| Zeile 10: |
Zeile 10: |
| | | | |
| | == Lage == | | == Lage == |
| − | Schloss Leopoldskron liegt in der nordöstlichen Uferzone am [[Leopoldskroner Weiher]], die Teil des etwa sieben Hektar großen [[Schlosspark Leopoldskron|Schlossparks]] ist. Der Weiher wird vom vorbeifließenden [[Almkanal]] gespeist. Heute liegt das Schloss im Grünraum zwischen den Stadtteilen [[Gneis]]-[[Gneis#Gneis und seine Teile|Moos]] und [[Riedenburg]]. | + | Schloss Leopoldskron liegt in der nordöstlichen Uferzone am [[Leopoldskroner Weiher]], die Teil des etwa sieben Hektar großen [[Schlosspark Leopoldskron|Schlossparks]] ist. Der Weiher wird vom vorbeifließenden [[Almkanal]] gespeist. |
| | | | |
| − | Der Stadtteil [[Leopoldskroner Moos]] wurde nach dem Schloss benannt. | + | Der [[Salzburger Stadtteile|Stadtteil]] [[Leopoldskroner Moos]] wurde nach dem Schloss benannt. |
| | | | |
| − | Der zum Schloss gehörige "Meierhof" wird heute als [[Hotel Schloss Leopoldskron]] geführt und befindet sich etwa 50 Meter nordwestlich vom Schloss. | + | Der ehemalige [[Meierhof]] wird heute als [[Hotel Schloss Leopoldskron]] geführt und befindet sich etwa 50 Meter nordwestlich vom Schloss. |
| | | | |
| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Schloss Leopoldskron wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1740]] von [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] an einem vorher schon bestehenden Weiher als Familiensitz im Wege eines Fideikommiss <ref> Fideikommiss ist eine auf rechtsgeschäftlicher Stiftung beruhende Bindung des Familiengutes. Adeliges Familienvermögen (meist Grund und Boden) sollte ungeteilt in der Hand eines Familienmitglieds bleiben, der Inhaber des Fideikommiss bei Verfügungen unter Lebenden oder von Todes wegen beschränkt sein. Ziel war die Sicherung der sozialen Stellung und der vermögensrechtlichen Grundlage für die Familie über Generationen hinweg. Das Fideikommiss wurde in Österreich 1919 beseitigt. Quelle: www.aeiou.at </ref> errichtet. Die Pläne stammen von [[Benediktinerorden|Benediktinerpater]] [[Bernhard Stuart]]. Die Stuckdecken im Stil des [[Rokoko]], die zu den schönsten ihrer Zeit gehören, fertigte [[Johann Kleber]]. Diese zeigen farbige und vergoldete Rocailles (muschelförmige Ornamente) in Verbindungen mit Blatt- und Rankendekorationen, Vasen mit Blumendekor, Medaillons, Allegorien, Vögel, ... und vieles andere. | + | Schloss Leopoldskron wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1740]] von [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] an einem vorher bestehenden Weiher auf Grundlage eines Fideikommiss <ref> Fideikommiss ist eine auf rechtsgeschäftlicher Stiftung beruhende Bindung des Familiengutes. Adeliges Familienvermögen (meist Grund und Boden) sollte ungeteilt in der Hand eines Familienmitglieds bleiben, der Inhaber des Fideikommiss bei Verfügungen unter Lebenden oder von Todes wegen beschränkt sein. Ziel war die Sicherung der sozialen Stellung und der vermögensrechtlichen Grundlage für die Familie über Generationen hinweg. Das Fideikommiss wurde in Österreich 1919 beseitigt. Quelle: www.aeiou.at </ref> als Familiensitz errichtet. Die Pläne stammen von [[Benediktinerorden|Benediktinerpater]] [[Bernhard Stuart]]. Die Stuckdecken im Stil des [[Rokoko]], die zu den schönsten ihrer Zeit gehören, fertigte [[Johann Kleber]]. Diese zeigen farbige und vergoldete Rocailles (muschelförmige Ornamente) in Verbindungen mit Blatt- und Rankendekorationen, Vasen mit Blumendekor, Medaillons, Allegorien, Vögel, ... und vieles andere. |
| | | | |
| | Der Name des Schlosses wurde gebildet aus „Leopold“, dem Vornamen des Fürsterzbischof als Erbauer und aus „Mezzocorona“ ([[Trentino]]), dem Geburtsort seines Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]], also „-corona“ = Krone<ref>Quelle: [http://www.schloss-leopoldskron.com www.schloss-leopoldskron.com]</ref>. | | Der Name des Schlosses wurde gebildet aus „Leopold“, dem Vornamen des Fürsterzbischof als Erbauer und aus „Mezzocorona“ ([[Trentino]]), dem Geburtsort seines Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]], also „-corona“ = Krone<ref>Quelle: [http://www.schloss-leopoldskron.com www.schloss-leopoldskron.com]</ref>. |
