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| | Die Rallye Dakar 2019 startete am [[7. Jänner]] [[2019]] in Peru. Sie dauerte 2019 nur elf Tage bis [[17. Jänner]] und führte nur über zehn Etappen. Start- und Zieldurchfahrt erfolgte in der Hauptstadt von Peru, in Lima. Insgesamt standen nur rund 5 600 Kilometer auf dem Programm (gegenüber 8 800 im Jahr zuvor), von denen für die Autos und SxS 2 961 km, für die Motorräder und Quads 2 889 km und für die Trucks 2 959 km als Sonderprüfung in die Gesamtwertung einfließen. | | Die Rallye Dakar 2019 startete am [[7. Jänner]] [[2019]] in Peru. Sie dauerte 2019 nur elf Tage bis [[17. Jänner]] und führte nur über zehn Etappen. Start- und Zieldurchfahrt erfolgte in der Hauptstadt von Peru, in Lima. Insgesamt standen nur rund 5 600 Kilometer auf dem Programm (gegenüber 8 800 im Jahr zuvor), von denen für die Autos und SxS 2 961 km, für die Motorräder und Quads 2 889 km und für die Trucks 2 959 km als Sonderprüfung in die Gesamtwertung einfließen. |
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| − | == Etappe 1 == | + | == Etappe 1, Montag, 7. Jänner 2019 == |
| | Motorrad-Titelverteidiger Matthias Walkner hatte am Montag, den 7. Jänner 2019 die erste Etappe der Rallye Dakar auf dem siebenten Rang beendet. Der 32-jährige Salzburger, der im Vorfeld an einer Verkühlung gelitten hatte, landete auf seiner [[KTM]] nach 84 Sonderprüfungs-Kilometern mit 3:12 Minuten Rückstand auf Tagessieger Joan Barreda Bort (ESP/Honda) im Ziel in Pisco. Insgesamt wurden von Lima nach Pisco 331 km bewältigt. | | Motorrad-Titelverteidiger Matthias Walkner hatte am Montag, den 7. Jänner 2019 die erste Etappe der Rallye Dakar auf dem siebenten Rang beendet. Der 32-jährige Salzburger, der im Vorfeld an einer Verkühlung gelitten hatte, landete auf seiner [[KTM]] nach 84 Sonderprüfungs-Kilometern mit 3:12 Minuten Rückstand auf Tagessieger Joan Barreda Bort (ESP/Honda) im Ziel in Pisco. Insgesamt wurden von Lima nach Pisco 331 km bewältigt. |
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| | Durch die verkehrte Startreihenfolge ging Walkner als Letzter auf die Strecke. Ein Vorteil. "''Die vorderen Fahrer haben einen gut Job gemacht und Spuren gelegt. Wir mussten nur wenig selber navigieren und dadurch wurde die Etappe extrem schnell. Bis auf Barreda Bort sind aber alle relativ eng beisammen.''" Spitzengeschwindigkeiten in den Dünen von bis zu 150 km/h und einen Schnitt von 100 km/h wurden erreicht.<ref>Quelle [https://www.sn.at/sport/motorsport/titelverteidiger-walkner-auf-erster-dakar-etappe-siebenter-63707803 www.sn.at], abgefragt am 8. Jänner 2018</ref> | | Durch die verkehrte Startreihenfolge ging Walkner als Letzter auf die Strecke. Ein Vorteil. "''Die vorderen Fahrer haben einen gut Job gemacht und Spuren gelegt. Wir mussten nur wenig selber navigieren und dadurch wurde die Etappe extrem schnell. Bis auf Barreda Bort sind aber alle relativ eng beisammen.''" Spitzengeschwindigkeiten in den Dünen von bis zu 150 km/h und einen Schnitt von 100 km/h wurden erreicht.<ref>Quelle [https://www.sn.at/sport/motorsport/titelverteidiger-walkner-auf-erster-dakar-etappe-siebenter-63707803 www.sn.at], abgefragt am 8. Jänner 2018</ref> |
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| − | == Etappe 2 == | + | == Etappe 2, Dienstag, 8. Jänner 2019 == |
| | Bei dieser Etappe setzte sich Walkner auf dem schnellen, zweiten Abschnitt mit 342 km Sonderprüfung nach San Juan de Marcona mit seiner KTM vor dem Honda-Piloten Ricky Brabec (USA) durch. In der Gesamtwertung verbesserte sich Walkner an die zweite Stelle, 1:31 Minuten hinter Auftaktsieger Joan Barreda (ESP). | | Bei dieser Etappe setzte sich Walkner auf dem schnellen, zweiten Abschnitt mit 342 km Sonderprüfung nach San Juan de Marcona mit seiner KTM vor dem Honda-Piloten Ricky Brabec (USA) durch. In der Gesamtwertung verbesserte sich Walkner an die zweite Stelle, 1:31 Minuten hinter Auftaktsieger Joan Barreda (ESP). |
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| | Die Motorräder starteten diesmal nach den Autos, die Navigation stellte daher angesichts der Spuren keine extremen Anforderungen. Walkner duellierte sich auf der 553-km-Strecke lange Zeit mit Brabec, holte aber im Finish einen Vorsprung von 22 Sekunden heraus. Barreda landete mit seiner Honda mit 1:41 Minuten Rückstand an der dritten Stelle.<ref>Quelle [https://www.sn.at/sport/motorsport/walkner-nach-etappensieg-gesamt-zweiter-der-rallye-dakar-63756601 www.sn.at], abgefragt am 8. Jänner 2018</ref> | | Die Motorräder starteten diesmal nach den Autos, die Navigation stellte daher angesichts der Spuren keine extremen Anforderungen. Walkner duellierte sich auf der 553-km-Strecke lange Zeit mit Brabec, holte aber im Finish einen Vorsprung von 22 Sekunden heraus. Barreda landete mit seiner Honda mit 1:41 Minuten Rückstand an der dritten Stelle.<ref>Quelle [https://www.sn.at/sport/motorsport/walkner-nach-etappensieg-gesamt-zweiter-der-rallye-dakar-63756601 www.sn.at], abgefragt am 8. Jänner 2018</ref> |
