UFC-Fußball-Hallencup: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Erstmals fand der UFC-Hallencup 1982 statt, damals noch im [[Bayern|bayerischen]] [[Freilassing]] in der Halle beim Badylon, weil es in Salzburg keine geeignete Spielstätte gab. Ins Leben gerufen wurde das Turnier vom damaligen Obmann des [[UFC Salzburg]] Dr. [[Wolfgang Gmachl]] und dem damaligen Sektionsleiter Willibald Bauer.<ref>https://www.salzburgerstier.com/geschichte/</ref> Erster Torschützenkönig war [[Josef Huber (Fußballspieler)|Josef Huber]] vom Turniersieger [[SAK 1914]]. Erstmals in Salzburg ausgetragen wurde das Turnier ab 1985 in der Sporthalle Alpenstraße.
Erstmals fand der UFC-Hallencup 1982 statt, damals noch im [[Bayern|bayerischen]] [[Freilassing]] in der Halle beim Badylon, weil es in Salzburg keine geeignete Spielstätte gab. Ins Leben gerufen wurde das Turnier vom damaligen Obmann des [[UFC Salzburg]] Dr. [[Wolfgang Gmachl]] und dem damaligen Sektionsleiter Willibald Bauer.<ref>https://www.salzburgerstier.com/geschichte/</ref> Erster Torschützenkönig war [[Josef Huber (Fußballspieler)|Josef Huber]] vom Turniersieger [[SAK 1914]]. Erstmals in Salzburg ausgetragen wurde das Turnier ab 1985 in der Sporthalle Alpenstraße.


Gespielt wird um die Trophäe "Salzburger Stier", Rekordsieger ist die zweite Mannschaft von Austria Salzburg mit insgesamt sechs Titeln.
Gespielt wird um die Trophäe "Salzburger Stier", Rekordsieger sind die zweite Mannschaft von Austria Salzburg und der SAK 1914 mit insgesamt je sechs Titeln.


Vom ursprünglichen Eintages-Turnier nur für Vereine aus der Stadt Salzburg hat sich der "Stier" mittlerweile zu einem Ereignis mit mehreren Spieltagen und Teilnehmern aus dem ganzen Bundesland Salzburg entwickelt.
Vom ursprünglichen Eintages-Turnier nur für Vereine aus der Stadt Salzburg hat sich der "Stier" mittlerweile zu einem Ereignis mit mehreren Spieltagen und Teilnehmern aus dem ganzen Bundesland Salzburg entwickelt.


Seit 2006 gibt es parallel das Nachwuchsturnier Junior-Hallencup.
Seit 2006 gibt es parallel das Nachwuchsturnier Junior-Hallencup. 2024 kam ein Frauenturnier, der Ladies Cup, dazu. Zuvor hatte es lediglich einzelne Frauenspiele im Rahmenprogramm gegeben, so z.B. [[2011]] zwischen dem [[Heeres SV]] und [[USK Hof]] mit [[Sarah Zadrazil]].


== "Stier"-Sieger und Schützenkönige ==
== "Stier"-Sieger und Schützenkönige ==
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:2024: [[SC Golling]]; Eric Mitterlechner (Golling, 14)
:2024: [[SC Golling]]; Eric Mitterlechner (Golling, 14)
:2025: [[UFC Siezenheim]]; Petrit Nika (SV Wals-Grünau, 23)
:2025: [[UFC Siezenheim]]; Petrit Nika (SV Wals-Grünau, 23)
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:2026: [[FC Hallein]]; Ben Leitenstorfer (SV Seekirchen, 12)


== Sieger beim Junior-Stier==
:2010: SV Seekirchen
:2011: Red Bull Salzburg
:2012: USC Eugendorf
:2013: Austria Salzburg
:2014: Austria Salzburg
:2015: USK Anif
:2016: SV Grödig
:2017: SV Grödig
:2018: SV Seekirchen
:2019: SV Seekirchen
:2020: USK Anif
:2021: Abgesagt
:2022: Abgesagt
:2023: USC Eugendorf
:2024: UFC Siezenheim
:2025: SV Grödig
:2026: UFC Siezenheim
== Sieger beim Ladies Cup==
:2024: FC Bergheim
:2025: FC Bergheim
:2026: FC Bergheim


