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[[2001]] wurde der Speicherteich mit einem Fassungsvermögen von 40 000 m³ errichtet. Sechs Jahre dauerte es, bis die Bergbahnen die Bewilligung für die Erweiterung auf 125 000 Kubikmeter bekamen.   
 
[[2001]] wurde der Speicherteich mit einem Fassungsvermögen von 40 000 m³ errichtet. Sechs Jahre dauerte es, bis die Bergbahnen die Bewilligung für die Erweiterung auf 125 000 Kubikmeter bekamen.   
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Die Konzession für den alten Speicherteich Wena war [[2021]] ausgelaufen. [[2018]] begann das Unternehmen daher mit den Planungen für die Erneuerung. Zuerst wurde eine Sanierung überlegt. Dann hätte der Teich aber nur noch 30 000 Kubikmeter gefasst, weil inzwischen flachere Böschungen vorgeschrieben sind. Und die Sanierung hätte auch zwei bis drei Millionen Euro gekostet. Die Die Erweiterung kostete dann sechs Millionen und ist ausreichend für den Endausbau der Beschneiung.  
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Die Konzession für den alten Speicherteich Wena war [[2021]] ausgelaufen. [[2018]] begann das Unternehmen daher mit den Planungen für die Erneuerung. Zuerst wurde eine Sanierung überlegt. Dann hätte der Teich aber nur noch 30 000 Kubikmeter gefasst, weil inzwischen flachere Böschungen vorgeschrieben sind. Und die Sanierung hätte auch zwei bis drei Millionen Euro gekostet. Die Erweiterung kostete dann sechs Millionen und ist ausreichend für den Endausbau der Beschneiung.  
    
Da der neue Damm für den erweiterten Speicherteich über 25 Meter hoch ist, musste zuerst eine Bewilligung der Staubeckenkommission eingeholt werden. Sie überprüft die Sicherheit des Bauwerks. Dann wurde um die wasserrechtliche und die naturschutzrechtliche Bewilligung angesucht. Parallel mussten die Verhandlungen mit den Grundeigentümern geführt werden. Für die Ausgleichsmaßnahmen, die der Naturschutz vorschreibt, braucht man aber Fläche. Da das Unternehmen selbst keine Flächen auf der [[Loferer Alm]] besitzt, musste es mit der Almgenossenschaft verhandeln. In der Almgenossenschaft sind die 20 Grundbesitzer und 60 weitere Weideberechtigte organisiert.
 
Da der neue Damm für den erweiterten Speicherteich über 25 Meter hoch ist, musste zuerst eine Bewilligung der Staubeckenkommission eingeholt werden. Sie überprüft die Sicherheit des Bauwerks. Dann wurde um die wasserrechtliche und die naturschutzrechtliche Bewilligung angesucht. Parallel mussten die Verhandlungen mit den Grundeigentümern geführt werden. Für die Ausgleichsmaßnahmen, die der Naturschutz vorschreibt, braucht man aber Fläche. Da das Unternehmen selbst keine Flächen auf der [[Loferer Alm]] besitzt, musste es mit der Almgenossenschaft verhandeln. In der Almgenossenschaft sind die 20 Grundbesitzer und 60 weitere Weideberechtigte organisiert.
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Für den neuen Teich mussten im Sommer [[2024]] vier Kilometer Amphibienzäune aufgestellt werden. Die 400 Fangkübel wurden täglich entleert. 2 000 bis 3 000 [[Frosch|Frösche]] habe man umgesiedelt. Dazu kamen [[Eidechse]]n und andere Tiere. Im Frühjahr [[2025]] wurden noch einmal 2,5 Kilometer Zaun mit 200 Kübeln eingegraben. Dafür mussten 19 Hektar außer Nutzung gestellt werden, mehrere Hektar Lärchweiden geschaffen, zwei Ersatzbiotope gebaut und zahlreiche Altholzhaufen, Steinhaufen und andere Lebensräume angelegt werden.   
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Für den neuen Teich mussten im Sommer [[2024]] vier Kilometer [[Amphibien]]<nowiki>zäune</nowiki> aufgestellt werden. Die 400 Fangkübel wurden täglich entleert. 2&nbsp;000 bis 3&nbsp;000 [[Frosch|Frösche]] habe man umgesiedelt. Dazu kamen [[Eidechse]]n und andere Tiere. Im Frühjahr [[2025]] wurden noch einmal 2,5 Kilometer Zaun mit 200 Kübeln eingegraben. Dafür mussten 19 Hektar außer Nutzung gestellt werden, mehrere Hektar Lärchweiden geschaffen, zwei Ersatzbiotope gebaut und zahlreiche Altholzhaufen, Steinhaufen und andere Lebensräume angelegt werden.   
    
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