| − | Erzherzog Rainer der Jüngere wurde am 11. Jänner 1827 als Sohn von Erzherzog Rainer dem Älteren (* [[30. September]] [[1783]], † [[16. Jänner]] [[1853]]) und Elisabeth von Savoyen-Carignan (* [[13. April]] [[1800]], † [[25. Dezember]] [[1856]]) in Mailand geboren. Er war der Neffe 2. Grades von Kaiser [[Franz Joseph I.]] (* [[18. August]] [[1830]], † [[21. November]] [[1916]]). | + | Erzherzog Rainer der Jüngere wurde am 11. Jänner 1827 als Sohn von Erzherzog Rainer dem Älteren (* [[30. September]] [[1783]]; † [[16. Jänner]] [[1853]]) und Elisabeth von Savoyen-Carignan (* [[13. April]] [[1800]]; † [[25. Dezember]] [[1856]]) in Mailand geboren. Er war der Neffe 2. Grades von Kaiser [[Franz Joseph I.]] (* [[18. August]] [[1830]]; † [[21. November]] [[1916]]). |
| | Erzherzog Rainer wurde 1857 von Kaiser Franz Joseph I. an die Spitze des ernannten Reichsrat (Österreich) berufen. Und war von [[1861]] bis [[1865]] als nomineller Ministerpräsident Haupt des liberalen Kabinetts von Anton von Schmerling, [[1868]] bis [[1906]] Oberkommandierender der Kaiserlich Königliche Landwehr und 1874 Feldzeugmeister. | | Erzherzog Rainer wurde 1857 von Kaiser Franz Joseph I. an die Spitze des ernannten Reichsrat (Österreich) berufen. Und war von [[1861]] bis [[1865]] als nomineller Ministerpräsident Haupt des liberalen Kabinetts von Anton von Schmerling, [[1868]] bis [[1906]] Oberkommandierender der Kaiserlich Königliche Landwehr und 1874 Feldzeugmeister. |
| − | Am [[21. Februar]] [[1852]] heiratete Erzherzog Rainer seine Cousine 1. Grades, Erzherzogin Maria Karolina (* [[10. September]] [[1825]], † [[17. Juli]] [[1915]]), die Tochter von Erzherzog Karl (* [[5. September]] [[1771]], † [[30. April]] [[1847]]) und Henriette von Nassau-Weilburg (* [[30. Oktober]] [[1797]], † [[29. Dezember]] [[1829]])<ref>Beutler, Gigi, ''Die Kaisergruft'', Seite 79</ref>, die Ehe galt als glücklich, blieb jedoch kinderlos. Er residierte bis zu seinem Tod in seinem Palais Erzherzog Rainer auf der Wieden. | + | Am [[21. Februar]] [[1852]] heiratete Erzherzog Rainer seine Cousine 1. Grades, Erzherzogin Maria Karolina (* [[10. September]] [[1825]]; † [[17. Juli]] [[1915]]), die Tochter von Erzherzog Karl (* [[5. September]] [[1771]]; † [[30. April]] [[1847]]) und Henriette von Nassau-Weilburg (* [[30. Oktober]] [[1797]]; † [[29. Dezember]] [[1829]])<ref>Beutler, Gigi, ''Die Kaisergruft'', Seite 79</ref>, die Ehe galt als glücklich, blieb jedoch kinderlos. Er residierte bis zu seinem Tod in seinem Palais Erzherzog Rainer auf der Wieden. |
| | Erzherzog Rainer und seine Gattin waren, unter anderem dank ihrer häufigen Präsenz in der Öffentlichkeit und ihrer zahlreichen sozial-caritativen Aktivitäten, jahrzehntelang die populärsten Mitglieder des Kaiserhauses. Die Feier zu ihrer Diamantenen Hochzeit [[1912]] galt als das letzte Großereignis der untergehenden Donaumonarchie. | | Erzherzog Rainer und seine Gattin waren, unter anderem dank ihrer häufigen Präsenz in der Öffentlichkeit und ihrer zahlreichen sozial-caritativen Aktivitäten, jahrzehntelang die populärsten Mitglieder des Kaiserhauses. Die Feier zu ihrer Diamantenen Hochzeit [[1912]] galt als das letzte Großereignis der untergehenden Donaumonarchie. |