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[[Datei:Sterbebild Engelbert Dollfuß.jpg|thumb|Sterbebild Engelbert Dollfuß]]
 
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1932 auf demokratischem Weg ins Kanzleramt gelangt, nutzte Dollfuß eine Geschäftsordnungskrise bei der Nationalratssitzung vom 4. März 1933 zu einem Staatsstreich. Nach der Ausschaltung von Parlament und Verfassungsgerichtshof regierte Dollfuß diktatorisch per Notverordnung. Dem italienischen Faschismus und der katholischen Kirche nahestehend, lehnte er den Nationalsozialismus deutscher Prägung, die durch die Verfassung garantierte pluralistische Demokratie, den demokratischen Rechtsstaat und die Sozialdemokratie ab.
 
1932 auf demokratischem Weg ins Kanzleramt gelangt, nutzte Dollfuß eine Geschäftsordnungskrise bei der Nationalratssitzung vom 4. März 1933 zu einem Staatsstreich. Nach der Ausschaltung von Parlament und Verfassungsgerichtshof regierte Dollfuß diktatorisch per Notverordnung. Dem italienischen Faschismus und der katholischen Kirche nahestehend, lehnte er den Nationalsozialismus deutscher Prägung, die durch die Verfassung garantierte pluralistische Demokratie, den demokratischen Rechtsstaat und die Sozialdemokratie ab.
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Mit seinem Bekenntnis zur Enzyklika "Quadragesimo anno" vom 15.5.1931 durch Papst Pius XI hielt er Sozialismus mit der Lehre der katholischen Kirche für unvereinbar.
    
Beim letztlich erfolglosen [[Juliputsch]] österreichischer [[Nationalsozialisten]] wurde er 1934 im Bundeskanzleramt ermordet.
 
Beim letztlich erfolglosen [[Juliputsch]] österreichischer [[Nationalsozialisten]] wurde er 1934 im Bundeskanzleramt ermordet.