| | | | |
| − | [[1744]] starb der Fürsterzbischofs und vermachte das Schloss seinem Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]]. Laktanz bewohnte das Schloss mehr als vierzig Jahre. Laktanz war ein großer Kunstkenner und Kunstsammler. Schloss Leopoldskron war ursprünglich dreigeschossig und besaß ein hohes Mansarddach mit einem achteckigen Turm in der Mitte. Nach 1760 wurde das Schloss im Stil des [[Klassizismus]] umgebaut, der Turm samt Mansarddach abgerissen und durch ein niedriges Attikageschoss ersetzt. Mit dem Ende des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] und nach Aufhebung der Primogenitur im Jahr 1816 bot [[Leopold Anton Graf Firmian]], Laktanz' Sohn, die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb bis [[1824]] im Besitz der Grafen von [[Firmian]]. | + | [[1744]] starb der Fürsterzbischofs und vermachte das Schloss seinem Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]]. Laktanz bewohnte das Schloss mehr als vierzig Jahre. Laktanz war ein großer Kunstkenner und Kunstsammler. Schloss Leopoldskron hatte ursprünglich nur drei Geschosse mit einem hohen Mansarddach und einem achteckigen Turm in seiner Mitte. Nach 1760 wurde das Schloss im Stil des [[Klassizismus]] umgebaut. Das Mansarddach und der Turm wurden abgerissen und durch ein (viertes) niedriges Attikageschoss ersetzt. Mit dem Ende des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] und nach Aufhebung der Primogenitur im Jahr 1816 bot [[Leopold Anton Graf Firmian]], Laktanz' Sohn, die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb bis [[1824]] im Besitz des Grafen von [[Firmian]]. |
| | | | |
| − | [[1824]] verkaufte Firmian den Besitz an [[Karl Graf von Wolkenstein]], der es [[1837]] an den Bäckermeister und Schießstättenwirt [[Georg Zierer]] verkaufte. Dieser überließ Schloss Leopoldskron [[1845]] einem gewissen Dietz. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten. | + | [[1824]] verkaufte Firmian den Besitz an [[Karl Graf von Wolkenstein]], der es [[1837]] an den Bäckermeister und Schießstättenwirt [[Georg Zierer]] verkaufte. Letzterer überließ Schloss Leopoldskron [[1845]] einem gewissen Dietz. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten. |
| | | | |
| − | Es folgte [[Heinrich Ritter von Mertens]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], der es [[1851]] an König [[Ludwig I. von Bayern]] verkaufte. Dieser machte das Schloss zu einem vielbeachteten Mittelpunkt aristokratischen Lebens machte. | + | Es folgte [[Heinrich Ritter von Mertens]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], der es [[1851]] an König [[Ludwig I. von Bayern]] verkaufte. Dieser machte das Schloss zu einem vielbeachteten Mittelpunkt des aristokratischen Lebens. |
| | | | |
| − | [[1869]] erwarb es [[Alexander Julius Schindler]], ein in Salzburg heimisch gewordener Schriftsteller und Politiker, um 40.000 [[Gulden]]<ref>eine andere [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19190510&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=3 Quelle] [[Salzburger Volksblatt]], 10. Mai 1919, nennt die Summe von 50.000 Gulden</ref>. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt verschiedener Künstler. Auch [[Theodor Storm]] brachte von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise einen Aufenthalt im Schloss <ref>Buch [[Die Welt zu Gast in Salzburg]], Beitrag ''Theodor Storm''</ref>. | + | [[1869]] erwarb es [[Alexander Julius Schindler]], ein in Salzburg heimisch gewordener Schriftsteller und Politiker, um 40.000 [[Gulden]] <ref>eine andere [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19190510&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=3 Quelle] [[Salzburger Volksblatt]], 10. Mai 1919, nennt die Summe von 50.000 Gulden</ref>. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt von Künstlern und Literaten. Auch [[Theodor Storm]] war von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise im Schloss zu Gast.<ref>Buch [[Die Welt zu Gast in Salzburg]], Beitrag ''Theodor Storm''</ref>. |
| | | | |
