Franziska Kobler: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei der Taufe ist "Johann Anton [[Hagenauer]], bürgerlicher Handelsherr" Pate; die Todesanzeige für "Franziska Kobler, Private" unterschreibt ihre Enkelin [[Franziska Spängler|Fanni Spängler]]<ref>Geburts- und Taufschein, [[Dompfarramt Salzburg]]; gedruckte Todesanzeige: Seelenamt im [[Dom]], Begräbnis auf [[Sebastiansfriedhof|St. Sebastian]]; Partezettel der Firma [[Verlag Anton Pustet|Pustet]] in Salzburg</ref>.
Bei der Taufe ist "Johann Anton [[Hagenauer]], bürgerlicher Handelsherr" Pate; die Todesanzeige für "Franziska Kobler, Private" unterschreibt ihre Enkelin [[Franziska Spängler|Fanni Spängler]]<ref>Geburts- und Taufschein, [[Dompfarramt Salzburg]]; gedruckte Todesanzeige: Seelenamt im [[Dom]], Begräbnis auf [[Sebastiansfriedhof|St. Sebastian]]; Partezettel der Firma [[Verlag Anton Pustet|Pustet]] in Salzburg</ref>.


Aus ihrer Jugendzeit liegt eine Sammlung loser Poesieblätter (verschiedentlich "Salzburg 1813") vor und u. a. eine "aus Freundschaft" zugeeignete Postkarte von "Math. Jos. Stroebl. 1815". Ein in Öl gemaltes Porträt zeigt sie als stattliche, selbstbewusste Frau<ref>Belege und Bild im Besitz der Familie; wie die anderen Quellen auch: Familie Prof. Dr. [[Otto Holzapfel]], Freiburg im Breisgau</ref>.
Aus ihrer Jugendzeit liegt eine Sammlung loser Poesieblätter (verschiedentlich "Salzburg 1813") vor und u. a. eine "aus Freundschaft" zugeeignete Postkarte von "Math. Jos. Stroebl. 1815". Ein in Öl gemaltes Porträt zeigt sie als stattliche, selbstbewusste Frau<ref>Belege und Bild im Besitz der Familie; wie die anderen Quellen auch: Familie Prof. Dr. [[Otto Holzapfel]], Freiburg im Breisgau. 2026 dem [[Salzburg Museum]] geschenkt.</ref>.


Ein Dokument von [[1837]] weist sie mit ihrem Bruder Serafin Kobler junior als Besitzerin der Höllbräuhauses aus: ''[[Judengasse]] No. 67. Eine Behausung sammt Bräuhaus und Bräuers-[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Gerechtsame]] pp Ein Keller in ihr sogenannten PerXX Behausung oder Neubau pp Sammt Weinschankrechtssame. Ohne grundherrlichen Verband. Besitzer: Die Geschwisterte Seraphin u. Franziska Kobler zu gleichen Theilen. [...] 1837 [...] Hierauf haftende Hypotheken [...] [Beglaubigung] [...] 1839.''<ref name="Beleg">Beleg im Besitz der Familie</ref> Das Brauhaus hat sie nach dem ersten Mann ihrer Mutter, [[Franz de Paula Elixhauser]] (* 1764; † 1793) geerbt, der das Höllbräu von 1791 bis 1793 führte (dieser seinerseits nach seinem Vater [[Johann Ambros Elixhauser]], der das Höllbräu 1788 kaufte).<ref>''Das »Höllbräu« zu Salzburg. Geschichte eines Braugasthofes'', hrsg. von [[Erich Marx]], Salzburg 1992, S. 183 und passim; [[Heinz Dopsch]] – [[Robert Hoffmann (Historiker)|Robert Hoffmann]], ''Geschichte der Stadt Salzburg'', Salzburg 1996, S. 189</ref>
Ein Dokument von [[1837]] weist sie mit ihrem Bruder Serafin Kobler junior als Besitzerin der Höllbräuhauses aus: ''[[Judengasse]] No. 67. Eine Behausung sammt Bräuhaus und Bräuers-[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Gerechtsame]] pp Ein Keller in ihr sogenannten PerXX Behausung oder Neubau pp Sammt Weinschankrechtssame. Ohne grundherrlichen Verband. Besitzer: Die Geschwisterte Seraphin u. Franziska Kobler zu gleichen Theilen. [...] 1837 [...] Hierauf haftende Hypotheken [...] [Beglaubigung] [...] 1839.''<ref name="Beleg">Beleg im Besitz der Familie</ref> Das Brauhaus hat sie nach dem ersten Mann ihrer Mutter, [[Franz de Paula Elixhauser]] (* 1764; † 1793) geerbt, der das Höllbräu von 1791 bis 1793 führte (dieser seinerseits nach seinem Vater [[Johann Ambros Elixhauser]], der das Höllbräu 1788 kaufte).<ref>''Das »Höllbräu« zu Salzburg. Geschichte eines Braugasthofes'', hrsg. von [[Erich Marx]], Salzburg 1992, S. 183 und passim; [[Heinz Dopsch]] – [[Robert Hoffmann (Historiker)|Robert Hoffmann]], ''Geschichte der Stadt Salzburg'', Salzburg 1996, S. 189</ref>