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'''Bucculatrix ulmifoliae''' Hering, 1931 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Bucculatricidae]].
 
'''Bucculatrix ulmifoliae''' Hering, 1931 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Bucculatricidae]].
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
''B. ulmifoliae'' wurde bisher nur ein einziges Mal für Salzburg angegeben. [[Friedrich Mairhuber|Mairhuber]] (1965) meldet den Fang eines Tieres am 30.4.1963 in [[Kasern]], also in Zone I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) nach [[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] 2011. Zwar wird die Art von Mairhuber gemeinsam mit ''[[Bucculatrix ulmella]]'' erwähnt, allerdings sind sich beide Arten äußerlich sehr ähnlich und das Belegexemplar für ''B. ulmifoliae'' ist zur Zeit nicht auffindbar. Aus diesem Grund gilt der Fund als fraglich, die Art könnte allerdings tatsächlich in Salzburg vorkommen und bleibt deshalb vorerst auch in der Faunenliste.
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''B. ulmifoliae'' wurde bisher nur ein einziges Mal für Salzburg angegeben. [[Friedrich Mairhuber|Mairhuber]] (1965) meldet den Fang eines Tieres am 30.4.1963 in [[Kasern]], also in Zone I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) nach [[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] 2011. Zwar wird die Art von Mairhuber gemeinsam mit ''[[Bucculatrix ulmella]]'' erwähnt, allerdings sind sich beide Arten äußerlich sehr ähnlich und das Belegexemplar für ''B. ulmifoliae'' ist nicht auffindbar. Aus diesem Grund gilt die Angabe als sehr fraglich, da die Art auch trotz mehrfacher Nachsuche nicht wieder aufgefunden werden konnte.  Sie wird aus der Faunenliste für Salzburg entfernt.
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==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
Über die Biologie der Art in Salzburg ist nichts bekannt. Die Raupen leben an Ulmen (''Ulmus'' sp.), dürften aber hauptsächlich an der in Salzburg kaum verbreiteten ''[[Ulmus minor]]'' vorkommen, da die Suche nach den recht charakteristischen Minen an der  weiter verbreiteten ''[[Ulmus glabra]]'' bisher ergebnislos verlief. Bei den Fraßspuren handelt es sich um kurze, mit schwarzem Kot gefüllte Gangminen, die meist geradlinig an Blattadern entlang verlaufen. Lediglich das letzte Gangstückchen, das die Raupe kurz vor dem Verlassen der Mine ausfrisst, biegt in die Blattfläche hinein ab. Nach dem Verlassen der Minen frisst die Raupe dann frei auf dem Blatt. Eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung in Salzburg ist mangels Daten nicht möglich.
 
Über die Biologie der Art in Salzburg ist nichts bekannt. Die Raupen leben an Ulmen (''Ulmus'' sp.), dürften aber hauptsächlich an der in Salzburg kaum verbreiteten ''[[Ulmus minor]]'' vorkommen, da die Suche nach den recht charakteristischen Minen an der  weiter verbreiteten ''[[Ulmus glabra]]'' bisher ergebnislos verlief. Bei den Fraßspuren handelt es sich um kurze, mit schwarzem Kot gefüllte Gangminen, die meist geradlinig an Blattadern entlang verlaufen. Lediglich das letzte Gangstückchen, das die Raupe kurz vor dem Verlassen der Mine ausfrisst, biegt in die Blattfläche hinein ab. Nach dem Verlassen der Minen frisst die Raupe dann frei auf dem Blatt. Eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung in Salzburg ist mangels Daten nicht möglich.