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[[Datei:Das egghaus und garten bey der stiegen zu milln.jpg|mini|1701 hat Christoph Egedacher das  Haus Augustinergasse 2 / Müllner Hauptstr. 17, das ''egghaus und garten bey der stiegen zu milln'', gekauft.]]
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[[Datei:Das egghaus und garten bey der stiegen zu milln.jpg|mini|1701 hat Christoph Egedacher das  Haus [[Augustinergasse (Salzburg)|Augustinergasse]] 2 - [[Müllner Hauptstraße]] 17, das ''egghaus und garten bey der stiegen zu milln'', gekauft.]]
 
'''Christoph Egedacher''' der Jüngere (* [[19. Mai]] [[1641]] in Straubing, [[Bayern]]; † [[5. April]] [[1706]] in [[Salzburg]]) arbeitete in Bayern und Salzburg als Orgelbauer.
 
'''Christoph Egedacher''' der Jüngere (* [[19. Mai]] [[1641]] in Straubing, [[Bayern]]; † [[5. April]] [[1706]] in [[Salzburg]]) arbeitete in Bayern und Salzburg als Orgelbauer.
 
   
 
   
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Der Tod des Salzburger Hoforgelmachers [[Mathias Rothenburger]] († [[3. März]] 1668) war wohl der Anlass für Christoph Egedacher, sich um dessen Stelle zu bewerben. Er erhielt das Hoforgelmacherdekret allerdings erst [[1673]]. Aber schon 1668 hatte er den Auftrag zum Bau der Orgel in der Pfarrkirche Kitzbühel erhalten, und schon seit 1671 ist Egedacher kontinuierlich mit Arbeiten im Salzburger Stiftsgebiet nachweisbar.
 
Der Tod des Salzburger Hoforgelmachers [[Mathias Rothenburger]] († [[3. März]] 1668) war wohl der Anlass für Christoph Egedacher, sich um dessen Stelle zu bewerben. Er erhielt das Hoforgelmacherdekret allerdings erst [[1673]]. Aber schon 1668 hatte er den Auftrag zum Bau der Orgel in der Pfarrkirche Kitzbühel erhalten, und schon seit 1671 ist Egedacher kontinuierlich mit Arbeiten im Salzburger Stiftsgebiet nachweisbar.
 
   
 
   
Durch eine Fülle von Aufträgen scheint Egedacher rasch zu Wohlstand gekommen zu sein, denn [[1701]] konnte er das Haus [[Augustinergasse]] 2, Ecke  [[Mülleggstraße]] 17, in Salzburg-[[Mülln]] erwerben, das „''das egghaus und garten bey der stiegen zu milln''“ genannt wurde.
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Durch eine Fülle von Aufträgen scheint Egedacher rasch zu Wohlstand gekommen zu sein, denn [[1701]] konnte er das Haus [[Augustinergasse (Salzburg)|Augustinergasse]] 2, Ecke  [[Mülleggstraße]] 17, in Salzburg-[[Mülln]] erwerben, das „''das egghaus und garten bey der stiegen zu milln''“ genannt wurde.
 
   
 
   
 
Seine Leistungsfähigkeit als Orgelbauer muss Egedacher hoch eingeschätzt haben, sonst hätte er sich im Vertrag zum Bau der großen [[Salzburger Domorgel]] vom [[2. August]] [[1702]] nicht ''verobligirt'', das Werk innerhalb eines Jahres ''auszumachen und zur völligen perfection zubringen'', bei Verpfändung seines ''Habb und gutts in genere, in specie'' seiner ''inhabenden eigenthumliche behaußung zu Mülln sambt deren zuegehörigen recht und gerechtigkeiten''. In diesem Vertrag sind auch zwei Söhne, Johann Christoph und Johann Ignaz, und sechs Gesellen als Mitarbeiter angegeben.
 
Seine Leistungsfähigkeit als Orgelbauer muss Egedacher hoch eingeschätzt haben, sonst hätte er sich im Vertrag zum Bau der großen [[Salzburger Domorgel]] vom [[2. August]] [[1702]] nicht ''verobligirt'', das Werk innerhalb eines Jahres ''auszumachen und zur völligen perfection zubringen'', bei Verpfändung seines ''Habb und gutts in genere, in specie'' seiner ''inhabenden eigenthumliche behaußung zu Mülln sambt deren zuegehörigen recht und gerechtigkeiten''. In diesem Vertrag sind auch zwei Söhne, Johann Christoph und Johann Ignaz, und sechs Gesellen als Mitarbeiter angegeben.