Werwolf: Unterschied zwischen den Versionen
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==Wolfsmenschen in Vorzeit und Antike == | ==Wolfsmenschen in Vorzeit und Antike == | ||
Schon von altsteinzeitlichen Höhlenmalereien sind nicht nur Löwenmenschen bekannt, sondern auch Wolfsmänner, die von der Hochachtugn gegenüber der Stärke dieser Tiere zeugt | Schon von altsteinzeitlichen Höhlenmalereien sind nicht nur Löwenmenschen bekannt, sondern auch Wolfsmänner, die von der Hochachtugn gegenüber der Stärke dieser Tiere zeugt. Gemäß dem Gilgamesch-Epos (um 2000 v. Chr.) verwandelt die Göttin Istar einen Schäfer in einen Wolf. Die griechische Göttin der Zauberkunst und der Geisterwelt Hekate erschien stets | ||
in Begleitung von drei Wölfen. Ovid schreibt in seinen "Metamorphosen" davon, dass der der arkadische König Lykaon wegen seiner Frevel an den Göttern und seiner Blutgier in einen Wolf verwandelt wurde. | |||
==Der Volksaberglaube im Mittelalter== | ==Der Volksaberglaube im Mittelalter== | ||
Der Volksaberglaube war | Der Volksaberglaube war auch in der Zeit von [[Bonifatius]] vor dem Jahr [[800]] n. Chr. bekannt. Unter Einfluss von Dämonen oder des Teufels konnten sich demnach Menschen zeitweilig in eine Wolfsgestalt verwandeln. Die Kirche (etwa Burchard von Worms im "Decretorum libri"), lehnte im [[Mittelalter]] den Glauben an den Werwolf als purer haltloser Aberglaube "vulgaris stultitia" ab. Thomas von Aquin sah in den Werwölfen lediglich trugbildhafte Scheinwesen; eine tatsächliche Verwandlung hielt er für ebenfalls für unmöglich. | ||
==Der Volksaberglaube in der frühen Neuzeit== | ==Der Volksaberglaube in der frühen Neuzeit== | ||