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== Verlauf ==
 
== Verlauf ==
Der Hollersbach entsteht durch den Zusammenfluss von  [[Hüttenbach]] (auch Weißeneggbach genannt) und dem [[Seebach]] südlich der [[Ofneralm]] im  Hollersbachtal auf über 1 550 [[m ü. A.]]. Der Zusammenfluss der beiden Gebirgsbäche befindet sich in der Kernzone des [[Nationalpark Hohe  Tauern|Nationalparks Hohe  Tauern]] . [[SAGIS]] gibt jedoch - ebenso wie der franzisceische Kataster.-
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Der Hollersbach entsteht durch den Zusammenfluss von  [[Hüttenbach]] (auch Weißeneggbach genannt) und dem [[Seebach]] südlich der [[Ofneralm]] im  Hollersbachtal auf über 1 550 [[m ü. A.]]. Der Zusammenfluss der beiden Gebirgsbäche befindet sich in der Kernzone des [[Nationalpark Hohe  Tauern|Nationalparks Hohe  Tauern]] . Das Lanxdesinformationssystem [[SAGIS]] gibt jedoch - ebenso wie der franzisceische Kataster.-
 
Während  der ersten zwei Drittel seines Verlaufes nimmt der Hollersbach  zahlreiche von beiden Talseiten zufließenden Wildbäche auf.  Während  seines gesamten weiteren Verlaufes fließt der Hollersbach annähernd geradlinig von Süden nach Norden. Erst  in den 2 km wendet er sich nach Nordosten.
 
Während  der ersten zwei Drittel seines Verlaufes nimmt der Hollersbach  zahlreiche von beiden Talseiten zufließenden Wildbäche auf.  Während  seines gesamten weiteren Verlaufes fließt der Hollersbach annähernd geradlinig von Süden nach Norden. Erst  in den 2 km wendet er sich nach Nordosten.
 
Der Hollersbach durchfließt  nach der Vereinigung von Seebach und Weißeneggbach anschließend die [[Ofneralm]] mit dem [[Ofner Boden]], mit naturschutzfachlich wertvollen anmoorigen und sumpfigen Teilen, die in ihrer Entstehung auf [[Felsstürze]] der [[Säullahnrinne]] und der östlich davon gelegenen [[Steigklamm]] zurückgeht. Der letzte große Felssturz aus der Säullahnrinne nördlich des Ofner Bodens geht auf das Jahr 1933 zurück. In der Folge dieses Felssturzes bildete sich der Ofnerbodensee. Dieser See verlandete in den Jahrzehnten danach immer mehr bis er nach dem Jahr 200 wieder vollständig verschwunden war. Von den oben genannten Felsrinnen lösen sich im Winter regelmäßig [[Lawine]]n.  
 
