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| | Süß besuchte von [[1816]] bis [[1818]] das Schullehrerseminar in der Stadt Salzburg und verdiente sich, nach kurzer Lehrertätigkeit, als Amtsschreiber bei den Rentämtern [[Zell am See]], [[Goldegg]] und ab [[1824]] in Salzburg. Dort trat er [[1828]] in den Dienst der Stadtgemeinde ein, wurde [[1829]] Steuerkontrolleur und war von [[1841]] bis [[1863]] Leihhausverwalter. | | Süß besuchte von [[1816]] bis [[1818]] das Schullehrerseminar in der Stadt Salzburg und verdiente sich, nach kurzer Lehrertätigkeit, als Amtsschreiber bei den Rentämtern [[Zell am See]], [[Goldegg]] und ab [[1824]] in Salzburg. Dort trat er [[1828]] in den Dienst der Stadtgemeinde ein, wurde [[1829]] Steuerkontrolleur und war von [[1841]] bis [[1863]] Leihhausverwalter. |
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| − | [[1834]] gründete Süß das ''Salzburger Museum'' und verhinderte damit ein Abwandern der Salzburger Kunstschätze in die damalige Landeshauptstadt Linz, der Salzburg bis [[1850]] als Kreisstadt des Salzachkreises unterstellt war. Die offizielle Eröffnung des Museums, dem Süß bis zu seinem Ableben als Direktor vorstand, wurde [[1835]] gefeiert. Mit Gemeinderatsbeschluss vom [[5. März]] [[1849]] wurde das Salzburger Museum unter seinem Gründer und Direktor Vinzenz Maria Süß in das Eigentum der Stadt übernommen. Am [[11. November]] des selben Jahres konnte mit [[Karoline Auguste von Bayern]], der Witwe Kaiser Franz I. eine Patronin für diese Institution gewonnen werden, das fortan als [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] (ab 2007: [[Salzburg Museum]]) weit über die Grenzen des Bundeslandes hinaus Bekanntheit erlangte. Nach seinem Ableben am 5. Mai 1868 wurde er am [[Petersfriedhof]] (Gruft 10) zur letzten Ruhe gebettet. | + | [[1834]] gründete Süß das ''Salzburger Museum'' und verhinderte damit ein Abwandern der Salzburger Kunstschätze in die damalige Landeshauptstadt Linz, der Salzburg bis [[1850]] als Kreisstadt des [[Salzachkreis]]es unterstellt war. Die offizielle Eröffnung des Museums, dem Süß bis zu seinem Ableben als Direktor vorstand, wurde [[1835]] gefeiert. Mit Gemeinderatsbeschluss vom [[5. März]] [[1849]] wurde das Salzburger Museum unter seinem Gründer und Direktor Vinzenz Maria Süß in das Eigentum der Stadt übernommen. Am [[11. November]] des selben Jahres konnte mit [[Karoline Auguste von Bayern]], der Witwe Kaiser Franz I. eine Patronin für diese Institution gewonnen werden, das fortan als [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] (ab 2007: [[Salzburg Museum]]) weit über die Grenzen des Bundeslandes hinaus Bekanntheit erlangte. Nach seinem Ableben am 5. Mai 1868 wurde er am [[Petersfriedhof]] (Gruft 10) zur letzten Ruhe gebettet. |
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| | [[Kategorie:Geschichte (Person)|Suss, Vinzenz Maria]] | | [[Kategorie:Geschichte (Person)|Suss, Vinzenz Maria]] |
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