| − | Später gehörte es dem Salzburger Bankier [[Carl Spängler]]. Am [[22. Dezember]] [[1903]] verkaufte Baronin Natalie Rüdt an den Privatier Paul Wolf aus Frankfurt a. M. um 200.000 Mark.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19031223&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO] [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 23. Dezember 1903, Seite 5</ref> | + | Später gehörte es dem Salzburger Bankier [[Carl Spängler]]. Am [[22. Dezember]] [[1903]] verkaufte Baronin [[Natalie Rüdt]] an den Privatier [[Paul Wolf]] aus Frankfurt a. M. um 200.000 Mark. <ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19031223&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO] [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 23. Dezember 1903, Seite 5</ref> |
| | | | |
| − | [[1918]] erwarb es [[Max Reinhardt]], ein in ganz Europa berühmter Theater-Intendant und Mitbegründer der [[Salzburger Festspiele]]. In den nächsten 20 Jahren führte er umfangreiche Renovierungen durch und war darum bemüht, den ursprünglichen Glanz wiederherzustellen. Er lies das die große Halle, das Stiegenhaus und den Marmorsaal restaurieren. Seiner Kreativität sind die heute so bekannte Bibliothek, das Venezianische Zimmer, sowie die Veränderungen in anderen Räumen zu verdanken. Max Reinhard belebte Schloss Leopoldskron mit Theaterproduktionen, wobei das Publikum von einem Raum in den nächsten zog und die prachtvollen Zimmer zur Bühne wurden. Wahrend dieser Jahre war Schloss Leopoldskron ein wichtiger Treffpunkt für Theaterproduzenten, Schriftsteller, Komponisten und Schauspieler aus ganz Europa und dem Ausland. | + | [[1918]] erwarb es [[Max Reinhardt]], ein in ganz Europa berühmter Theater-Intendant und Mitbegründer der [[Salzburger Festspiele]]. In den nächsten 20 Jahren führte er umfangreiche Renovierungen durch und war darum bemüht, den ursprünglichen Glanz wiederherzustellen. Er lies die große Halle, das Stiegenhaus und den Marmorsaal restaurieren. Seiner Kreativität sind die heute so bekannte Bibliothek, das Venezianische Zimmer, sowie die Veränderungen in anderen Räumen zu verdanken. Max Reinhard belebte Schloss Leopoldskron durch Theaterproduktionen, wobei das Publikum von einem Raum in den nächsten zog und die prachtvollen Zimmer zur Bühne wurden. Wahrend dieser Jahre war Schloss Leopoldskron ein Treffpunkt für Theaterproduzenten, Schriftsteller, Komponisten und Schauspieler aus ganz Europa und dem Ausland. |
| | | | |
| | Der britische Premierminister Sir Winston Churchill besuchte Reinhardt Anfang der [[1930er]] Jahre auf seinem Schloss und war von der hier servierten Ente so begeistert, dass er sich das Rezept geben ließ<ref>Quelle [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/burgen_und_schloesser/schloss_leopoldskron/ www.salzburg-rundgang.at]</ref>. | | Der britische Premierminister Sir Winston Churchill besuchte Reinhardt Anfang der [[1930er]] Jahre auf seinem Schloss und war von der hier servierten Ente so begeistert, dass er sich das Rezept geben ließ<ref>Quelle [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/burgen_und_schloesser/schloss_leopoldskron/ www.salzburg-rundgang.at]</ref>. |
| Zeile 37: |
Zeile 37: |
| | 1937 emigriert Max Reinhardt in die USA. Er kehrt nicht mehr nach Schloss Leopoldskron zurück und stirbt 1943 in New York. | | 1937 emigriert Max Reinhardt in die USA. Er kehrt nicht mehr nach Schloss Leopoldskron zurück und stirbt 1943 in New York. |
| | | | |
| − | [[1938]] wurde das Schloss durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] enteignet und als Sommerresidenz und Gästehaus genutzt. Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst gelang es nach [[1938]], das Schloss für sich zu nutzen und gestaltete es auf Kosten der Partei großzügig um. Sie plante eine Begegnungsstätte für das internationle [[Salzburger Festspiele|Festspielpublikum]].<ref>''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin'', München 2002, S. 104-118.</ref> Für kurze Zeit bewohnte dann aber der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]] das Schloss. | + | [[1938]] wurde das Schloss durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] enteignet und als Sommerresidenz und Gästehaus genutzt. [[Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst]] gelang es nach [[1938]], das Schloss für sich zu nutzen und gestaltete es auf Kosten der Partei großzügig um. Sie plante eine Begegnungsstätte für das internationale [[Salzburger Festspiele|Festspielpublikum]]. <ref>''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin'', München 2002, S. 104-118.</ref> Für kurze Zeit bewohnte das Schloss der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]]. |
