Änderungen

Keine Änderung der Größe ,  14:40, 17. Jan. 2019
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 36: Zeile 36:     
===== Samstag, [[5. Jänner]] =====
 
===== Samstag, [[5. Jänner]] =====
In Obertauern waren alle Räumgeräte im Einsatz, um den Neuschnee von Straßen und Parkplätzen zu bringen.
  −
  −
Trotz des dichten Schneetreibens und Lawinenwarenstufe 4 riskierten Skifahrer und Snwoboarder ihr Leben. In [[Abtenau]] wurde ein einheimischen Paar (28 und 23 Jahre) vermisst, das sich mit Schneeschuhen zur [[Schindlmaisalm]] zu einer Wildfütterung auf rund 1 000 m ü. A. aufgemacht hatte und von einer Staublawine erfasst wurde. Beide konnten Tage später nur mehr tot geborgen werden.  In [[Werfenweng]] brachten sich Snowboarder in große Gefahr. Keine Rettung gab es für eine 20-jährige Skitourengeherin am Samstagnachmittag. Bei der Abfahrt von der 1 270 m ü. A. gelegenen Stoißer Alm auf dem Teiseberg im [[Rupertiwinkel]] wurde sie in einem Steilhang von einer Lawine erfasst und verschüttet.
  −
  −
Ein deutscher Snowboarder musste die Nacht von Samstag auf Sonntag im Freien verbringen, nachdem er auf der [[Schmittenhöhe]] in einen Lawinenhang geraten war. Während der Bergung am Sonntagnachmittag fuhren drei weitere Snowboarder in den Hang ein und mussten ebenfalls gerettet werden.
  −
  −
Nahe [[Maria Alm am Steinernen Meer]] überlebte ein 53-jähriger Betreiber eine Skischule im Bereich der [[Schwalbenwand]] unter einer Lawine.
  −
  −
Unverantwortlich gingen am Samstagabend unbekannte Täter vor, die an der wegen Lawinengefahr gesperrten [[Katschberg Straße]] (B 99) nahe [[Tweng]] die Bolzen zweier Sperranlagen aufgebrochen hatten und offensichtlich weiterfuhren.
  −
   
{| class="wikitable" style="float:right; margin-right:50px; margin-left:50px; width:400px"
 
{| class="wikitable" style="float:right; margin-right:50px; margin-left:50px; width:400px"
 
|-
 
|-
Zeile 67: Zeile 57:  
* Salzburgs Beherbergungsbetriebe (insgesamt 220&nbsp;000 Gästebetten) waren in den Weihnachtsferien zwischen 80 und 90 Prozent ausgebucht. Heute ist großer Ab- und Anreisetag. 200&nbsp;000 Personen werden ihre Standorte ändern (Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]]<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=60978 5. Jänner 2019]</ref>).  
 
* Salzburgs Beherbergungsbetriebe (insgesamt 220&nbsp;000 Gästebetten) waren in den Weihnachtsferien zwischen 80 und 90 Prozent ausgebucht. Heute ist großer Ab- und Anreisetag. 200&nbsp;000 Personen werden ihre Standorte ändern (Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]]<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=60978 5. Jänner 2019]</ref>).  
 
|}
 
|}
 +
In Obertauern waren alle Räumgeräte im Einsatz, um den Neuschnee von Straßen und Parkplätzen zu bringen.
 +
 +
Trotz des dichten Schneetreibens und Lawinenwarenstufe 4 riskierten Skifahrer und Snwoboarder ihr Leben. In [[Abtenau]] wurde ein einheimischen Paar (28 und 23 Jahre) vermisst, das sich mit Schneeschuhen zur [[Schindlmaisalm]] zu einer Wildfütterung auf rund 1&nbsp;000 m ü. A. aufgemacht hatte und von einer Staublawine erfasst wurde. Beide konnten Tage später nur mehr tot geborgen werden.  In [[Werfenweng]] brachten sich Snowboarder in große Gefahr. Keine Rettung gab es für eine 20-jährige Skitourengeherin am Samstagnachmittag. Bei der Abfahrt von der 1&nbsp;270 m ü. A. gelegenen Stoißer Alm auf dem Teiseberg im [[Rupertiwinkel]] wurde sie in einem Steilhang von einer Lawine erfasst und verschüttet.
 +
 +
Ein deutscher Snowboarder musste die Nacht von Samstag auf Sonntag im Freien verbringen, nachdem er auf der [[Schmittenhöhe]] in einen Lawinenhang geraten war. Während der Bergung am Sonntagnachmittag fuhren drei weitere Snowboarder in den Hang ein und mussten ebenfalls gerettet werden.
 +
 +
Nahe [[Maria Alm am Steinernen Meer]] überlebte ein 53-jähriger Betreiber eine Skischule im Bereich der [[Schwalbenwand]] unter einer Lawine.
 +
 +
Unverantwortlich gingen am Samstagabend unbekannte Täter vor, die an der wegen Lawinengefahr gesperrten [[Katschberg Straße]] (B 99) nahe [[Tweng]] die Bolzen zweier Sperranlagen aufgebrochen hatten und offensichtlich weiterfuhren.
 +
 
===== Sonntag, [[6. Jänner]] =====
 
===== Sonntag, [[6. Jänner]] =====
 
Im [[Flachgau]] standen Dutzende Feuerwehren im Einsatz beim Beseitigen von umgestürzten Bäumen auf Fahrbahnen. Insgesamt meldete die [[Landeswarnzentrale]] 240 Einsätze im gesamten Bundesland, an denen 67 [[Feuerwehr]]en mit rund 1&nbsp;550 Helfern in Einsatz waren.
 
Im [[Flachgau]] standen Dutzende Feuerwehren im Einsatz beim Beseitigen von umgestürzten Bäumen auf Fahrbahnen. Insgesamt meldete die [[Landeswarnzentrale]] 240 Einsätze im gesamten Bundesland, an denen 67 [[Feuerwehr]]en mit rund 1&nbsp;550 Helfern in Einsatz waren.