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Produzent Robert Wise hatte für die Dreharbeiten vor Ort sechs Wochen geplant. Insgesamt bestand die Filmcrew damals aus mehr als 250 Personen, die größtenteils mit dem Flugzeug aus Übersee anreisten und in Salzburg untergebracht werden mussten. Die Produktion war durch den Aufenthalt von Regisseur, Schauspielern, Kameraleuten, Technikern, Bühnenbauern, Architekten, sowie weitere technische Assistenten aus München für damalige Verhältnisse vergleichsweise teuer und der Zeitplan eng. Was nicht geplant werden konnte war das Wetter, und Salzburg ist berühmt für seinen "[[Salzburger Schnürlregen|Schnürlregen]]". Aus sechs Wochen wurden deshalb elf Wochen.  
 
Produzent Robert Wise hatte für die Dreharbeiten vor Ort sechs Wochen geplant. Insgesamt bestand die Filmcrew damals aus mehr als 250 Personen, die größtenteils mit dem Flugzeug aus Übersee anreisten und in Salzburg untergebracht werden mussten. Die Produktion war durch den Aufenthalt von Regisseur, Schauspielern, Kameraleuten, Technikern, Bühnenbauern, Architekten, sowie weitere technische Assistenten aus München für damalige Verhältnisse vergleichsweise teuer und der Zeitplan eng. Was nicht geplant werden konnte war das Wetter, und Salzburg ist berühmt für seinen "[[Salzburger Schnürlregen|Schnürlregen]]". Aus sechs Wochen wurden deshalb elf Wochen.  
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== Die Wirkung und das Klischee ==
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Der Film "The Sound of Music" und seine Musical-Romanze ist 50 Jahre nach seiner Entstehung mit etwa einer Milliarde Zuschauern weltweit einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Er prägt weltweit nachhaltig ein Klischee von  Österreich, Deutschland und der Schweiz. Grüne Hügeln mit Edelweiß, verschnörkelte Holzhäuser mit Geranien am Fenster, Zwiebelkirchentürme vor schneebedeckten Bergen, sowie einer Bevölkerung, die [[Salzburger Tracht|Trachten]] trägt und in der sich die Frauen im [[Dirndl]] zeigen.
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In Amerika kennt ihn fast jeder. Gerade die US-Amerikaner wollen schon seit Jahrzehnten zu den Originalschauplätzen ihres geliebten "Sound of Music" reisen und "Schnitzel with noodles" und "crisp applestrudels" essen, einen "[[Volksmusik in Salzburg|Landler]]"-Tanz sehen und "Edelweiß", die sie für die österreichische Nationalhymne halten, hören.
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"The Sound of Music" ist als Werbeträger wertvoller als die Marke Mozart. Etwa 40 Prozent der jährlich rund 1,2 Millionen Besucher Salzburgs geben an, wegen "The Sound of Music" gekommen zu sein. <ref>[https://www.sn.at/kultur/kunst/sound-of-music-praegt-seit-50-jahren-oesterreich-bild-in-den-usa-2695924 www.sn.at, 02. März 2015]</ref>
    
== Quelle ==
 
== Quelle ==