Der Hollersbach durchfließt  nach der Vereinigung von Seebach und Weißeneggbach anschließend die [[Ofneralm]] mit dem [[Ofner Boden]], mit naturschutzfachlich wertvollen anmoorigen und sumpfigen Teilen, die in ihrer Entstehung auf [[Felsstürze]] der [[Säullahnrinne]] und der östlich davon gelegenen [[Steigklamm]] zurückgeht. Der letzte große Felssturz aus der Säullahnrinne nördlich des Ofner Bodens geht auf das Jahr 1933 zurück. In der Folge dieses Felssturzes bildete sich der Ofnerbodensee. Dieser See verlandete in den Jahrzehnten danach immer mehr bis er nach dem Jahr 200 wieder vollständig verschwunden war. Von den oben genannten Felsrinnen lösen sich im Winter regelmäßig [[Lawine]]n.  
In seinem weiteren Verlauf begrenzt der Hollersbach rechtsufrig die  [[Roßgrubalm]] und die kleine [[Bramlalm]], die vom neuen Eigentümer. dem Schubichlbauern nach 1990 in Schuhbichlalm umbenannt wurde. (Nachdem im Hollersbachtal aber seit fürsterzbischöflicher Zeit bereits eine Schubichlalm besteht, gibt es nunmehr zwei solche Almen, und damit einige Verwirrung). Es folgen linksufrig die große [[Scharrer Grundalm]], wo westlich ein Wildbach (Gamskarlbach) über einen bemerkenswerten Wasserfall in den Hollersbach mündet. Neben der Scharrer Grundalm  befindet sich in Richtung Talausgang die alte (Äußere) [[Schuhbichleralm]], die derzeit im Wesentlichen der Ziegenhaltung dient.  Gegenüber liegt rechtsufrig im Raum der [[Sauersteinalm]] der ehemalige Gasthof  [["Edelweiß"]], talauswärts  gefolgt von der großen [[Ottacher Grundalm]] und der [[Senningerbräualm]] bzw. der "Senningeralm", welche aber seit vielen Jahrzehnten nicht mehr als Almwirtschaft geführt wird, sondern als reiner Ausflugsgasthof. Es folgen linksufrig die kleine [[Dorferwirtsalm]], rechtsufrig die [[Wirtsalm (Hollersbachtal|Wirtsalm]] und weiter  talauswärts linksufrig die [[Leitneralm]] (früher auch Leitenalm).  
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In seinem weiteren Verlauf begrenzt der Hollersbach rechtsufrig die  [[Roßgrubalm]] und die kleine [[Bramlalm]], die vom neuen Eigentümer. dem Schubichlbauern nach 1990 in "Schuhbichlalm" umbenannt wurde, und so auch in neueren Karten verwendet wird. (Nachdem im Hollersbachtal aber seit fürsterzbischöflicher Zeit bereits eine Schubichlalm besteht, gibt es nunmehr zwei solche Almen, und damit einige Verwirrung). Es folgen linksufrig die große [[Scharrer Grundalm]], wo westlich ein Wildbach (Gamskarlbach) über einen bemerkenswerten Wasserfall in den Hollersbach mündet. Neben der Scharrer Grundalm  befindet sich in Richtung Talausgang die alte (Äußere) [[Schuhbichleralm]], die derzeit im Wesentlichen der Ziegenhaltung dient.  Gegenüber liegt rechtsufrig im Raum der [[Sauersteinalm]] der ehemalige Gasthof  [["Edelweiß"]], talauswärts  gefolgt von der großen [[Ottacher Grundalm]] und der [[Senningerbräualm]] bzw. der "Senningeralm", welche aber seit vielen Jahrzehnten nicht mehr als Almwirtschaft geführt wird, sondern als reiner Ausflugsgasthof. Es folgen linksufrig die kleine [[Dorferwirtsalm]], rechtsufrig die [[Wirtsalm (Hollersbachtal|Wirtsalm]] und weiter  talauswärts linksufrig die [[Leitneralm]] (früher auch Leitenalm).  
 
Anschließend  durchfließt der Hollersbach ein lang gestrecktes Waldstück, bis er in  dem Hollersbacher Ortsteil [[Reitlehen (Hollersbach)|Reitlehen]] in das [[Salzachtal]] eintritt. Dort befindet sich auch das [[Kraftwerk Hollersbach]] mit einem [[1949]] erbauten größeren Speichersee.  
 
Anschließend  durchfließt der Hollersbach ein lang gestrecktes Waldstück, bis er in  dem Hollersbacher Ortsteil [[Reitlehen (Hollersbach)|Reitlehen]] in das [[Salzachtal]] eintritt. Dort befindet sich auch das [[Kraftwerk Hollersbach]] mit einem [[1949]] erbauten größeren Speichersee.  
Der  Hollersbach fließt in der Folge recht hart verbaut geradlinig durch den Ort [[Hollersbach im Pinzgau]], wird von der B 165, der [[Gerlos Alpenstraße]], überbrückt und mündet schließlich noch auf Höhe von Hollersbach, das auf 807 m ü. A. liegt, in die [[Salzach]].
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Der  Hollersbach fließt in der Folge recht hart verbaut und fast geradlinig durch den Ort [[Hollersbach im Pinzgau]]. Er wird von der B 165, der [[Gerlos Alpenstraße]] überbrückt und mündet am östlichen Ortsrand von Hollersbach etwa 800 m ü. A. in die [[Salzach]].
    
==Der Bachlauf in seiner Struktur im Almenraum==
 
==Der Bachlauf in seiner Struktur im Almenraum==
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