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==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
===Einstieg in die 2. Frauenliga===
 
===Einstieg in die 2. Frauenliga===
Die Frauenmannschaft des [[USK Hof]] spielt seit der [[Fußballtabellen 2000/01|Saison 2000/2001]] in der 2. Frauenliga Mitte, damals noch „2. Division Mitte“ genannt. Die Liga wurde aus den früheren Landesligen der Bundesländer [[Bundesland Salzburg|Salzburg]] und Oberösterreich gebildet und zählte mit ihrer Einführung gemeinsam mit der 2. Division Ost als zweite Spielstufe Österreichs im Frauenfußball nach der Frauen-Bundesliga (heute ÖFB-Frauenliga).  
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Die Frauenmannschaft des [[USK Hof]] spielte seit der [[Fußballtabellen 2000/01|Saison 2000/2001]] in der 2. Frauenliga Mitte, damals noch „2. Division Mitte“ genannt. Die Liga wurde aus den früheren Landesligen der Bundesländer [[Bundesland Salzburg|Salzburg]] und Oberösterreich gebildet und zählte mit ihrer Einführung gemeinsam mit der 2. Division Ost als zweite Spielstufe Österreichs im Frauenfußball nach der Frauen-Bundesliga (heute ÖFB-Frauenliga).  
    
Der USK erreichte in seiner ersten Saison in der 2. Division Mitte hinter dem SV Garsten etwas überraschend den zweiten Tabellenplatz und krönte sich damit zum ersten Vizemeister der neu geschaffen Liga. Neben Garsten zählten damals noch die Teams von Union Babenberg (Linz), Union Kleinmünchen 1b (Linz), SV Taufkirchen und die Salzburger Mannschaften [[Lieferinger SV]] und [[ASK Salzburg]] zu den Mitstreitern in der Meisterschaft. Als beste Torschützinnen des Vereins taten sich in der Auftaktsaison Elisabeth Tredak mit zehn Saisontreffern, Angelika Amon-Haas (5 Tore) und Claudia Enzinger (4 Tore) hervor. Beim ersten Antreten im ÖFB-Frauencup schied Hof am [[3. September]] [[2000]] auswärts gegen den SV Garsten mit 0:9 chancenlos aus dem Bewerb aus.  
 
Der USK erreichte in seiner ersten Saison in der 2. Division Mitte hinter dem SV Garsten etwas überraschend den zweiten Tabellenplatz und krönte sich damit zum ersten Vizemeister der neu geschaffen Liga. Neben Garsten zählten damals noch die Teams von Union Babenberg (Linz), Union Kleinmünchen 1b (Linz), SV Taufkirchen und die Salzburger Mannschaften [[Lieferinger SV]] und [[ASK Salzburg]] zu den Mitstreitern in der Meisterschaft. Als beste Torschützinnen des Vereins taten sich in der Auftaktsaison Elisabeth Tredak mit zehn Saisontreffern, Angelika Amon-Haas (5 Tore) und Claudia Enzinger (4 Tore) hervor. Beim ersten Antreten im ÖFB-Frauencup schied Hof am [[3. September]] [[2000]] auswärts gegen den SV Garsten mit 0:9 chancenlos aus dem Bewerb aus.  
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In den nachfolgenden Jahren platzierte sich die Damenfußballsektion des USK Hof jeweils auf dem siebten und vorletzten Tabellenrang. Die Mannschaft erreichte meist nur zwei, drei Siege und konnte weder mit ihren oberösterreichischen noch mit den Salzburger Konkurrenten wirklich mithalten. Spielstärkste Mannschaft aus Salzburg war damals noch das Frauenteam des [[FC Zell am See]] vor dem ASK aus [[Salzburg]]-[[Maxglan]]. Als einzig positives Ergebnis stach [[Fußballtabellen 2002/03|2002/03]] der erstmalige Aufstieg in die zweite ÖFB-Cuprunde heraus. Allerdings verloren die Flachgauerinnen nach ihrem überraschenden 1:0 Sieg gegen den Ladies Soccer Club Linz in der zweiten Runde mit 0:4 klar gegen SC Schwarz-Weiß Bregenz.  
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In den nachfolgenden Jahren platzierten sich die Damen des USK Hof jeweils auf dem siebten und vorletzten Tabellenrang. Die Mannschaft erreichte meist nur zwei, drei Siege und konnte weder mit ihren oberösterreichischen noch mit den Salzburger Konkurrenten wirklich mithalten. Spielstärkste Mannschaft aus Salzburg war damals noch das Frauenteam des [[FC Zell am See]] vor dem ASK aus [[Salzburg]]-[[Maxglan]]. Als einzig positives Ergebnis stach [[Fußballtabellen 2002/03|2002/03]] der erstmalige Aufstieg in die zweite ÖFB-Cuprunde heraus. Allerdings verloren die Flachgauerinnen nach ihrem überraschenden 1:0 Sieg gegen den Ladies Soccer Club Linz in der zweiten Runde mit 0:4 klar gegen SC Schwarz-Weiß Bregenz.  
    
