| Zeile 6: |
Zeile 6: |
| | | | |
| | == Geografie == | | == Geografie == |
| − | Er ist ein Teil der großen zentralen [[Salzburger Stadtberge]], die mit dem [[Mönchsberg]] (508 [[m ü. A.]]) im Nordwesten, dem Festungsberg und dem wesentlich niedrigeren [[Nonnberg]] im Südosten das weltberühmte Erscheinungsbild der Stadt Salzburg bestimmen. Er erreicht eine Höhe von 542 [[m ü. A.]] (Ost- und Westportal Hoher Stock) bzw. 540 [[m ü. A.]] (Portal [[Georgskirche (Festung Hohensalzburg)|Georgskirche]]). Im Inneren des [[Hoher Stock (Festung Hohensalzburg)|Hohen Stockes]] erreicht der anstehende Fels sogar eine Höhe bis etwa 548 [[m ü. A.]].
| + | Der Festungsberg in der Altstadt ist gemeinsam mit dem [[Mönchsberg]] (508 [[m ü. A.]]), dem Rainberg und dem Kapuzinerberg ein wichtiger [[Salzburger Stadtberge[Salzburger Stadtberg]] Er erreicht eine Höhe von 542 [[m ü. A.]] (Ost- und Westportal Hoher Stock) bzw. 540 [[m ü. A.]] (Portal [[Georgskirche (Festung Hohensalzburg)|Georgskirche]]). Im Inneren des [[Hoher Stock (Festung Hohensalzburg)|Hohen Stockes]] erreicht der anstehende Fels eine Höhe bis etwa 548 [[m ü. A.]]. |
| | | | |
| − | Auf dem Festungsberg befindet sich die [[Festung Hohensalzburg]], die entweder zu Fuß oder mit der [[Festungsbahn]] erreichbar ist. | + | Auf dem Festungsberg befindet sich die [[Festung Hohensalzburg]], die entweder zu Fuß oder mit der [[Festungsbahn]] erreichbar ist. Vom Nonnberg aus führt der [[Reißzug]], die weltweit älteste erhaltene Standseilbahn auf den Festungsberg. |
| − | | + | Wer von der Altstadt Richtung Festungsberg hinaufsteigt, kann über den [[Toskaninihof]] und die [[Scharte]], vom [[Kapitelplatz]] über die [[Festungsgasse]] (dort auch über die [[Michael-Haydn-Stiege]]) oder über die Kaigasse und die [[Nonnbergstiege]] zur Burganlage gelangen. Am Weg von der Brunnhausgasse über das alte Stift Nonnberg findet sich die Nachbildung des so genannten "[[Nonnberger Hund]]es", ein als Grenzstein dienender heute verwitterter romanischer Löwe. Der obere Teil der Zuganges führt dabei stets über den [[Hoher Weg (Festungsberg)|Hohen Weg]]. |
| − | Vom Nonnberg führt der [[Reißzug]] auf den Festungsberg. Wenn man von der Altstadt Richtung Festungsberg hinaufsteigt, kann man auch links auf der [[Festungsgasse]] zu Fuß zum Nonnberg gelangen. Entlang dieses Weges findet man die Nachbildung des so genannten "[[Nonnberger Hund]]es", ein als Grenzstein dienender verwitterter romanischer Löwe. Zum Nonnberg führt der [[Hoher Weg (Festungsberg)|Hohe Weg]]. | |
| | | | |
| | == Geologie == | | == Geologie == |
| − | Der Festungsberg besteht am Nordabfall aus [[Dolomitstein|Hauptdolomit]] sowie [[Konglomerat]]. Für diese [[Gestein]]e wird eine Alter von 200 Millionen Jahren angenommen. Vor etwa 80 Millionen Jahren kam es am Nordrand der [[Alpen]] im Bereich von Salzburg zu einer West-Ost-Verschiebung, in deren Verlauf der Festungsberg und der [[Kapuzinerberg]] aus dem Gebiet des [[Gaisberg]]s in die jetzige Position verschoben wurden. Somit zählt er geologisch zum nördlichen Rand der [[Salzburger Kalkvoralpen]] und zur [[Osterhorngruppe]]. | + | Der Festungsberg besteht großteils aus Dachsteinkalk, im Nordabfall auch aus [[Dolomitstein|Hauptdolomit]]. Im Bereich der Scharte und im untersten Hangbereich an der Brunnhausgasse ist kleinräumig auch Mergel (Glanegger Schichten, Oberkreide) an der Oberfläche anzutreffen. Kalk und Dolomit-[[Gestein]] sind etwa 200 Millionen Jahre alt. Der Festungsberg zählt geologisch zum nördlichen Rand der [[Salzburger Kalkvoralpen]] und zur [[Osterhorngruppe]]. |
| | | | |
| − | Der benachbarte Mönchsberg besteht im Ganzen aus Konglomerat, das durch den [[Salzachgletscher]] gebildet wurde. | + | Der benachbarte Mönchsberg besteht fast durchwegs aus Konglomerat, der im Schatten des Festungsberges vom [[Salzachgletscher]] nicht weggeschliffen wurde. |
| | | | |
| | == Ereignis == | | == Ereignis == |
| − | Am [[4. April]] [[1950]] rutschten am Festungsberg in der Stadt Salzburg in der Nähe des zweiten Sperrbogens zur Festung Hohensalzburg ca. 60 Kubikmeter Erdreich ab und machten den Festungsweg vorübergehend unpassierbar. | + | Am [[4. April]] [[1950]] rutschten am Festungsberg in der Stadt Salzburg in der Nähe des zweiten Sperrbogens (Keutschachturm) zur Festung Hohensalzburg etwa 60 Kubikmeter Erdreich ab, der den Hohen Weg zur Festung war kurzzeitig nicht befahrbar und aus Sicherheitsgründen auch nicht begehbar. |
| | | | |
| | == Bilder == | | == Bilder == |