==Titelverteilung==
==Titelverteilung==
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* 3 Siege: [[ASK Salzburg]]
* 3 Siege: [[ASK Salzburg]]
* je 2 Siege: [[USK Anif]], [[TSV McDonalds St. Johann im Pongau Fußball|TSV St. Johann]], [[Red Bull Juniors]]/Amateure
* je 2 Siege: [[USK Anif]], [[TSV McDonalds St. Johann im Pongau Fußball|TSV St. Johann]], [[Red Bull Juniors]]/Amateure
* je 1 Sieg: [[SV Grödig]], [[SV Seekirchen 1945 Fußballverein|SV Seekirchen 1945]], [[Union Woerle Henndorf|Union Henndorf]], [[SV Hallwang]], [[TSV Neumarkt]]
* je 1 Sieg: [[SV Grödig]], [[SV Seekirchen 1945 Fußballverein|SV Seekirchen 1945]], [[Union Woerle Henndorf|Union Henndorf]], [[SV Hallwang]], [[TSV Neumarkt]], SC Golling, UFC Siezenheim, [[FC Hallein]]


==Turnierrückblicke==
==Turnierrückblicke==
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===Turnier 2019===
===Turnier 2019===
Topfavorit Anif war schon nach der Zwischenrunde out. Überraschend stark spielte Henndorf auf, ehe im Finale der SAK 1914 klar besser war und mit 3:0 den fünften Titel holte. Im Tor stand in den letzten Partie Routinier [[Hans-Peter Berger junior]], der für den verletzten Christian Steindl eingesprungen war und in drei Einsätzen ohne Gegentor blieb.
Topfavorit Anif war schon nach der Zwischenrunde out. Überraschend stark spielte Henndorf auf, ehe im Finale der SAK 1914 klar besser war und mit 3:0 den fünften Titel holte. Im Tor stand in den letzten Partie Routinier [[Hans-Peter Berger junior]], der für den verletzten Christian Steindl eingesprungen war und in drei Einsätzen ohne Gegentor blieb.
===Turnier 2020===
Der SAK unter der Regie von Trainer [[Roman Wallner]] besiegte im Finale [[USV Hallwang]] mit 5:1. Bei Hallwang sorgte Bernhard Löw als offensiver Aushilfs-Torhüter für Aufsehen. Der spätere Nationalspieler [[Matthias Seidl]] glänzte im Dress des [[SV Kuchl]] mit zehn Treffern.
Allstar-Team: Kalman (Grödig), Jukic (SAK), Ebner (Grünau), Alic, Löw (beide Hallwang).
===Turnier 2023===
[[Julian Feiser]] war die prägende Figur des Turniers. Bei seinem neuen Club Wals-Grünau glänzte er als Schützenkönig und holte auch den Stier dank eines 3:1-Finalsiegs gegen Hallein.
All-Star-Team: Mirel Kahrimanovic (Bischofshofen), Julian Feiser (Grünau), David Ogunlade (Bischofshofen), Aaron Volkert (Seekirchen), Christoph Siller (Hallein).
===Turnier 2024===
Der [[SC Golling]] besiegte sensationell im Finale Topfavorit Seekirchen mit 2:1 nach Verlängerung. Dabei war Schützenkönig Eric Mitterlechner im Viertelfinale verletzt ausgefallen und Torhüter Furkan Günes brach sich die Nase. 
All-Star-Team: Vincetic (Hallein), Neumayr (Seekirchen), Emen (Henndorf), Federer (Grünau), Mitterlechner (Golling).
In einem Legendenturnier waren vier Teams im Einsatz. Größen der Vergangenheit wie [[Julian Baumgartlinger]], [[Erwin Keil]], [[Patrik Jezek]] oder [[Markus Hoffmann]] zauberten. <ref>https://www.sn.at/sport/regionalsport/salzburger-stier-jezek-baumgartlinger-und-co-zauberten-beim-promiturnier-art-525159</ref>
===Turnier 2025===
Mit [[UFC Siezenheim]] gab es erneut einen neuen Stier-Sieger. Im Finale siegte das Team von Trainer Peter Urbanek gegen [[SV Bürmoos]] mit 5:0. Petrit Nika (SV Wals-Grünau) schraubte den Torrekord auf 23 Treffer.
All-Star-Team: Günter Leindecker (Siezenheim) – Petrit Nika (Grünau), Sandro Djuric (St. Johann), Julian Feiser (Bürmoos), Eric Hoppenthaler (Siezenheim).
===Turnier 2026===
Der [[FC Hallein]] jubelte nach einem 2:1 im Finale gegen Seekirchen über den ersten Turniersieg. Im Legendenturnier gab [[Christoph Freund]], Sportdirektor des FC Bayern München, ein Gastspiel.  All-Star-Team: Adrian Hänsel (Straßwalchen) – Ben Leitenstorfer (Seekirchen), Elias Memic (Hallein), Bernhard Löw (Thalgau), Mathias Chudoba (Straßwalchen).


== Quellen ==
== Quellen ==