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[[1250]] findet sich in den Büchern des [[Domkapitel]]s eine Geldanweisung an die Söhne von Karl von [[Guetrater|Gutrat]], Otto und [[Chuno]], die im Hause ''Meinhard an der Pforte'' wohnten. Dieses Haus hatten die Gutrater zu Erbrecht, den noch [[1364]] den Namen ''des drugsazz haws''' - die Gutrater waren des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Erbtruchsesse]].
 
[[1250]] findet sich in den Büchern des [[Domkapitel]]s eine Geldanweisung an die Söhne von Karl von [[Guetrater|Gutrat]], Otto und [[Chuno]], die im Hause ''Meinhard an der Pforte'' wohnten. Dieses Haus hatten die Gutrater zu Erbrecht, den noch [[1364]] den Namen ''des drugsazz haws''' - die Gutrater waren des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Erbtruchsesse]].
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[[Erzbischof]] [[Friedrich III. von Leibnitz]] tauschte [[1327]] mit dem [[Benediktinerstift Admont]] deren [[Admonter Hof|älteren Admonter Hof]] gegen diese beiden Häuser am Waagplatz. Friedrich errichtete daraufhin anstelle des alten Admonter Hofes das [[Bürgerspital St. Blasius]].
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[[Erzbischof]] [[Friedrich III. von Leibnitz]] tauschte [[1327]] mit dem [[Benediktinerstift Admont]] deren älteren [[Admonter Hof]] gegen diese beiden Häuser am Waagplatz. Friedrich errichtete daraufhin anstelle des alten Admonter Hofes das [[Bürgerspital St. Blasius]].
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[[1412]] gab Abt <span style="color:green">Georg Lueger</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Georg Lueger]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> von Admont das Haus dem Goldschmied Peter zu ''Leibgeding'' (auf drei ''Leib'': Peter, seiner Frau und Schwester).
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[[1412]] gab Abt<span style="color:green">Georg Lueger</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Georg Lueger]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> von Admont das Haus dem Goldschmied Peter zu ''Leibgeding'' (auf drei ''Leib'': Peter, seiner Frau und Schwester).
    
[[1443]] bekam die Hälfte des Hauses der Maler Hanns Mynner zu Erbrecht, die andere Hälfte Oswald Kramer.
 
[[1443]] bekam die Hälfte des Hauses der Maler Hanns Mynner zu Erbrecht, die andere Hälfte Oswald Kramer.
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Aber noch zu dieser Zeit bestand die Verpflichtung, Mönchen von Admont während ihres Aufenthalts in Salzburg mit ''Dach und Fach'' zu versorgen.
 
Aber noch zu dieser Zeit bestand die Verpflichtung, Mönchen von Admont während ihres Aufenthalts in Salzburg mit ''Dach und Fach'' zu versorgen.
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[[1496]] findet sich die Erwähnung als ''des von Admont haws'', [[1514]] wohnte der abgedankte Abt <span style="color:green">Michael Kollin</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Michael Kollin]] im ''oberen Stübchen'' des Hauses.
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[[1496]] findet sich die Erwähnung als ''des von Admont haws'', [[1514]] wohnte der abgedankte Abt<span style="color:green">Michael Kollin</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Michael Kollin]] im ''oberen Stübchen'' des Hauses.
    
[[1500]] erhielt Afra Stumpf das Gebäude zu Leibgeding, [[1526]] war es des ''Stumphen und Rudolph-haws''.
 
[[1500]] erhielt Afra Stumpf das Gebäude zu Leibgeding, [[1526]] war es des ''Stumphen und Rudolph-haws''.
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Es folgen u. a. Johann Sebastian, dann [[1806]] Caspar von Freißauf (Fraißauf und Freisauf), 1808 ein Kaufmann Freyssauf, [[1813]] dessen Erbe und vier weitere Verwandte und [[1818]] der Kaufmann Schaffner, der dem Haus den Namen gab. [[1858]] gab es drei Besitzer und [[1874]] folgten [[Karl Roll]] und Harretsberger.
 
Es folgen u. a. Johann Sebastian, dann [[1806]] Caspar von Freißauf (Fraißauf und Freisauf), 1808 ein Kaufmann Freyssauf, [[1813]] dessen Erbe und vier weitere Verwandte und [[1818]] der Kaufmann Schaffner, der dem Haus den Namen gab. [[1858]] gab es drei Besitzer und [[1874]] folgten [[Karl Roll]] und Harretsberger.
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Auch wird wiederkehrend eine Unterscheidung zwischen dem vorderen (Waagplatz 2) und dem hinteren (heute Waagplatz 1a) Gebäude erwähnt. Bei den Teilungen des Hauses in ein vorderes, hinteres, in  Böden, in Viertel, 32stel, 74stel wurden auch die Fischbehälter, die Keller, das Torwartzimmer, das Wagen-, Speise- und Käsegewölbe, der Stall, die Teile des Dachbodens den jeweiligen Eigentümern zugeschrieben.
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Auch wird wiederkehrend eine Unterscheidung zwischen dem vorderen (Waagplatz 2) und dem hinteren (heute Waagplatz 1a) Gebäude erwähnt. Bei den Teilungen des Hauses in ein vorderes, hinteres, in  Böden, in Viertel, 32stel, 74stel wurden auch die Fischbehälter, die Keller, das Torwartzimmer, das Wagen-, Speise- und Käsegewölbe, der Stall, die Teile des Dachbodens den jeweiligen Eigentümern zugeschrieben.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==