Fürstenwege waren in fürsterzbischöflicher Zeit (und den Jahrzehnten danach) eine Bezeichnung für gartenartige Wege, die im Wesentlichen dem Fürsterzbischof und seinem Gefolge vorbehalten waren. Auffällig ist, dass abgesehen vom Fürstenweg in Schallmoos (heute Vogelweiderstraße) alle Fürstenwege im engen räumlichen Zusammenhang mit dem wichtigsten Lustschloss-Garten des Fürsterzbistums, dem Schlossgarten Hellbunn, zu dem auch das Wasserschloss Freissal gehört, stehen. Diese Fürstenwege waren somit gleichsam Gartenwege im erweiterten Schlossgarten von Hellbrunn d.h. im Landschaftsgarten des Schlosses. Damit wird gut verständlich, dass eine Benützung dieser "Gartenwege" in fürsterzbischöflicher Zeit für die Allgemeinheit nicht erwünscht war. | Fürstenwege waren in fürsterzbischöflicher Zeit (und den Jahrzehnten danach) eine Bezeichnung für gartenartige Wege, die im Wesentlichen dem Fürsterzbischof und seinem Gefolge vorbehalten waren. Auffällig ist, dass abgesehen vom Fürstenweg in Schallmoos (heute Vogelweiderstraße) alle Fürstenwege im engen räumlichen Zusammenhang mit dem wichtigsten Lustschloss-Garten des Fürsterzbistums, dem Schlossgarten Hellbunn, zu dem auch das Wasserschloss Freissal gehört, stehen. Diese Fürstenwege waren somit gleichsam Gartenwege im erweiterten Schlossgarten von Hellbrunn d.h. im Landschaftsgarten des Schlosses. Damit wird gut verständlich, dass eine Benützung dieser "Gartenwege" in fürsterzbischöflicher Zeit für die Allgemeinheit nicht erwünscht war. |