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Ab 1940 wurde auch der  Glockengießereibetrieb von der Einberufungswelle erfasst, der Mangel an heimischen Facharbeitern musste durch Fremdarbeiter ausgeglichen  werden. Diese kamen zunächst aus den verbündeten Staaten, später aus den  besetzten Gebieten der Sowjetunion. Im Oktober 1942 trafen bei Oberascher die ersten 104 Ostarbeiter ein, etwa ein Drittel waren  Frauen, die Mehrheit unter 20 Jahre alt. Bei den Männern war der Jüngste  noch keine 15 Jahre alt gewesen. Eine ehemalige Zwangsarbeiterin  erinnerte sich an verregnete, kalte Baracken, in denen sie wohnen  mussten. Auch die Verpflegung war schlecht.  
 
Ab 1940 wurde auch der  Glockengießereibetrieb von der Einberufungswelle erfasst, der Mangel an heimischen Facharbeitern musste durch Fremdarbeiter ausgeglichen  werden. Diese kamen zunächst aus den verbündeten Staaten, später aus den  besetzten Gebieten der Sowjetunion. Im Oktober 1942 trafen bei Oberascher die ersten 104 Ostarbeiter ein, etwa ein Drittel waren  Frauen, die Mehrheit unter 20 Jahre alt. Bei den Männern war der Jüngste  noch keine 15 Jahre alt gewesen. Eine ehemalige Zwangsarbeiterin  erinnerte sich an verregnete, kalte Baracken, in denen sie wohnen  mussten. Auch die Verpflegung war schlecht.  
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Weidenholzer berichtet von Exekutionen, die die Gestapo am [[20.  August]]  [[1943]]  an vier entflohenen "Ostarbeitern" vermeldete.  Weidenholzer  konnte  über Recherchen über den Internationalen Suchdienst  in Bad  Arolsen  weitere Opfer in Erfahrung bringen, in  diesem Betrieb dürften mehr Opfer zu beklagen asien, als bisher berkannt. Manche starben an den Folgen der Arbeit, andere wurden in Konzentrationslager [[Nationalsozialismus  Überleben und Tod#Deportationen aus Salzburg|deportiert]] oder vor Ort ermordet. Die 17-jährige [[Halina Staschko]] erlag kurz vor der  Befreiung am [[1. Mai]] [[1945]] durch die Amerikaner sie ihren  Schussverletzungen. Friedrich Thomas setzte sich nach 1945 nach Deutschland ab.
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Weidenholzer berichtet von Exekutionen, die die Gestapo am [[20.  August]]  [[1943]]  an vier entflohenen "Ostarbeitern" vermeldete.  Weidenholzer  konnte  über Recherchen über den Internationalen Suchdienst  in Bad  Arolsen  weitere Opfer in Erfahrung bringen, in  diesem Betrieb dürften mehr Opfer zu beklagen asien, als bisher berkannt. Manche starben an den Folgen der Arbeit, andere wurden in Konzentrationslager [[Nationalsozialismus  Überleben und Tod#Deportationen aus Salzburg|deportiert]] oder vor Ort ermordet. Die 17-jährige [[Halina Staschko]] erlag kurz vor der  Befreiung am [[1. Mai]] [[1945]] durch die Amerikaner sie ihren  Schussverletzungen. Friedrich Thomas verließ nach 1945 den Betrieb und übersiedelte nach Deutschland.
    
==Jüngere Geschichte nach 1945==  
 
==Jüngere Geschichte nach 1945==  
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