Volksschule Saalfelden I: Unterschied zwischen den Versionen
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Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde das Schulhaus als Militärspital benützt. In dieser Zeit fand der Unterricht in Privathäusern statt. | Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde das Schulhaus als Militärspital benützt. In dieser Zeit fand der Unterricht in Privathäusern statt. | ||
| − | Nachdem die Volks- und Bürgerschule (heute [[Neue Mittelschule Saalfelden-Stadt]]) zu klein wurde, errichtete die Marktgemeinde Saalfelden ab [[1959]] im Weiselfeld eine "''Volksschule für Knaben''". [[1960]] fand ihre feierliche Eröffnung statt. | + | Nachdem die Volks- und Bürgerschule (heute [[Neue Mittelschule Saalfelden-Stadt]]) zu klein wurde, errichtete die Marktgemeinde Saalfelden ab [[1959]] im Weiselfeld eine "''Volksschule für Knaben''". [[1960]] fand ihre feierliche Eröffnung statt. Die Baukosten betrugen 8.600.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965.</ref> |
[[1970]] wurde die Volksschuloberstufe abgeschafft, ab 1980 auch Mädchen aufgenommen. Der Name wurde in "''Volksschule Saalfelden 1''" geändert. | [[1970]] wurde die Volksschuloberstufe abgeschafft, ab 1980 auch Mädchen aufgenommen. Der Name wurde in "''Volksschule Saalfelden 1''" geändert. | ||
Version vom 16. November 2018, 02:11 Uhr
| Schuldaten[1] | |
|---|---|
| Schulkennzahl: | 506271 |
| Name der Schule: | Volksschule Saalfelden I |
| Adresse: | Loferer Straße 35 5760 Saalfelden am Steinernen Meer |
| Website: | www.vs-saalfelden.salzburg.at |
| E-Mail: | direktion@vs-saalfelden1.salzburg.at |
| Telefon: | (0 65 82) 7 23 58 |
| Direktorin: | OSR Dipl.-Päd. Anita Größlich |
Die Volksschule Saalfelden I ist eine Grundschule in der Pinzgauer Stadtgemeinde Saalfelden am Steinernen Meer.
Geschichte
Geregelter Schulunterricht beginnt in Saalfelden 1623. 1757 wurde der Schulmeisterdienst vom Mesnerdienst getrennt. 1789 wurde für den Schulmeister ein Haus gekauft.
1811 bis 1848 fand der Unterricht im Simonwirtshaus statt, dann im Mesnerhaus. Infolge starker Schülerzahlen mussten zwei Klassen im heutigen Forsthaus und je eine Klasse beim Unterbräu, beim Grünwaldwirt und beim Brücklwirt eingerichtet werden.
Am 18. August 1904 erfolgte die Spatenstichfeier zur Errichtung einer neuen "Volks- und Bürgerschule" in Saalfelden. Am 14. Oktober 1906 konnte die Eröffnung des neuen Schulgebäudes gefeiert werden.
Während des Ersten Weltkrieges wurde das Schulhaus als Militärspital benützt. In dieser Zeit fand der Unterricht in Privathäusern statt.
Nachdem die Volks- und Bürgerschule (heute Neue Mittelschule Saalfelden-Stadt) zu klein wurde, errichtete die Marktgemeinde Saalfelden ab 1959 im Weiselfeld eine "Volksschule für Knaben". 1960 fand ihre feierliche Eröffnung statt. Die Baukosten betrugen 8.600.000 öS.[2]
1970 wurde die Volksschuloberstufe abgeschafft, ab 1980 auch Mädchen aufgenommen. Der Name wurde in "Volksschule Saalfelden 1" geändert.
Am 21. Juni 2012 wurde das Schulzentrum nach einjährigen Generalsanierungsarbeiten feierlich wieder eingeweiht.[3]
Schülerzahl:
- 1623: 38
- 1837: 285
- 1870: 330
- 1955: 385
Schulleiter und Direktoren
- 1623: Johann Gruber (Schulmeister)
- 16xx: Simon Streitberger (Organist und Schullehrer)
- 1719–1742: Anton Aglassinger (Organist und Schullehrer)
- 1742–1784: Franz Aglassinger († 1790) (Organist und Schullehrer)
- 1784?–1810: Anton Aglassinger († 1810)
- 1811–1827: Thomas Eberhartinger
- 1827–1846: Josef MatsereiderMattseeroider?
- 1846–1849: Josef Burgschweiger
- 1849–1877: Josef Müller (Oberlehrer)
- 1877–1885: Franz Müller (Oberlehrer und Organist)
- 1885–1898: Nikolaus Wagner
- 1898–1905: Johann Schroll (Schuldirektor)
- 1905–1921: Johann Landerer
- 1921–1941: Anton Ziegler
- 1941–1946: Martin Kerle
- 1946–1977: Josef Larcher
- 1978–1988: Josef Hartl
- 1989–1996: Ingrid Miller
- 1996–2006: Anneliese Nöbl
- seit 2006: Anita Größlich
Weblinks
Quellen
- Eder, Alois (Red.): Chronik Saalfelden Band II. Marktgemeinde Saalfelden Jänner 1992.
- Lahnsteiner, Josef: Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal. Selbstverlag, Hollersbach 1962.
Fußnoten
- ↑ www.lsr-sbg.gv.at
- ↑ Laireiter, Matthias: Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963. Hrsg. vom Landesschulrat für Salzburg. Salzburg 1965.
- ↑ | www.vs-saalfelden.salzburg.at/information/chronik/