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Familie und Funktion sind eng verbunden. Denn des heutigen Friedrich Gehmachers Großvater, der Ende des [[19. Jahrhundert]]s als Jurist von [[Oberösterreich]] nach Salzburg übersiedelt war, hat sich hier sogleich für Musik und für die Stiftung Mozarteum engagiert. Und er war – mit [[Heinrich Damisch]] – der Gründer der [[Salzburger Festspielhausgemeinde]], also Organisator jenes Trägervereins, ohne den es keine Salzburger Festspiele gegeben hätte. Auch der Vater, ebenso Jurist, war seit je für die Stiftung engagiert, so dass der heutige Stiftungspräsident von früher Kindheit an damit aufgewachsen ist. "Die Stiftung hat für unsere Familie dazugehört", erzählt er. "Mein Vater hat mir alle Ereignisse erzählt."
 
Familie und Funktion sind eng verbunden. Denn des heutigen Friedrich Gehmachers Großvater, der Ende des [[19. Jahrhundert]]s als Jurist von [[Oberösterreich]] nach Salzburg übersiedelt war, hat sich hier sogleich für Musik und für die Stiftung Mozarteum engagiert. Und er war – mit [[Heinrich Damisch]] – der Gründer der [[Salzburger Festspielhausgemeinde]], also Organisator jenes Trägervereins, ohne den es keine Salzburger Festspiele gegeben hätte. Auch der Vater, ebenso Jurist, war seit je für die Stiftung engagiert, so dass der heutige Stiftungspräsident von früher Kindheit an damit aufgewachsen ist. "Die Stiftung hat für unsere Familie dazugehört", erzählt er. "Mein Vater hat mir alle Ereignisse erzählt."
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Friedrich Gehmacher ist ein stiller, fröhlicher, bescheidener Mann, der nur nach Fragen und Nachfragen von seinem Einsatz für die Stiftung Mozarteum erzählt. So hat er als Konzertreferent ab den 1970er Jahren – mit dem [[Mozarteum Orchester]] und [[Leopold Hager]], [[Gottfried Kraus]] vom [[ORF]] sowie verschiedenen Plattenfirmen – sukzessive alle Jugendopern [[Wolfgang Amadè Mozart|Mozart]]s während der [[Mozartwoche]] konzertant zur Aufführung gebracht. Dies sei damals die Initialzündung für die heute selbstverständliche Beschäftigung mit den Jugendopern gewesen, erläutert Friedrich Gehmacher. Jean-Pierre Ponnelle sei damals nach Salzburg gekommen, um "Lucio Silla" erstmals zu hören, und er habe dieses Werk bald darauf dann auch in Zürich inszeniert.
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Friedrich Gehmacher ist ein stiller, fröhlicher, bescheidener Mann, der nur nach Fragen und Nachfragen von seinem Einsatz für die Stiftung Mozarteum erzählt. So hat er als Konzertreferent ab den 1970er Jahren – mit dem [[Mozarteum Orchester]] und [[Leopold Hager]], [[Gottfried Kraus]] vom [[ORF]] sowie verschiedenen Plattenfirmen – sukzessive alle Jugendopern [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]]s während der [[Mozartwoche]] konzertant zur Aufführung gebracht. Dies sei damals die Initialzündung für die heute selbstverständliche Beschäftigung mit den Jugendopern gewesen, erläutert Friedrich Gehmacher. Jean-Pierre Ponnelle sei damals nach Salzburg gekommen, um "Lucio Silla" erstmals zu hören, und er habe dieses Werk bald darauf dann auch in Zürich inszeniert.
    
Während seiner Präsidentschaft wurde im Jahr [[1991]] die kritische Neuedition aller vollendeten Werke Mozarts (als Hauptteil der Neuen Mozartausgabe) abgeschlossen. Weitere Sternstunden waren die Ankäufe der Autografe der c-Moll-Sonate und -Fantasie [[1990]] um 16 Mill. Schilling (rund 1,2 Mill. Euro) und der Silberstiftzeichnung von Doris Stock 2005 um 365.000 Euro.
 
Während seiner Präsidentschaft wurde im Jahr [[1991]] die kritische Neuedition aller vollendeten Werke Mozarts (als Hauptteil der Neuen Mozartausgabe) abgeschlossen. Weitere Sternstunden waren die Ankäufe der Autografe der c-Moll-Sonate und -Fantasie [[1990]] um 16 Mill. Schilling (rund 1,2 Mill. Euro) und der Silberstiftzeichnung von Doris Stock 2005 um 365.000 Euro.