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[[1532]] wurde dem Leonhart Hayss, Bürger und Zechner von St. Martin und [[Marktrichter]] von  St. Michael im Lungau von Kaiser Karl V. ein Wappen verliehen.
[[1532]] wurde dem Leonhart Hayss, Bürger und Zechner von St. Martin und [[Marktrichter]] von  St. Michael im Lungau von Kaiser Karl V. ein Wappen verliehen.


Am [[28. Oktober|28.]] und [[29. Oktober]] [[1611]] begleitete der Richter von St. Michael, Wilhelm Heyß, mit 16 Knechten als Bedeckung, die von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich]] auf der Flucht in [[Schloss Moosham]] zurückgelassenen, mit Gütern und Kostbarkeiten beladenen sechs Wagen über den [[Radstädter Tauernpass|Tauern]] und liefert sie samt den versiegelten Schlüsseln dem Pfleger in [[Radstadt]] zum Weitertransport ab.
Am [[28. Oktober|28.]] und [[29. Oktober]] [[1611]] begleitete der Richter von St. Michael, Wilhelm Heyß, mit 16 Knechten als Bedeckung, die von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] auf der Flucht in [[Schloss Moosham]] zurückgelassenen, mit Gütern und Kostbarkeiten beladenen sechs Wagen über den [[Radstädter Tauernpass|Tauern]] und liefert sie samt den versiegelten Schlüsseln dem Pfleger in [[Radstadt]] zum Weitertransport ab.


Matthias Heiß, Sohn von Hans Heiß, Marktrichter in Mauterndorf, verehelicht mit Barbara Wisenegger aus Obertauern wurde 1721 erster Priester am Tauern. Die Gebrüder Wisenegger, Gastwirte im 18 Seelenort, stifteten ein Benefizium.
Matthias Heiß, Sohn von Hans Heiß, Marktrichter in Mauterndorf, verehelicht mit Barbara Wisenegger aus Obertauern wurde 1721 erster Priester am Tauern. Die Gebrüder Wisenegger, Gastwirte im 18 Seelenort, stifteten ein Benefizium. Er war 1751-1752 1. Kaplan an der erzbischöflichen Stadtpfarre  St. Johannes am Landeskrankenhaus.


Die Heiß waren u. a. als [[Gewerke]]n tätig und über mehrere Generationen hinweg Besitzer eines Zehenthofes in St. Martin. [[1621]] scheint Wilhelm Heiß als [[Pfleger|Pflegeverwalter]] im Lavanttal und auf [[Schloss Moosham]] auf. [[Johann Georg Heiß|Johann Georgius Heiss]] war um 1690 Regens des [[Priesterhaus]]es in Salzburg und Stiftsprobst des [[Kollegiatstift Seekirchen|Kollegiatstiftes Seekirchen]].
Die Heiß waren u. a. als [[Gewerke]]n tätig und über mehrere Generationen hinweg Besitzer eines Zehenthofes in St. Martin. [[1621]] scheint Wilhelm Heiß als [[Pfleger|Pflegeverwalter]] im Lavanttal und auf [[Schloss Moosham]] auf. [[Johann Georg Heiß|Johannes Georgius Heiß]] war um 1690 Regens des [[Priesterhaus]]es in Salzburg und Stiftsprobst des [[Kollegiatstift Seekirchen|Kollegiatstiftes Seekirchen]].


[[1730]] wurde Johann Andreas Heiß in den Adelsstand erhoben.
[[1730]] wurde Johann Andreas Heiß in den Adelsstand erhoben.


2017 sind im Lungau noch vier Familien mit dem Namen Heiß als Nachkommen ansässig. Das [[Heihsgut]] in St. Martin im Lungau steht unter [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Michael im Lungau|Denkmalschutz]] und wurde 1975 renoviert. Es befindet sich im Besitz der Familie Plöchl.
2022 sind im Lungau noch fünf Familien mit dem Namen Heiß als Nachkommen ansässig. Das [[Heihsgut]] in St. Martin im Lungau steht unter [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Michael im Lungau|Denkmalschutz]] und wurde 1975 renoviert. Es befindet sich im Besitz der Familie Plöchl.


== Wappenbeschreibung  ==
== Wappenbeschreibung  ==
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