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| − | == Etappe 3 == | + | == Etappe 3, Mittwoch, 9. Jänner 2019 == |
| − | Auf der dritten Etappe am [[9. Jänner]] in den Dünen (798 km) mit 331 km Sonderprüfung nach Arequipa gingen dann wieder die Motorräder zuerst ins Rennen. Der Salzburger auf büßte auf der 3. Etappe von San Juan de Marcona nach Arequipa viel Zeit ein, nachdem er sich verfahren hatte. Der Tagessieg ging nach der Sonderprüfung über 331 km an den Franzosen Xavier de Soultrait (Yamaha), der sich 15 Sekunden vor dem Chilenen Pablo Quintanilla durchsetzte. Der bisher zweitplatzierte Walkner verlor schließlich über 20 Minuten auf De Soultrait und fiel dadurch um einige Positionen zurück.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]] [https://www.salzburg24.at/sport/rallye-dakar-walkner-verliert-viel-zeit-quintanilla-voran-63814798 www.salzburg24.at]</ref> | + | Auf der dritten Etappe am [[9. Jänner]] in den Dünen (798 km) mit 331 km Sonderprüfung nach Arequipa gingen dann wieder die Motorräder zuerst ins Rennen. Der Salzburger auf büßte auf der 3. Etappe von San Juan de Marcona nach Arequipa viel Zeit ein, nachdem er sich verfahren hatte. Der Tagessieg ging nach der Sonderprüfung über 331 km an den Franzosen Xavier de Soultrait (Yamaha), der sich 15 Sekunden vor dem Chilenen Pablo Quintanilla durchsetzte. Der bisher zweitplatzierte Walkner verlor schließlich über 20 Minuten auf De Soultrait und fiel dadurch um einige Positionen zurück. |
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| | + | Walkner musste nach seinem Etappensieg am Vortag als Erster aufbrechen und somit die Navigation übernehmen. In den peruanischen Dünen lief es für den Kuchler zunächst nach Wunsch, ehe er einen Überschlag produzierte. Gemeinsam mit Barreda und dem am Dienstag zweitplatzierten Amerikaner Ricky Brabec fuhr Walkner dann weiter. "''Bei Kilometer 100 kam plötzlich dichter Nebel auf, sodass man keine fünf Meter Sicht mehr hatte''", berichtete der KTM-Werksfahrer. Barreda sei dann eine Klippe runtergefahren, er selbst folgte und kam "''mit Müh und Not wieder rauf''". Die entscheidende Situation habe sich danach ereignet. Walkner sah einen eindeutigen Fehler im ''Roadbook'' des Veranstalters, durch den er eine falsche Route wählte. Im Schlepptau des Österreichers verlor auch Brabec Minute um Minute.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]] [https://www.salzburg24.at/sport/rallye-dakar-walkner-verliert-viel-zeit-quintanilla-voran-63814798 www.salzburg24.at]</ref> |
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| | + | == Etappe 4, Donnerstag, 10. Jänner 2019 == |
| | + | Am Donnerstag wartete der erste Teil der Marathon-Etappe. Der vierte Tagesabschnitt führt 510 Kilometer von Arequipa nach Moquegua (406 km Sonderprüfung). Im zweiten Teil der Etappe geht es am Freitag nach einem Massenstart zurück nach Arequipa. Zwischen diesen beiden Etappen dürfen die Fahrer keine Hilfe von außen in Anspruch nehmen. |
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| | + | Die 4. Etappe gewann Brabec (Honda, 3:40:30 Stunden) und übernahm die Gesamtführung. Matthias Walkner belegte den zweiten Platz (+0:14:16 min. Rückstand), Toby Price den dritten und Sam Sunderland den vierten. Im Gesamtklassement konnte sich Walkner deutlich verbessern. Obwohl er nur einen Platz gutmachen konnte, gelang ihm als neuer Gesamt-Siebenter seinen Rückstand auf die Spitzenposition mehr als zu halbieren (+0:09:31 min. Rückstand). Nach dieser Etappe lagen sieben Fahrer innerhalb von nur zehn Minuten Abstand auf den Gesamtführenden Brabec. |
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| | + | == Etappe 5, Freitag, 11. Jänner 2019 == |
| | + | Die 5. Etappe führte von Moquega nach Arequipa, wobei für die Motorräder 345 Kilometer Sonderprüfungen warteten. Erschwerend kam, dass über Nacht laut Reglement nur die Fahrer selbst Reparaturen durchführen durften. |
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| | == Bilder == | | == Bilder == |
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| − | == Quelle == | + | == Quellen == |
| | * [https://www.motorsport-magazin.com/dakar/news-252037-rallye-dakar-2019-offizielle-route-und-zeitplan/ www.motorsport-magazin.com] | | * [https://www.motorsport-magazin.com/dakar/news-252037-rallye-dakar-2019-offizielle-route-und-zeitplan/ www.motorsport-magazin.com] |
| − | | + | * 4. Etappe: [https://www.motorsport-magazin.com/dakar/news-252577-rallye-dakar-2019-brabec-honda-holt-sieg-und-gesamtfuehrung/ www.motorsport-magazin.com] |
| | == Fußnote == | | == Fußnote == |
| | <references/> | | <references/> |