister der 1. Klasse Nord
** Aufstieg in die Landesklasse (damals 5. höchste Spielklasse in Österreich)
* 2010/2011 Aufstieg in die 1. Klasse Nord
* 2016/2017 Meister der 2. Klasse Süd/West
* 2019/2020 Aufstieg in die 2. Landesliga Süd


== Vereinslied ==
== Vereinslied ==
<table border=1px>
<tr>
<td>
[[Bild:Sportlied2_tsv.jpg]]
</td>
</tr>
</table>


[[Bild:TSV-Sportlied.jpg]]
== Quellen ==
{{homepage|http://www.tsvunken.at}}
*[[Pinzgauer Nachrichten]]
*''50 Jahre TSV Unken''. Jubiläumsausgabe
*Chronik der Gemeinde Unken - "''Bei uns in Unken''"
*[https://vereine.oefb.at/TsvUnken/Verein/Funktionaere/ /vereine.oefb.at]


[[Kategorie:Fußballverein|Unken, TSV]]
{{SORTIERUNG: Unken, Turn- und Sportverein}}
[[Kategorie:Sport]]
[[Kategorie:Sport im Pinzgau]]
[[Kategorie:Organisation]]
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[[Kategorie:Fußball]]
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[[Kategorie:Fußballverein]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Unken|Turn- und Sportverein]]