===Aufstieg zum Titelaspiranten und Meister===
 
===Aufstieg zum Titelaspiranten und Meister===
In der [[Fußballtabellen 2004/05|Saison 2004/05]] erreichte die Mannschaft mit zehn Punkten Rückstand auf die LASK Ladies aus Linz zum ersten Mal den Vizemeistertitel in der 2. Liga und avancierte damit auch erstmals zum spielstärksten Salzburger Frauenfußballverein vor dem ASK Salzburg. Beste Torschützin der Hofer war in dieser Saison Lydia Brugger mit sieben Treffern. Auch im ÖFB-Pokal konnte wieder der Aufstieg in die zweite Runde gefeiert werden. Allerdings verlor man dort mit 1:3 gegen den niederösterreichischen Zweitligisten Groß Schweinbarth.   
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In der [[Fußballtabellen 2004/05|Saison 2004/05]] erreichte die Mannschaft mit zehn Punkten Rückstand auf die LASK Ladies aus Linz zum ersten Mal den Vizemeistertitel in der 2. Liga und avancierte damit auch erstmals zum spielstärksten Salzburger Frauenfußballverein vor dem ASK Salzburg. Beste Torschützin der Hofer war in dieser Saison Lydia Brugger mit sieben Treffern. Auch im ÖFB-Pokal konnte wieder der Aufstieg in die zweite Runde gefeiert werden. Allerdings verlor man dort mit 1:3 gegen den niederösterreichischen Zweitligisten Groß Schweinbarth.   
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Als einer der Titelaspiranten in die Meisterschaft gestartet verloren die Hofer Damen den Kampf um den Meistertitel der [[Fußballtabellen 2005/06|Saison 2005/06]] nur um zwei Punkte gegen die nicht aufstiegsberechtigte zweite Mannschaft des Spitzenklubs Union Kleinmünchen. Schwerer wog allerdings  die Tatsache dass man nur aufgrund der knapp schlechteren Tordifferenz gegen die neu gegründeten LASK Ladies den zweiten Platz und damit die Teilnahme an der Relegation zur Frauen-Fußballbundesliga verpasste. Marina Embacher sicherte sich mit 16 Toren in diesem Spieljahr Rang drei in der Torschützenliste. Zweitbeste Torschützin des USK war mit acht Toren wiederum Lydia Brugger. Im Cup kam das Aus bereits in der ersten Runde nach einem 1:3 gegen die LASK Ladies.  
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Als einer der Titelaspiranten in die Meisterschaft gestartet verloren die Hofer Damen den Kampf um den Meistertitel der [[Fußballtabellen 2005/06|Saison 2005/06]] nur um zwei Punkte gegen die nicht aufstiegsberechtigte zweite Mannschaft des Spitzenklubs Union Kleinmünchen. Schwerer wog allerdings  die Tatsache dass man nur aufgrund der knapp schlechteren Tordifferenz gegen die LASK Ladies den zweiten Platz und damit die Teilnahme an der Relegation zur Frauen-Fußballbundesliga verpasste. Marina Embacher sicherte sich mit 16 Toren in diesem Spieljahr Rang drei in der Torschützenliste. Zweitbeste Torschützin des USK war mit acht Toren wiederum Lydia Brugger. Im Cup kam das Aus bereits in der ersten Runde nach einem 1:3 gegen die LASK Ladies.  
    
Einen Höhepunkt der Vereinsgeschichte erreichten die Spielerinnen des USK mit dem erstmaligen Meistertitel der 2. Liga Mitte in der [[Fußballtabellen 2006/07|Saison 2006/07]]. Nachdem die Salzburgerinnen den stärksten Konkurrenten und Verfolger SV Garsten klar mit elf Punkten in der Endwertung abgehängt hatten, verloren sie allerdings knapp die Aufstiegsrelegation gegen Südmeister FC Sankt Veit/Glan und blieben somit in der zweiten Spielstufe.
 
Einen Höhepunkt der Vereinsgeschichte erreichten die Spielerinnen des USK mit dem erstmaligen Meistertitel der 2. Liga Mitte in der [[Fußballtabellen 2006/07|Saison 2006/07]]. Nachdem die Salzburgerinnen den stärksten Konkurrenten und Verfolger SV Garsten klar mit elf Punkten in der Endwertung abgehängt hatten, verloren sie allerdings knapp die Aufstiegsrelegation gegen Südmeister FC Sankt Veit/Glan und blieben somit in der zweiten Spielstufe.
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