| | [[Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 07 Chiemseehof.jpg|thumb|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich; Stadtansicht von 1710, Detail Nr 07]]]] | | [[Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 07 Chiemseehof.jpg|thumb|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich; Stadtansicht von 1710, Detail Nr 07]]]] |
| − | Das Areal, auf dem sich heute der Chiemseehof befindet, gehörte ursprünglich dem [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]]. Als es für die [[Bischöfe von Chiemsee]], die den [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Salzburg|Salzburg]] zu vertreten hatten, notwendig wurde, in Salzburg einen ständigen Wohnsitz einzurichten, erwarb Bischof Albert [[1305]] den Grund von St. Peter. Die [[Kapelle der Bischöfe von Chiemsee|Hauskapelle]] entstand [[1355]]. [[1512]] erwarben die Bischöfe ein hinter dem Gebäude gelegenes Grundstück von St. Peter, das sie zu einem Garten gestalteten. In der Folge wurden umliegende Häuser dazu gekauft und im [[16. Jahrhundert]] zu einem Ensemble verschmolzen. <ref>[http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/graphiken/G1152III.jpg www.ubs.sbg.ac.at/Kupferstich 1669 "Ware und eigentliche Abbildung der ertzbischoflichen Residenz Statt Saltzburg" von Lucas Schnitzer und Paulus Fürst/Universitätsbibliothek Salzburg, Graphiksammlung, Sign. G 1152 III]</ref> Nach einem Brand [[1694]] wurde das Ensemble aus fünf zusammengehörigen Häusern bis [[1700]] wiederaufgebaut. | + | Das Gebiet, auf dem sich der Chiemseehof befindet, gehörte ursprünglich zum Grundbesitz des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstiftes St. Peter]]. Für die [[Bischöfe von Chiemsee]], die als Weihbischöfe den [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Salzburg|Salzburg]] unterstützten wurde es immer wichtiger, in Salzburg einen ständigen Wohnsitz einzurichten. Bischof Albert erwarb [[1305]] den Grund für den Hof der Bischöfe von Chiemsee von St. Peter. Die [[Kapelle der Bischöfe von Chiemsee|Hauskapelle]] entstand [[1355]]. [[1512]] erwarben die Bischöfe auch ein bei dem Gebäude gelegenes Grundstück von St. Peter, das sie zu einem Garten gestalteten. In der Folge wurden weitere umliegende Liegenschaften angekauft und im [[16. Jahrhundert]] zu einem Ensemble verschmolzen. <ref>[http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/graphiken/G1152III.jpg www.ubs.sbg.ac.at/Kupferstich 1669 "Ware und eigentliche Abbildung der ertzbischoflichen Residenz Statt Saltzburg" von Lucas Schnitzer und Paulus Fürst/Universitätsbibliothek Salzburg, Graphiksammlung, Sign. G 1152 III]</ref> Nach einem Brand [[1694]] wurde das Ensemble aus fünf zusammengehörigen Häusern bis [[1700]] wiederaufgebaut. |
| | Die Bischöfe [[Sigmund Ignaz von Wolkenstein-Trostburg]] ([[1696]] und [[Sigmund Carl von Castel-Barco]] gaben dann dem Gebäude ihr Aussehen, das es im Grunde noch heute hat. | | Die Bischöfe [[Sigmund Ignaz von Wolkenstein-Trostburg]] ([[1696]] und [[Sigmund Carl von Castel-Barco]] gaben dann dem Gebäude ihr Aussehen, das es im Grunde noch heute hat. |
| − | Die Auflösung des [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]] [[1805]] überstand der Chiemseehof unbeschadet. Der Chiemseehof diente bis [[1814]] als Residenz der Bischöfe zu Chiemsee. [[1824]] bis [[1835]] residierte hier Erzbischof [[Augustin Johann Joseph Gruber|Augustin Gruber]].
| + | Das [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]] wurde [[1808]] aufgelöst, der Chiemseehof diente bis [[1814]] aber weiter als Residenz des letzten nun emertierten Bischofs von Chiemsee, Sigmund Christoph von Waldburg zu Zeil und Trauchburg. [[1824]] bis [[1835]] residierte hier Erzbischof [[Augustin Johann Joseph Gruber|Augustin Gruber]]. |