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| − | Karl Joseph Felix war Sohn des [[Georg Anton Felix Graf von Arco|Georg Anton Felix Grafen von Arco]] (* 1705; † 1792) und dessen zweiter Gemahlin Maria Josepha Viktoria Gräfin von Hardegg (* [[2. März]] [[1710]]; † [[31. Dezember]] [[1775]]). | + | Karl Joseph Felix war Sohn des [[Georg Anton Felix Graf von Arco|Georg Anton Felix Grafen von Arco]] (* [[1705]]; † [[1792]]) und dessen zweiter Gemahlin Maria Josepha Viktoria Gräfin von Hardegg (* [[2. März]] [[1710]]; † [[31. Dezember]] [[1775]]). |
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| − | Im fürsterzbischöflichen Dienst wurde er am [[16. Jänner]] 1769 <ref>Die Jahreszahl 1679 kann nicht stimmen, da Graf Arco noch nicht auf der Welt war, vermutlich soll es 1769 heißen</ref> zum [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kämmerer]] und [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]], Oberstküchenmeister und [[Pfleger]] von [[Schloss Neuhaus|Neuhaus]]/[[Gnigl]] ernannt.<ref>Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender, oder Schematismus auf das Jahr … M.DCC.LXXXVI [http://books.google.at/books?id=oG4AAAAAcAAJ 1786]. Von Franz Mehofer …, S. 18, 37 und 52.</ref><ref>Vor ihm hatte diese Funktionen Andräe Gottlieb Freiherr von [[Pranckh|Prank]] inne, vgl. den [http://books.google.at/books?id=fG4AAAAAcAAJ&q=prank#v=snippet&q=prank&f=false Schematismus für 1778.]</ref> | + | Im fürsterzbischöflichen Dienst wurde er am [[16. Jänner]] [[1769]]<ref>Die Jahreszahl 1679 kann nicht stimmen, da Graf Arco noch nicht auf der Welt war, vermutlich soll es 1769 heißen</ref> zum [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kämmerer]] und [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]], Oberstküchenmeister und [[Pfleger]] von [[Schloss Neuhaus|Neuhaus]] in der [[Gemeinde Gnigl]] ernannt.<ref>Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender, oder Schematismus auf das Jahr … M.DCC.LXXXVI [http://books.google.at/books?id=oG4AAAAAcAAJ 1786]. Von Franz Mehofer …, S. 18, 37 und 52.</ref><ref>Vor ihm hatte diese Funktionen Andräe Gottlieb Freiherr von [[Pranckh|Prank]] inne, vgl. den [http://books.google.at/books?id=fG4AAAAAcAAJ&q=prank#v=snippet&q=prank&f=false Schematismus für 1778.]</ref> |
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| | Er war zudem Oberstfischmeister, aber auch salzburgischer Offizier und von 1787 an Großkreuz des [[St. Rupert-Orden|St. Ruperti-Ritterorden]]s.<ref>Schematismus [http://books.google.at/books?id=YW8AAAAAcAAJ&q=arco#v=snippet&q=arco&f=false 1802, S. 29;] [[Anton von Schallhammer]], ''Das erzbischöflich salzburgische Kriegswesen'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 7, 1867, S. 24-45 (38).</ref> | | Er war zudem Oberstfischmeister, aber auch salzburgischer Offizier und von 1787 an Großkreuz des [[St. Rupert-Orden|St. Ruperti-Ritterorden]]s.<ref>Schematismus [http://books.google.at/books?id=YW8AAAAAcAAJ&q=arco#v=snippet&q=arco&f=false 1802, S. 29;] [[Anton von Schallhammer]], ''Das erzbischöflich salzburgische Kriegswesen'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 7, 1867, S. 24-45 (38).</ref> |
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| − | Er wohnte im ersten Stock des Obristenstöckls, also in jenem Gebäude, das auf dem [[Mirabellplatz]] zwischen dem [[Schloss Mirabell]] und dem Lodronschen [[Primogeniturpalast]] (heute [[Universität Mozarteum Salzburg]]) stand, das aber nach dem Brand von 1818 nicht wieder aufgebaut worden war. <ref>Schematismus 1802, [http://books.google.at/books?id=YW8AAAAAcAAJ&q=arco#v=snippet&q=arco&f=false S. 54.]</ref> | + | Er wohnte im ersten Stock des Obristenstöckls, also in jenem Gebäude, das auf dem [[Mirabellplatz]] zwischen dem [[Schloss Mirabell]] und dem Lodronschen [[Primogeniturpalast]] (heute [[Universität Mozarteum Salzburg]]) stand, das aber nach dem [[Stadtbrand Salzburg 1818|Brand von 1818]] nicht wieder aufgebaut worden war.<ref>Schematismus 1802, [http://books.google.at/books?id=YW8AAAAAcAAJ&q=arco#v=snippet&q=arco&f=false S. 54.]</ref> |
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| | Er blieb offenbar zeitlebens unverheiratet.<ref>Dies wird insbesondere dadurch belegt, dass er, wie die von Schallhammer, aaO, gegebene Liste der St. Ruperti-Ordensritter dartut, nie aus dem Orden, der ja von seinen Mitgliedern Ehelosigkeit verlangte, ausschied.</ref> | | Er blieb offenbar zeitlebens unverheiratet.<ref>Dies wird insbesondere dadurch belegt, dass er, wie die von Schallhammer, aaO, gegebene Liste der St. Ruperti-Ordensritter dartut, nie aus dem Orden, der ja von seinen Mitgliedern Ehelosigkeit verlangte, ausschied.</ref> |