| | | | |
| − | Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte [[Helene Thimig]], die Witwe Max Reinhardts, Clemens Heller, damals Student in Harvard, USA, und einer der Gründer von [[Salzburg Global Seminar]], das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden. | + | Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte [[Helene Thimig]], die Witwe von Max Reinhardt, [[Clemens Heller]], damals Student in Harvard (USA) und einer der Gründer des [[Salzburg Global Seminar]], das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden. |
| | | | |
| − | Im Sommer [[1950]] veranstaltete das [[Salzburg Seminar in American Studies]] vier Wochen lang Internationale Jugendtheater-Festspiele im Studio des Senders [[Radio Rot-Weiß-Rot]] im [[Franziskanerkloster]] und im Gartentheater des Schlosses Leopoldskron. Nach einer Idee von Helene Thimig traten dabei Schauspielschüler aus [[Italien]], [[England]], [[Irland]], [[Deutschland]], [[Frankreich]] und [[Österreich]] auf; einen der künstlerischen Höhepunkte bildete Marcel Marceaus „''Pantomimes de Bip''“. Das Salzburger Schauspielseminar führte Friedrich Schillers Lustspiel ''„Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu mache''n“ mit Hilde Esterhazy, Therese Stangl, Günther Bauer, [[Herbert Fux]] u. a., in der Inszenierung von Rudolf E. Leisner, auf. | + | Im Sommer [[1950]] veranstaltete das Salzburg Seminar in American Studies vier Wochen lang Internationale Jugendtheater-Festspiele im Studio des Senders [[Radio Rot-Weiß-Rot]] im [[Franziskanerkloster]] und im Gartentheater des Schlosses Leopoldskron. Nach einer Idee von Helene Thimig traten dabei Schauspielschüler aus [[Italien]], [[England]], [[Irland]], [[Deutschland]], [[Frankreich]] und [[Österreich]] auf; einen der künstlerischen Höhepunkte bildete Marcel Marceaus „''Pantomimes de Bip''“. Das Salzburger Schauspielseminar führte Friedrich Schillers Lustspiel ''„Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu mache''n“ mit Hilde Esterhazy, Therese Stangl, Günther Bauer, [[Herbert Fux]] u. a., in der Inszenierung von Rudolf E. Leisner, auf. |
| | | | |
| − | [[1955]] verhandelten Stadt und Land Salzburg über den Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen, dessen Kaufpreis bei sechs Millionen Schilling liegen sollte (ca. € 440.000.--). Nach dem Verkauf von Schloss, den umgebenden Grünflächen samt dem Weiher an die Stadt Salzburg verkaufte diese das Schloss und den engeren Bereich des Schlossparks [[1959]] an die US-Stiftung „Salzburg Seminar“. | + | [[1955]] verhandelten die Stadt Salzburg und das Land Salzburg über einen Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen. Der Kaufpreis sollte bei sechs Millionen Schilling liegen (ca. € 440.000.--). Die Stadt Salzburg erwarb das Schloss mit den umgebenden Grünflächen und dem Weiher und verkaufte 1959 nur das Schloss und den Schlosspark im engeren Bereich an die amerikanische Stiftung „[[Salzburg Seminar in American Studies]]“ - kurz „Salzburg Seminar“ genannt. |
| | | | |
| − | Seit 1959 ist Schloss Leopoldskron im Besitz der internationalen Non-Profit-Organisation "Salzburg Global Seminar". | + | Seit [[1959]] ist Schloss Leopoldskron nun im Besitz der heute internationalen Non-Profit-Organisation "[[Salzburg Global Seminar]]". |
| − | | + | [[1973]] kam der benachbarte Meierhof zum Besitz dazu. |
| − | [[1973]] kam der benachbarte Meierhof zum Besitz hinzu. | |
| | | | |
| | [[2013]] finanzierte die amerikanische Samuel. H. Kress Stiftung ein mehrjähriges Projekt zur Katalogisierung der großen Kunstsammlung in Schloss Leopoldskron. | | [[2013]] finanzierte die amerikanische Samuel. H. Kress Stiftung ein mehrjähriges Projekt zur Katalogisierung der großen Kunstsammlung in Schloss Leopoldskron. |